Kritische Mediziner

Dankenswerterweise gibt es immer mehr Schulmediziner, die die Missstände ihres Berufsstandes öffentlich anzuprangern wagen. Wir präsentieren Ihnen auf dieser Seite einige von Ihnen und stellen deren Wirken exemplarisch vor.


Dr. med. Gerd Reuther

Ein langes und glückliches Leben in Gesundheit steht auf der Wunschliste der meisten Menschen ganz oben. Doch wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Das sagt Dr. med. Gerd Reuther, Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie und Autor des Buches: “Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen” , der nach 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand schonungslos seziert. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Eine bessere Medizin müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistung beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen – so seine Forderung.

Dr. med. Gerd Reuther: Rechnet nach 30 Jahren als Arzt mit seinem Berufsstand ab

Dr. med. Thomas Mayer

Der gemeinnützige Verein „MEZIS e.V.“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Ärzte und Patienten auf die Beeinflussungen von Pharmaherstellern aufmerksam zu machen. Im Video sehen Sie dazu ein Vorstandsmitglied von MEZIS, Dr. med. Thomas Mayer im Gespräch mit Robert Fleischer. Er erläutert, wie die Beeinflussung der Pharmaindustrie in der Praxis läuft und welche Folgen dies für den Patienten hat. Außerdem gibt er Tipps, wie man sich als Patient vor korrupten Ärzten schützen kann.

Korrupte Ärzte & die geheimen Tricks der Pharmaindustrie

Dr. Jürgen Buhr

Der Internist Dr. Jürgen Buhr arbeitete 44 Jahre lang als Arzt, davon die erste Hälfte in der früheren DDR. Nichts läge ihm ferner, als diese Zeit zu verklären – doch beim Vergleich mit dem Gesundheitssystem der BRD wird klar: Es war tatsächlich nicht alles schlecht. Allein die Organisation des Medizinbetriebs in der DDR sorgte dafür, dass unnötige Kosten gar nicht erst entstanden. Medizin war Dienst an der Gesellschaft und nicht, wie heute oftmals der Fall, Dienst am Aktienbesitzer. Im Gespräch mit Robert Fleischer fordert Dr. Buhr eine Abkehr vom Profitstreben im Medizinsektor.


Prof. Dr. Giovanni Maio

Prof. Dr. Giovanni Maio ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Uni Freiburg, Mitglied der zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung, Mitglied des Ausschusses für ethische und juristische Grundsatzfragen der Bundesärztekammer und seit 2010 ständiger Berater der Deutschen Bischofskonferenz.
Er fordert einen radikalen Umbruch im Medizinsektor. Denn viele Ärzte sind von wirtschaftlichen Zwängen getrieben – der Mensch, der Patient und seine Krankheit geraten dabei aus dem Fokus. Die Verwirtschaftlichung eines eigentlich sozialen Bereiches – der Medizin – schadet den Patienten. Der Fehler liegt im System: So erhalten Ärzte beispielsweise nur eine Pauschale von etwa 100 € pro Quartal für alle Gespräche mit ihren Patienten. Geld verdienen sie nur durch mehr oder weniger notwendige Behandlungen. Im Gespräch mit Robert Fleischer schildert Prof. Mayo die Abgründe des deutschen Medizinsystems, in dem die Behandlung eines Patienten davon abhängt, wie profitabel seine Genesung ist.

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