Bärlauch (Allium ursinum L.)

Die alte Heilpflanze Bärlauch  war schon den Kelten und bei den Germanen  bekannt. Sogar in Siedlungen aus der Steinzeit fand man Bärlauch-Überreste. Die damals lebenden Menschen müssen den Bärlauch geschätzt haben, denn er säubert Magen und Darm und bringt den Blutkreislauf in Schwung.

Die Römer nannten Bärlauch “Herba salutaris“, heilendes Kraut, und schätzten ihn als magen- und blutreinigendes Mittel.

In der Erfahrungsheilkunde wurde Bärlauch gegen

  • Arteriosklerose,
  • Bluthochdruck und bei
  • Magen-Darm-Störungen.

eingesetzt. Er gilt als gutes pflanzliches Antibiotikum.

Bei der Bearbeitung des Bärlauchs (Verletzung seines Gewebes) vermischen sich seine Alliine mit seinen Enzymen (Alliinasen-Lyasen) und es entstehen die nach Knoblauch riechenden Alkylsulfensäuren.

In Selbst-Reaktionen entstehen die Spaltprodukte

  • Ajoen,
  • Cycloalliin,
  •  Dialkylsulfide,
  • Gamma-Glutamylalliin,
  • S-Oxide,
  • Thioacrolein,
  • Thiosulfonate.

Der Kräuterpfarrer Johann Künzle schrieb: “Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch.

Weitere Inhaltsstoffe:

  • Adenosin,
  • Cystein,
  • Cystein-S-oxide,
  • Eisen,
  • Glutathion,
  • Magnesium,
  • Mangan.

Wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen:

  • Steigerung der Blutzirkulation.
  • Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes.
  • Ohrgeräusche (Tinnitus aurium) klingen spürbar ab.
  • Besserung von Herzrhythmusstörungen.
  • Verklumpungs-Hemmung der Blutplättchen.
  • Verhinderung von arteriosklerotischen Gefäßveränderungen (Herzinfarkt- und Schlaganfallvorbeugung).
  • Schmerzen verursachende Stoffwechselprodukte werden schneller abtransportiert (wichtig besonders bei rheumatischen Erkrankungen).
  • Normalisierung der Verdauung (durch verstärkte Bildung von Gallensäuren und Verdauungsenzymen).
  • Harmonisierung der Darmflora (Befreiung des Darms von pathogenen Bakterien und Pilzen).
  • Konzentrationen von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium lassen sich reduzieren; der Schwefel bindet zudem die fettlöslichen Schadstoffe im Körper.
  • Allgemeine Stimulierung des Immunsystems durch Aktivierung der Makrophagen (Fresszellen).

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