Bittere Aprikosenkerne


Bittere Aprikosenkerne gegen Krebs.
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Kurzinfo: Bittere Aprikosenkerne

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Bittere Aprikosenkerne.
Vitamin B17 nicht nur bei Krebs!?
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Bittere Aprikosenkerne als Heilmittel

Von Walter Häge

Vortext:
Das die EU den Verkauf der Aprikosenkerne untersagt hat (wie auch die uralte Heilpflanze ‚Einjähriger Beifuß‘), zeigt, dass diese Naturstoffe tatsächlich große krebsheilende Wirkungen erzielen.
Wenn im Text unten am Tag 1 bis 2 Kerne empfohlen werden, dann kann man die Aufnahme natürlich gleich seinlassen.
Ich selbst habe, langsam hochfahrend, 4 Wochen lang 50 Kerne am Tag als Selbstversuch genommen. Ich habe mich pudelwohl dabei gefühlt; nicht, aber auch garnichts von Unwohlsein oder Vergiftungserscheinung.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Stichworte zur gesundheitlichen Wirkung
  2. Inhaltsstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren
  3. Was sagt der Chemiker?
  4. Die Vitamine
  5. Die Mineralstoffe
  6. Die Spurenelemente
  7. Die Aminosäuren
  8. Zur Geschichte der bitteren Aprikosenkerne
  9. Ist Amygdalin giftig?
  10. Wie wirkt Amygdalin/B17?
  11. Zu der Wirkung von Thiocyanat und Rhodanese
  12. Was geschieht mit dem überschüssigem B17 im Körper?
  13. Können Tiere auch B17 zu sich nehmen?
  14. Wo kommt Amygdalin/B17 vor?
  15. Der Dünndarm unser Immunsystem
  16. Wie esse ich bittere Aprikosenkerne

1. Stichworte zur gesundheitlichen Wirkung

  • Vorbeugung gegen jeder Art von Tumorbildung
  • Aktive Hilfe bei bestehender Krebserkrankung
  • Optimaler „Rundum-Schutz“ des gesunden Körpers vor zellularen Deformationen*
  • Ausgleich bei Mangel-Ernährung/einseitiger Ernährung und damit Gewährleistung der gesunden Zellfunktionen*
  • Die Inhaltsstoffe wirken in ihrer Kombination direkt in die Zellebene hinein. Hoher Schutz vor Zellentartung*

Bittere Aprikosenkerne sind die Kerne der unveredelten, säuerlich schmeckenden Wildaprikose. Ihren Kernen werden umfassende Heilwirkungen zugeschrieben (Schon seit der Zeit von Konfuzius – etwa 550 v. Chr. – wurden in China bittere Aprikosenkerne als Heilmittel verwendet).

Wenn wir wissen, dass jeder gesunde Organismus etwa 10.000 Krebszellen besitzt, mit denen ein effektives Immunsystem problemlos fertig wird, dann ist es von großer Bedeutung, dass dieses Immunsystem eine weitere Vermehrung der Krebszellen verhindert.

Bittere Aprikosenkerne sind ein uraltes, effektives Heilmittel! Lassen Sie sich nicht von Desinformations-Kampagnen – besonders im Internet – irre machen. Diese werden von verantwortungslosen Menschen in die Welt gesetzt, im Dienste von Anbietern, die Milliardenumsätze mit ihren chemischen Präparaten machen.

Es ist schier unheimlich:
Je mehr Geld – es sind inzwischen Milliarden – in die Krebsforschung gesteckt wird, desto mehr Menschen erkranken an Krebs. Wie ist das nur möglich!? Kann es sein, dass an den falschen Ansätzen immer weiter geforscht wird, weil das Geld so reichlich fließt? Selbst das 2. Deutsche Fernsehen berichtet darüber: http://www.youtube.com/watch?v=Spg01INZ6cw

2. Inhaltsstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren.

  • Vitamine:  A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, C und E. (Ebenso: Laetrile, Amygdalin, Blausäure, Cyanid, was B 17 genannt wird, aber als solches keine Anerkennung hat
  • Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Chlor.
  • Spurenelemente: Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Fluor, Iod.
  • Aminosäuren Cystein, Isoleucin, Leucin, Lysin, Metheonin, Phenylalanin, Treonin, Tryptophan, Valin, Arginin, Histidin, Tyrosin.

