Curcuma longa und Krebsgeschehen – wissenschaftliche Erkenntnisse

Die Forschung berichtet: Curcuma longa hemmt alle inneren und äußeren Signal- und Stimulationswege von Krebszellen

Cyclin D1 stellt einen signifikanten Prognosefaktor dar. Je höher der Cyclin D1-Wert,

  • umso schlechter stellen sich die Prognosen der Patienten dar,
  • umso häufiger treten Tumorrezidive und undifferenzierte Tumore auf.

In der Medizin sind Medikamente die Cyclin D1 reduzieren auch tumorzelltoxisch

  • Curcuma reduziert und senkt Cyclin D1 ohne Nebenwirkungen
  • Somit hat Curcuma eine anticancerogene Wirkung auf verschiedene Tumorarten. Die Aktivität des Enzymes C-Jun-N-terminal Kinase ist bei Tumorerkrankungen und Entzündungen erhöht
  • Curcuma longa senkt die C-Jun-N-terminal Kinase. (Kinasen sind Enzyme, die ATP auf Zieleiweiße übertragen. C-Jun ist ein Transkriptionsfaktor, ein Eiweißprodukt, welches Gene „abliest“ und zu einer Übersetzung in Boten RNA als Vorlage zu jeder Eiweißsynthese dient, welche wiederum am Zellteilungsprozess beteiligt sind). Die Boten-RNA wiederum ist die exakte Vorlage für die genau festegelegte Reihenfolge des Zusammenbaus der Eiweiße. RNA wird auch außerhalb des Zellkernes bearbeitet! Ohne Eiweißsynthese ist eine Zellteilung weder in gesunden noch entarteten Zellen möglich. Bei Tumorerkrankungen ist nicht nur die Aktivität des Enzymes C-Jun-N-terminal Kinase erhöht,  sondern auch die Aktivitäten der Transkriptionsfaktoren AP1 und NF-Kappa-B. Alle diese Aktivitäten werden durch curcuma longa (ProCurmin) gedämpft bzw. gestoppt
  • Curcuma longa reduziert Cyclooxygenase 2 (COX2), welche aus  Arachidonsäure die Bildung von Prostaglandinen verstärkt, welche die Schmerzschwelle herabsetzen.  Prostaglandine werden als Gewebshormone (zwischen Nachbarzellen , die in unmittelbarer Nähe liegen) ausgetauscht. Dies führt zur Bildung von  Polyaminen, welche massive Zellwucherungsvorgänge verursachen. Zudem verstärken Polyamine die Thromboxanbildung (Thrombose, Embolien, Infarkte als Folge) und fördert die Bildung von Leukotrinen, die bei Entzündungsvorgängen eine Rolle spielen

Der Schmerzmittelskandal (Viox) kann hier ergänzend genannt werden, da dieses chemische Mittel in der Rheumatherapie und Schmerzbehandlung eingesetzt wurde (als COX2-Hemmer).  Es führte zu Thrombosen, Embolien, Infarkten und Todesfällen! Pro Curmin fungiert hier auf einer natürlichen Weise ohne Nebenwirkungen (Übrigens: um COX2 zu hemmen ist der gleichzeitige Einsatz von Omega 3 Fettsäuren sinnvoll).

  • Curcuma longa reduziert die Bildung von MMP 9, einem Matrix – Metalloprotein, welches notwendig ist, damit Tumorzellen durch die Doppelmembran des Bindegewebes (Matrix) hindurchbrechen können (sich durch die Wand hindurchbohren), um in die Blutgefäße zu gelangen. Dies stellt den Beginn der Metastasierung auf dem Blutwege dar („Durchbruch in Gefäße“).
  • Curcuma longa hemmt diesen Vorgang des Durchbrechens der Krebszellen aus dem „geschlossenen Haus“ des Bindegewebes (Matrix) hindurch in die Blutbahn. Somit reduziert ProCurmin das Einbrechen von Metastasenzellen in die Blutbahn und verhindert deren Ausbreitung!
  • Curcuma longa hemmt auch die Bildung von Adhäsionsmolekülen. Diese werden von Metastasenzellen benötigt, damit diese nach Eindringen in die Blutgefäße innerhalb der Gefäße andocken können, um dann durch die Gefäßwand hindurch in andere Organe oder Gewebe einzudringen. Ohne diese „Andockmoleküle“ können sich Krebszellen nicht an der Blutgefäßinnenwand „ankleben“, um dann von dort aus in fremde Organe einzufallen.
  • Curcuma longa reduziert die Levels dieser Adhäsionsmoleküle (das „Verankern“). Dies bedeutet, dass Curcuma longa das Einbrechen aus dem Gewebe in die Blutbahnen reduziert und gleichzeitig das Wiedereinbrechen aus der Blutbahn in gesundes Gewebe verhindert!
  • Curcuma longa hemmt die Aktivität von uPA (Urikinase Plasminogenaktivator), ein Eiweiß, das Plasminogen in Plasmin aktiviert und für den Durchbruch von Tumorzellen durch die extrazelluläre Matrix (Bindegewebe) in die Blutbahn mitverantwortlich ist.
  • Curcuma longa erhöht die Levels von p53, einem Tumor Supressorgen, das in Interaktion steht mit dem calciumabhängigen tumorzelltoxischen NO-Gas. Dies ist das gleiche Gas, das Tumorzellen und auch andere Zelltypen produzieren, um intrazelluläre Erreger wie Protozoen, Pilze und Viren zu vernichten und danach den natürlichen und vorprogrammierten Zelltod auszulösen.
  • Curcuma longa reduziert die Levels von Bcl2, einem Onkogen, dessen Eiweißprodukt  an der äußeren Mitochondrienmembran andockt und die Mitochondrienschleusen schließt, was zu einem Zusammenbruch des natürlichen, normalen und vorprogrammierten Tod von veralterten, geschädigten und entarteten Zellen durch den dafür nötigen Calciumeinstrom führt.
  • Curcuma longa hemmt die Synthese des EGF (Epithel Growth Faktor), einem Eiweißmolekül, das Zellteilungsprozesse stimuliert, also wachstumsfördernd ist und hemmt gleichzeitig die Rezeptoraufnahme der Zelle von  Egr-1 (Epithel Growth Rezeptor), der Andockstelle von EGF. Dieser Rezeptor steckt in der Zellmembran und ragt in das Zellinnere und aus dem Zelläußeren heraus). Über Ihn wandert EGF in das Zellinnere um dann mitogen zu wirken (zellteilungserhöhend). 80 Prozent aller Tumore haben epithelialen Ursprung!
  • Curcuma longa hemmt die Expression von HER2, einem Rezeptor bei Brustkrebs, der bei jedem 4ten Brustkrebsfall nachgewiesen wurde. Diese Rezepturen werden durch ein Medikament Namens Herceptin blockiert (Antikörper). Curcuma longa tut dies neben all seinen anderen Tumor hemmenden Eigenschaften ebenso!

Somit hemmt Curcuma longa alle inneren und äußeren Signal- und Stimulationswege von Krebszellen. Heute werden Milliarden von Euros und Dollars investiert um einzelne Krebshemmstoffe zu entwickeln. Die Natur hat uns eine Substanz geschenkt, die alle diese Stoffwechselvorgänge der Krebszelle hemmt.

Quelle: HP Ralf Meyer, Text: Walter Häge

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