Granatapfel

Historisch gesehen machte der Granatapfel und dessen Pflanzen schon vor mehreren tausend Jahren auf sich aufmerksam. Sowohl im Christentum als auch in der griechischen Mythologie lassen sie sich als Symbol von Herrschaft und Macht sowie von Liebe und Fruchtbarkeit wiederfinden. Zur Zeit des neuassyrischen Reichs galten die Granatapfelbäume als heilig. Für die Buddhisten zählen sie neben Pfirsich und Zitrone zu den drei gesegneten Früchten.

Der Granatapfel, eine aus dem Mittleren Osten stammende Frucht, enthält viele Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe. Man geht davon aus, dass der Granatapfel die erste Frucht war, die der Mensch kultivierte. Die einzigartige biochemische Zusammensetzung dieser Frucht hat das medizinische Interesse geweckt. Denn der Granatapfel zählt bewiesenermaßen zu den größten Antioxidantien-Quellen.

Unter den gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen sind vor allem die antioxidativen Flavonoide und Polyphenole zu nennen. Hinzu kommen hohe Konzentrationen von Vitamin C, Kalium und Pantothensäure. Die Fähigkeit, im menschlichen Organismus oxidativen Stress zu reduzieren, macht ihn zur hochwirksamen natürlichen Waffe.

Granatäpfel hemmen das Wachstum von Brust- Haut- und Prostatakrebs, so berichten Forscher von der Universität Madison. Frühere Studien hatten bereits eine hemmende Wirkung auf Tumore der Haut gezeigt. In einem Laborversuch mit menschlichen Prostatakrebszellen konnten die Forscher nun auch einen positiven Effekt bei dieser verbreiteten Krebsart nachweisen: Je mehr Granatapfelextrakt sie zugaben, desto mehr Krebszellen starben ab.

Der Granatapfel

  • unterstützt das Herz
  • schützt vor hohem Bluthochdruck, verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße
  • beeinflusst den Lipidstoffwechsel, senkt das LDL-Cholesterin und beugt der Arteriosklerose vor
  • schützt die Leber – oxidativer Stress, durch Alkohol, Rauchen oder UV-Strahlung wird abgebaut
  • beeinflusst positiv den Magen-Darm-Trakt; beugt Magenerkrankungen vor
  • ist positiv für die Bauchspeicheldrüse
  • hilft bei Diabetes und unterstützt den Zuckerstoffwechsel
  • ist wohltuend für die Mundhöhle und hemmt jene Mikroorganismen, die Zahnplaque verursachen
  • beugt Osteoporose vor
  • schützt die Gelenke und hält ihre Funktion aufrecht
  • hemmt den Knorpelabbau und mögliche Entzündungen
  • wirkt positiv auf gereizte Nerven
  • fördert die körpereigenen Abwehrkräfte in vielen Aspekten. Auch bei Krebserkrankungen ist der Granatapfel ein Schutzfaktor

Vitamin C

  • fördert die Produktion von Antikörpern
  • unterstützt die Aktivität der Phagozyten (Fresszellen), die ein Element der körpereigenen Infektionsschutzes sind
  • stabilisiert die hormonelle Abwehr
  • agiert als Antioxidans (Radikalfänger) und bewahrt so die Immunzellen vor Schäden
  • neutralisiert schädliche freie Radikale
  • lässt die Zellen atmen
  • stabilisiert das Bindegewebe
  • entsorgt „Sondermüll”
  • bekämpft Krebs
  • beteiligt sich an der Herstellung von Hormonen, Neutrotransmittern und Neuropeptiden (Botenstoffen), Knochen, Zähnen, Blut und Gallensäure sowie dem Herzmuskel

Granatapfel Anwendung & Dosierunggranatapfel-ratgeber.info


Gefäßschutz mit Natursubstanzen

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Irreversibel sollen Gefäßablagerungen sein und doch gibt es immer wieder Verbesserungen zu melden, wenn es gelingt, mit Naturmitteln an entscheidender Stelle einzugreifen.

Das ist nicht immer ganz einfach, denn die meisten in Frage kommenden Naturmittel wirken blutverdünnend und dürfen mit den häufig verschriebenen Blutverdünnern nicht kombiniert werden. Dann heißt es abwägen.

Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, was alles eine Rolle spielen kann, um ein Gefäßleiden aufzuhalten. Wenig Bewegung, viel Stress und Rauchen gelten als gesicherte Verursacher von Gefäßleiden. Zum Granatapfelextrakt gibt es Studien, die zeigen, dass er cholesterinsenkend wirkt, leicht blutverdünnend und dass er bis zu einem gewissen Grad auch den Bluthochdruck senkt.

Artikel aus “Deine Gesundheit” 08/2019

Literaturverzeichnis Granatapfelratgeber

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