Folgender Warnhinweis muss nach gesetzlicher Vorschrift auf dem Etikett gedruckt sein:

Enthält Cyanid und kann zu Vergiftungen führen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. In der Schwangerschaft Stillzeit nicht verzehren.

Die Verzehrempfehlungen reichen von 2 bis 6 Kerne/Tag. Nutzen Sie kompetenten Rat.

3. Was sagt der Chemiker?

Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zu den bitteren Aprikosenkernen: Sind sie giftig, gesunde Nahrungsmittel, oder wirksam gegen Krankheiten? Gibt es gar Todesfälle? Was ist wirklich darin enthalten? Was ist B17, Amygdalin oder Laetrile?

Wir wollen Ihnen die gesicherten Fakten aufzeigen, damit Sie sich selbst ein Urteil bilden können.

Was ist in den bitteren Aprikosenkernen an Inhaltsstoffen enthalten. Ungefähr die Hälfte der Masse ist wertvolles Aprikosenkernöl. Die Zusammensetzung des Öles ist sehr vielfältig. Wer sich für die genaue Analyse interessiert, dem geben wir gerne Auskunft. Die Analysen der bitteren Aprikosenkerne als Ganzes ergeben folgende zahlreiche Vitalstoffe.

4. Die Vitamine:

  • Vitamin A 20 µg/100g
  • Vitamin B1 220 µg/100g
  • Vitamin B2 620 µg/100g
  • Vitamin B3 4180 µg/100g
  • Vitamin B5 580 µg/100g
  • Vitamin B6 155 µg/100g
  • Vitamin B7 10 µg/100g
  • Vitamin B9 46 µg/100g
  • Vitamin C 800 µg/100g
  • Vitamin E 4180 µg/100g

Sehen wir uns die auffälligen und relevanten Werte an: 
Bei den Vitaminen ist die B-Gruppe sowie die Vitamine C und E besonders hervor zu heben.

Die B-Gruppe gehört zu den essentiellen Bestandteilen unseres Stoffwechsels und Nervensystems. Sie sind wasserlöslich, bauen Fette und Eiweiße ab, und sind für die Energiegewinnung aus der Nahrung entscheidend. Einen höheren Bedarf haben wir besonders in der Wachstumsphase und bei Stress.
Die Vitamine C und E sind sehr starke Antioxidantien und damit Fänger der freien Radikalen, sie stärken allgemein unser Immunsystem und schützen uns vor Krebs.
Vitamin E ist besonders wichtig für unsere Keimdrüsen (Antisterilitäts-Vitamin) und kann Neurodermitis heilen.

5. Die Mineralstoffe:

  • Natrium 5 mg/100g
  • Kalium 835 mg/100g
  • Calcium 250 mg/100g
  • Magnesium 220 mg/100g
  • Phosphor 455 mg/100g
  • Schwefel 150 mg/100g
  • Chlor 40 mg/100g

Bei den Mineralstoffen fallen die Werte für Kalium, Calcium, Magnesium und Phosfor auf.
Kalium regelt den Wasserhaushalt der Zellen und verbessert somit den Schlackstoffaustausch der Zellen.
Calcium ist ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen und Zähne.
Magnesium ist ein essentielles Mineral für die Muskelarbeit. Ein Mangel kann zu Krämpfen führen.
Phosphorverbindungen sind Bestandteil der DNA- und RNA-Moleküle, der Trägersubstanz der Erbinformationen aller Lebewesen und spielt eine entscheidende Rolle beim Energiestoffwechsel.

6. Die Spurenelemente:

  • Eisen 4130 µg/100g
  • Zink 2650 µg/100g
  • Kupfer 850 µg/100g
  • Mangan 1900 µg/100g
  • Fluor 90 µg/100g
  • Iod 2 µg/100g

Die Spurenelemente in den Kernen Eisen, Zink und Mangan zeigen hohe Werte.
Eisen benötigen wir für die Blutbildung.
Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Eine bedeutende Rolle soll es bei der Wundheilung spielen.
Mangan ist ein essentielles Spurenelement für alle Lebensformen. Es ist wichtiger Bestandteil vieler Enzyme und steigert die Verwertung des Vitamin B1, notwendig ist es für die Ins.-Produktion der Bauchspeicheldrüse.

