Saponine und Polysacharide in Jiaogulan

Für die therapeutischen Ergebnisse macht man die Saponine verantwortlich. Saponine sind Zuckerverbindungen, die aus zwei Komponenten bestehen. Saponine lösen sich sowohl in Wasser wie in Ölen auf und wenn man sie schüttelt, dann schäumen sie wie Seife. Die Struktur von Saponinen ähnelt sehr der Struktur von Steroiden Hormonen. Steroide Hormone kommen von Natur aus im menschlichen und tierischen Körper vor und spielen dort bei vielen körperlichen Funktionen eine wichtige Rolle.

Diese Steroid ähnlichen Stoffen haben keine hormonale Wirkung, aber sie sorgen dafür dass der Körper in einem gesunden Gleichgewicht bleibt.

Die Saponine sind die aktiven Komponenten und enthalten das Geheimnis von der vitalisierende und ausbalancierenden therapeutischen Wirkung.

Jiaogulan enthält 82 verschiedene Arten Saponine, wovon 4 die gleichen sind wie die von Pantax Ginseng, obwohl es sich hier um zwei verschiedene Pflanzenfamilien handelt. Der Vorteil von Jiaogulan ist, dass es von Menschen, die Ginseng nicht vertragen, angewendet werden kann.

Außer der Saponine enthält Jiaogulan Flovonine, olysacharide, Aminosäuren, Vitamine, Minerale und Spurenelemente.

Die Polysacharide

Sicherlich durch die starke Zunahme des Zuckerkonsum in den letzten 30 Jahren (durchschnittlich 50 kg./Jahr per Einwohner), und die negativen gesundheitlichen Folgen (Diabetes Zunahme von 700 %), haben dazu geführt, dass es zu vielen Untersuchen kam, wobei die Wirkung und die Funktion von Zucker in unserem Körper, erforscht wurden. Diese Untersuchungen brachten neue Erkenntnisse über die Aufgabe, die Zucker im menschlichen Körper zu erfüllen hat, hervor.

Als erstes muss man deutlich erwähnen, dass nicht alle Zuckerarten für den Körper schädlich sind. Wir dürfen hier nicht den Fehler machen, alle Arten von Zucker in einen Topf zu werfen, denn es bestehen “gute” und “belastende” Zuckerarten. Die “belastenden” Arten machen bei übermäßigem Konsum krank. Dies sind die raffinierten Zuckerarten, welche im Grunde nichts mit dem natürlichen Zucker zu tun haben.
Um gut zu funktionieren braucht der Körper Zucker. So besteht unser Bindegewebe, die Enzyme, die Hormone und der Speichel u.a. aus Zucker-Eiweißverbindungen (Glycoproteine), und es finden fast alle biochemischen Reaktionen in den Zellen unter dem Einfluss von diesen Zuckerverbindungen statt. Diese Glycoproteine sorgen mit dafür, dass es zu zielgerichteten Aktivitäten in der Zelle kommt.

Es gibt acht essentielle Zuckerverbindungen, die der Körper nicht selbst machen kann, aber die für eine gute Gesundheit für den Körper unentbehrlich sind. Wie wichtig diese sind, wird uns bewusst, wenn wir sehen, dass fünf von den acht Zuckerverbindungen in der Muttermilch vorhanden sind. Zwei von diesen Zuckerverbindungen sind in unserer “normalen” Nahrung vorhanden, nämlich:

Glucose und Galactose

Für die Umwandlung eines essentiellen Zuckers in einen anderen essentiellen Zucker sind 38 Enzymatische Abläufe notwendig.
Diese essentiellen Zuckerverbindungen machen auch einen Teil unseres Immunsystems und der Zellkommunikation aus.
Sie haften sich an der Oberfläche der Zellmembrane (Oberflächenzucker) fest und formen so einen effektiven Indikator, der Signale weiter leitet, ob eine Zelle gesund, krank oder tot ist. Die Makrophagen, die die Zellwand abtasten, bekommen über diese Oberflächenzucker Informationen über den Zustand der Zelle. Sie bekommen also mitgeteilt, ob die Zelle gesund oder krank ist und koordinieren dann weitere Aktionen innerhalb des Immunsystems. So werden kranke, bösartige oder abgestorbene Zellen anhand des Oberflächenzuckers durch die Makrophagen lokalisiert und aufgeräumt.

Diese Zuckerverbindungen unterstützen nicht nur das Immunsystem, sondern helfen auch bei gesundheitlichen Erkrankungen sowie bei degenerativen Gelenkproblemen und bei der Abwehr von Bakterien, Viren, Schimmel und Parasiten. Sogar bei Alterungsproblemen, Stress, Diabetes und Hautproblemen, oder bei hyperaktiven Kindern bieten diese Zucker vielversprechende therapeutische Möglichkeiten (Sugars that heal, E.I. Mondoa en M. Kitel).

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