7. Die Aminosäuren:

  • Isoleucin 711 mg/100g
  • Leucin 1254 mg/100g
  • Lysin 505 mg/100g
  • Metheonin 225 mg/100g
  • Cystein 300 mg/100g
  • Phenylalanin 973 mg/100g
  • Tyrosin 543 mg/100g
  • Treonin 524 mg/100g
  • Tryptophan 150 mg/100g
  • Valin 955 mg/100g
  • Arginin 2228 mg/100g
  • Histidin 431 mg/100g
  • essentielle Aminosäuren 8799 mg/100g
  • Alanin 749 mg/100g
  • Asparaginsäure 1872 mg/100g
  • Glutaminsäure 4566 mg/100g
  • Glycin 992 mg/100g
  • Prolin 955 mg/100g
  • Serin 693 mg/100g
  • nichtessentielle Aminosäuren 9827 mg/100g – Anteil pflanzliches Eiweiß 18720 mg/100g – Harnsäure 40 mg/100g – Purin-N 13 mg/100g – Chlor 40 mg/100g

Aminosäuren erfüllen wichtige Aufgaben im Organismus. Die Stoffe mit den höchsten Werten sollen kurz vorgestellt werden.
Leucin ist wichtig für den Erhalt und Aufbau von Muskelgewebe und unterstützt Heilungsprozesse.
Es wird angenommen, dass Arginin die unterdrückte Immunantwort bei schweren Verletzungen, Mangelernährung, Sepsis und nach Operationen positiv beeinflussen kann.
Asparaginsäure soll bei Wirbeltieren zusammen mit Glutaminsäure in mehr als 50 Prozent aller Synapsen des zentralen Nervensystems als Transmitter fungieren, z. B. in den Kletterfasern des Kleinhirns.
Glutaminsäure ist der wichtigste erregende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem der Wirbeltiere.

Wenn wir uns diese wichtigsten Vitalstoffe anschauen, dann können wir erkennen, dass sie für den Organismus eine positive Rolle spielen. Darüber herrscht auch Einigkeit unter den Wissenschaftlern.
Ob Amygdalin o. B17 zu den Vitaminen gehört ist allerdings umstritten.

Schauen wir uns doch einmal die Definition an, welche Bedingungen vorliegen müssen, um als Vitamin zu gelten.

Was sind Vitamine?
Allgemein werden nur die für Menschen lebenswichtigen, aber nicht selbst produzierbaren Substanzen als Vitamine bezeichnet. Eine Ausnahme ist das Vitamin D, das der Körper selbst herstellen kann, sofern er genügend Sonnenlicht erhält. Man unterscheidet die Vitamine in fettlösliche z.B. Vit. E, oder wasserlösliche Vitamine z.B. Vit. C. + B17. Um für den Körper verfügbar zu sein, benötigen sie Wasser oder Öl in der Nahrung, deshalb soll im Salat mit Möhren, Tomaten und Paprika immer etwas Öl dazu gegeben werden, um die fettlöslichen Vitamine aufnehmen zu können. Deshalb die bessere Vitaminaufnahme beim Verzehr von Aprikose und ölhaltigem Kern! Genauso sollten Sie zu Vit. C Wasser trinken

Wer die Wirkmechanismen von Amygdalin erkennt, wird nicht daran zweifeln, dass es sich um eine lebenswichtige Substanz handelt, die der Körper nicht selber herstellen kann, also um ein Vitamin!

8. Zur Geschichte der bitteren Aprikosenkerne

Schon seit der Zeit von Konfuzius wurden in China bittere Aprikosenkerne als Heilmittel verwendet.

Hier in Europa erforschten Liebig und Woehler 1835 die Samen der Familie Prunus und deren Inhaltsstoff Amygdalin. Im Lehrbuch der Chemie von Jakob Berzelius 1835 wird angegeben, dass Amygdalin zur Inneren Anwendung? verordnet wird.

Der Lehrstuhl der Pharmakologie Universität Dorpat (heute Tartu Estland) erkannte den besonderen Wert von Amygdalin und lobte dazu 1873 einen Preis zur Erforschung aus. Eduard Lehmann (Pharmakologe) bewarb sich 1874 um den Preis und setzte die Arbeiten von Liebig und Woehler fort mit einer noch umfangreicheren Analyse zu Amygdalin.

In der einen oder anderen Form ist Amygdalin seitdem praktisch ständig angewendet und untersucht worden und, so sagt Dr. Burk, “Über die chemischen und pharmakologischen Eigenschaften von Amygdalin ist mehr bekannt als über die meisten anderen allgemein gebräuchlichen Arzneimittel”. Seit 1834 ist es in Arzneimittel Verzeichnissen aufgeführt. Bereits 1848 wurden damit Toxizitätsstudien an Hunden durchgeführt. 1907 wurde es in den Merck-Index aufgenommen. Und 1961 fand es offiziell Eingang in die chinesisch-koreanischen Listen pflanzlicher Arzneimittel von Sun Chu Lee und Yung Chu Lee, wo über seine Anwendung speziell als Mittel zur “Krebsauflösung” berichtet wird!

Eine Begriffsbestimmung: Was ist Laetrile, Amygdalin, Blausäure, Cyanid oder B17?

Amygdalin stammt aus dem Griechischem und bedeutet Mandel. Der deutschstämmige Pharmazeut Dr. Krebs aus USA war in den 50ger Jahren des 20. Jh. auf der Suche nach einem Mittel gegen Krebs. Er erkannte die anticarcinogene Wirkung der bitteren Aprikosenkerne und destilierte aus ihnen das schon bekannte Amygdalin und nannte es Vitamin B17 mit Handelsnamen Laetrile.

Es ist in Deutschland nicht als Medikament zugelassen. Wenn der Patient aber seinen Arzt bittet dieses Mittel bei ihm anzuwenden, darf der Arzt es auch verabreichen, wenn er es als notwendig erachtet. Oft wird es mit hohen Vitamin-C-Gaben kombiniert, gespritzt oder in Tablettenform verabreicht. Die Bezeichnung Vitamin B17 wurde nicht als Vitamin offiziell anerkannt!

9. Ist Amygdalin giftig?

Man darf Amygdalin nicht mit Blausäure oder Zyankali verwechseln, da es nicht in isolierter Form in den Aprikosenkernen enthalten ist!

“Chemisch gesehen besteht Vitamin B 17 aus zwei Zuckermolekülen, einem Benzyl- und einem Cyanid-Molekül” erläutert Dipl.-Chemiker Gernot Homes. “Wenn behauptet werde, Vitamin B17 sei giftig, weil es Cyanid (Blausäure) enthält, müsse er als Chemiker entschieden sagen: das stimmt nicht! Denn das Cyanid in B17 ist durch eine stabile Atombindung gebunden. Genauso wie das Cyanid im ungiftigen Vitamin B12. Es befindet sich deshalb eben nicht in einer lockeren Ionenbindung wie das etwa beim Zyankali der Fall ist. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder fehlinformiert oder unseriös”.

10. Wie wirkt Amygdalin/B17?

In Tumorzellen ist das Enzym Beta-Glucosidase enthalten, ein entscheidendes Enzym und gleichzeitig die Schwachstelle in diesen Zellen. Wenn B17 ins Blut gelangt, durch den Körper zirkuliert und eine Tumorzelle erreicht, löst Beta-Glucosidase die stabile B17-Verbindung auf und wirkt direkt mit den nun freigewordenen starken Zellgiften Cyanid und Benzaldehyd vernichtend auf diese Zelle ein.
Chemiker Gernot Homes:
Diese zwei Gifte bekämpfen den Krebs von innen und töten ihn ab.”

Doch was passiert mit Amygdalin/B17 in gesunden Körperzellen?
Was ist, wenn freies Cyanid und Benzaldehyd in gesundes Körpergewebe gelangen?
Im Gegensatz zu kranken Zellen enthalten gesunde Körperzellen ein anderes Enzym namens Rhodanese. Dieses Enzym kann Blausäure in Thiocyanat umwandeln, das auf unseren Organismus positiv wirkt.

Thiocyanat ist blutdrucksenkend und zudem der Stoff, aus dem unser Körper das für die Nerven wichtige Vitamin B12 produziert. Auch das giftige freie Benzaldehyd wird in den gesunden Körperzellen mit Hilfe von Sauerstoff umgewandelt – in die schmerzstillende Benzoesäure. Das ist der Grund für die schmerzstillende bzw. leicht betäubende Wirkung von Vitamin B17. Wer schon einmal bittere Aprikosenkerne gegessen hat, kann das “pelzige” Gefühl sicher bestätigen. Viele Konsumenten haben uns von der schmerzstillende Wirkung bei z.B. Gelenk- und Rückenschmerzen berichtet. Auch Krebspatienten erzählen von ähnlichen Erfahrungen.

11. Zu der Wirkung von Thiocyanat und Rhodanese

Folgende Zitate stammen von DLC Dr. K. Hohlfeld und DLC Dr. D Hübner
“Spuren von Blausäure sind im gesunden menschlichen Organismus in Blut und verschiedenen Organen zu finden (Cyanid-Pool). Die Zufuhr wird in erster Linie durch die Nahrung geleistet.”

12. Was geschieht mit dem überschüssigem B17 im Körper?

“Der Organismus besitzt die Fähigkeit der direkten Ausscheidung von Cyanid (Urin, Haut); der Hauptweg der Cyanidentgiftung (Metabolisierung o. Verstoffwechselung, Anm. d. Verfassers) ist jedoch die Überführung des Cyanids unter Mitwirkung des Enzyms Rhodanase mit Thiosulfat in Rhodanid (Thiocyanat), welches ebenfalls harngängig ist. Dadurch können in der Leber eines Erwachsenen problemlos pro Tag 20 bis 30 mg Blausäure entgiftet werden.”

Die metabolische Entgiftungskapazität für Blausäure beim Menschen wird mit 0,1-1mg/kg KG/h angegeben(z.b. Ludewig, 1999). Das durchschnittliche KG (Körpergewicht) wird mit 60 kg angegeben.
1 türk. Aprikosenkern (unsere Kerne werden im Labor analysiert) beinhaltet etwa 0,82 mg Cyanid bei einem Gewicht von ca. 0,39g.

Berechnung des Abbaues von überschüssigem B17 in Aprikosenkernen vom Verfasser:

0,1mg=0,82:1 x 60KG = ca. 7,3 türk. Aprikosenkerne/ pro Stunde
1mg = ca. 73 Kerne/pro Stunde

Weiter Dr. K. Hohlfeld und DLC Dr. D Hübner:
“Normalerweise wird im Plasma ein Cyanid/Thiocyanat-Verhältnis von 1:99 nicht überschritten.”

Das Rhodanid erfüllt wichtige Aufgaben im Körper.

In physiologisch angepasster Dosierung werden Wachstums- und Regenerationsprozesse gefördert, die tumorale Immunantwort stimuliert und die unspezifische Resistenz erhöht.”
Bei Belastungen ist eine Schutzwirkung gegen toxische, carcinogene und mutagene Noxen sowie Stresssituationen nachweisbar.”

Insgesamt ist eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Vitalität zu verzeichnen.

Zur Bereitstellung von genügend Rhodanid wird also Cyanid benötigt! Die Bildung von Cyanid aus Aminosäuren und Glucose bei der Maillard-Reaktion (Strecker-Abbau) ist daher bedeutungsvoll.
Trotz dieser körpereigenen Bildung des SCN'(Thiocyanat) ist aber auch noch eine Zufuhr über die Nahrung nötig; eine tägliche Aufnahme von bis zu 6 mg wäre empfehlenswert.” (allerdings gilt die angegebene Menge für einen Gesunden, Anmerkung d. Verf.)

13. Können Tiere auch B17 zu sich nehmen?

Die obigen Aussagen beziehen sich nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf Tiere!
Hier muss allerdings das Körpergewicht berücksichtigt werden!

Es gibt viele Aussagen von Tierhaltern zu der Behandlung von Erkrankungen bei Tieren.
Tiere können nicht sprechen! Also vorsichtig agieren und die Tiere gut beobachten, langsam steigern!
Bei Tieren hat sich das Mehl von bitteren Aprikosenkernen bewährt (lässt sich unters Futter mischen).

14. Wo kommt Amygdalin/B17 vor?

Amygdalin kommt in sehr vielen Pflanzen und Samen vor, es soll in mehr als 1200 Pflanzen enthalten sein.

Besonders viel ist in den Samen der Familie Prunus Rosacea (Bittermandel, Aprikose, Schlehdorn, Kirsche, Nektarine, Pfirsich und Pflaume) enthalten. Aber auch Apfelkerne verfügen über einen hohen Anteil, (an Appel a day keeps the doctor away, aber immer die Kerne mit essen!).

Etwas weniger ist in allen Hülsenfrüchten, Bambussprossen, Maniok, Leinsamen, Kirschlorbeer und vielen weiteren Lebensmitteln enthalten.

Vielleicht ist der starke Anstieg der Zivilisationserkrankungen auch dadurch mit verursacht, dass wir uns anders als unsere Eltern oder Großeltern ernähren. Als Kind kann ich mich noch gut daran erinnern, dass wir mindestens einmal in der Woche Erbsen-, Linsen-, oder Bohnensuppe aßen. Und das war nicht nur in unserer Familie so. Außerdem sind unsere Gemüsesorten immer mehr “verfeinert” worden: alles was bitter schmeckte wurde “süß” gezüchtet und verlor damit oft das B17!

15. Der Dünndarm unser Immunsystem

Achten Sie immer auf einen gut funktionierenden Darm. Essen Sie Lebensmittel mit einem hohen Anteilen an Ballaststoffen, die unseren Darm von “verklebenden” Resten befreien. Über den Dünndarm, seine Zotten und den Mikrovilli, nehmen wir den größten Teil der Vitalstoffe ins Blut auf. Wenn der Dünndarm (unser Immunsystem) durch Fehlernährung die wenigen Vitalstoffe unserer Nahrung gar nicht erst aufnimmt, dann braucht man sich nicht mehr vor den zunehmenden Zivilisationskrankheiten zu wundern!

16. Wie esse ich bittere Aprikosenkerne

Wenn Sie sich durch den “harten Stoff” gearbeitet haben, dann wissen Sie, dass sich das B17 nach ca. einer Stunde zum großen Teil abgebaut hat. Wer also die Wirkung der Aprikosenkerne über den ganzen Tag erhalten möchte, sollte auch die Kerne über den Tag verteilen.

Die Kerne gründlich kauen und einspeicheln!

Phillip Day schreibt in seinem Buch (Krebs, Stahl, Chemo und CO): Die Wirkung der Kerne optimiert sich durch die Kombination der Früchte Aprikose, Ananas und Papaya.

Er empfiehlt die Kerne mit Aprikose gut zu kauen und einzuspeicheln. Die Aufnahme über die Mundschleimhaut ist der effektivere Weg als über den Magen und Darm.

Bitte Vorsicht vor allergischen Erscheinungen!

Wie bei allen Lebensmitteln können auch Aprikosenkerne Allergien auslösen! Bitte immer erst mit ein bis zwei Kernen das allergische Potenzial testen!
Es gibt auch Menschen, wenn auch nur wenige, die einen gestörten Cyanid-Stoffwechsel aufzeigen. Denen kann möglicherweise schwindelig oder übel werden sogar bis zum Erbrechen . Wer dazu gehört, der darf diese Kerne nicht essen!
Wenn Sie bittere Aprikosenkerne kaufen, dann muss auf dem Etikett deutlich ein Warnhinweis abgebracht sein!
Dieser Warnhinweis ist die behördliche Voraussetzung und Genehmigung diese Ware zu verkaufen.

Warnhinweis:
Enthält Cyanid, Verzehrsempfehlung: 1-2 Kerne pro Tag.
Gehen Sie eigenverantwortlich mit Ihrem Körper um!
Beobachten Sie sich genau und machen Sie nur das, was Ihnen gut tut.

Quelle:
DLC Dr. K. Hohlfeld und DLC Dr. D Hübner LUA-Mitteilungen Nr. 2 2005

Literaturhinweis:

  1. Lehmann, G., Lehmann, B.,Thiocyanat, ein ünerwünschter Stoff unserer Lebenmittel? Lebenmittelchemie 55 (2001)S.116-117
  2. Thürkow, B., Weuffen, W., Kramer, A., Below, H., Johnson, D. Zur Bedeutung von Thiocyant für die gesunde Ernährung des Menschen Deutsche Lebensmittel-Rundschau 88(1992)S.307-313

Autor: Götz Lück


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Empfehlenswerte Bücher:

Peter Kern:
“Krebs bekämpfen mit Bitamin B17:
Vorbeugen und Heilen mit Nitrilen aus Aprikosenkernen”
Hier geht es zum Buch

G. Edward Griffin:
“Eine Welt ohne Krebs:
Die Geschichte des Vitamin B17 und seiner Unterdrückung”
Hier geht es zum Buch

John A. Richardson & Patricia Irving Griffin:
“Laetril im Kampf gegen Krebs:
Die Erfahrungen der Richardson Cancer Clinic mit dem Vitamin B17″
Hier geht es zum Buch

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