Traditionelle Indikationen und Studien

Lateinisch: Ganoderma lucidum, Deutsch: Glänzender Lackporling, Japanisch: Reishi 

Traditionelle Indikationen in China:

  • Asthma
  • Alle Formen von Unverträglichkeiten (Allergien; hier hilft er schon beim Auftreten erster Symptome wie Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen an Haut und Schleimhäuten)
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Bluthochdruck und Thrombosen
  • Chronischer Bronchitis
  • Leberentgiftung (hier wird die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt)
  • Herzkranzerkrankungen, Herz-Rhythmusstörungen, Angina Pectoris (Der Pilz bewirkt eine höhere Sauerstoffaufnahme im Blut; er fördert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels und hilft bei verengten Herzkranzgefäßen, bei Herzrhythmusstörungen und allgemein bei Herzschwäche)
  • Hauterkrankungen (Durch eine verbesserte Entgiftung über die Leber werden diese positiv beeinflusst)
  • Hepatitis
  • Herpes (bei Herpes zoster werden die Schmerz und Hauterscheinungen reduziert, bei Herpes simplex ist es sein antiviraler Effekt)
  • Rheuma

Heute kann der Pilz begleitend zu einer Chemotherapie eingesetzt werden, um Nebenwirkungen zu mildern. Nach Röntgenbestrahlung kommt es zu einer schnelleren Wiederherstellung der ursprünglichen Leukozyten-, Erythrozyten- und Thrombozytenspiegel. 

Jüngste Forschungen der Beijing Medical University beschäftigen sich mit Ling Zhi-Arzneien, die äußerst wirkungsvoll bei Krebs und Aids seien. 

Ein Zitat von Prof. Dr. Lin Zhibin von der Pekinger Uni lässt aufhorchen: “Der Ganoderma-Pilz stärkt das Immunsystem durch seine Polysaccharide, die die Informationszentralen der menschlichen Zellen positiv beeinflussen. Ferner haben wir festgestellt, dass Ling Zhi-Arzneien Krebszellen abtöten können.”

Der japanische Arzt Dr. F. Morishige vom „Linus Pauling Institut für Wissenschaft und Medizin“ hat festgestellt, dass  Reishi den Verlauf von Krankheiten, deren Verursachung ein verringerter Immunstatus ist stark positiv beeinflusst (z.B. arthritisches Rheuma, chronische Bronchitis, Hepatitis usw.). Ausdrücklich erwähnt er auch Erfolge bei Krebspatienten.

In der Pilzheilkunde (Mykotherapie) besitzt kaum ein anderer Pilz so weitreichende Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten, weil er zwei spezielle Stoffgruppen besitzt, die Polysacharide  und die Triterpene.
Die in Reishi enthaltenen Triterpene (zu ihnen gehören auch die Ganoderminsäuren, die Ganolucidsäuren und  die Lucidemiksäuren) verhindern Leberinsuffizienz, senken den Blutdruck,  hemmen die Histaminfreisetzung und verhindern eine Cholesterinsynthese.
In Reishi nachgewiesen sind ebenfalls Sterine, Laktone und Alkadiode. Als Mineralstoffe und Spurenelemente besitzt er Kalzium, Zink, Mangan, Eisen, Cu und Germanium.

Das „Institut für Ernährungs-und Pilzheilkunde“  in 63694 Limeshain-Rommelhausen1 veröffentlicht zu Rheisi geradezu sensationelle Studien-Ergebnisse:

Zusammenstellung der durch Studien nachgewiesenen Wirkung: 

  • Die Triterpene sind einer der wichtigsten Inhaltstoffe bezüglich der pharmazeutischen Wirkung. (1)
  • Die Histaminfreisetzung wird durch Triterpene verhindert. (2) (3) (4)
  • Reishi kann bei Muskeldystrophie eingesetzt werden. (3)
  • Die enthaltenen Triterpene wirken zytotoxisch. (3)
  • Es kommt zur Senkung des Gesamtcholesterins in Plasma und Leber über eine verminderte Cholesterinsynthese u./o. einen beschleunigten Cholesterinstoffwechsel. (5)
  • Reishi ist bei akuter und chronischer Hepatitis einzusetzen. Er wirkt anti-entzündlich und anti-fibrotisch bei Leberzirrhose. (6)
  • Die oxidative Schädigung von Leber und Nieren kann verhindert werden. (7)
  • Bei Herpes zoster werden Schmerz und Hauterscheinung reduziert. (8)
  • Unabhängig davon ob die Einnahme vor oder nach der Bestrahlung (Röntgenstrahlen) erfolgt, kommt es zu einer schnelleren Wiederherstellung der ursprünglichen Leuko-, Erythro- und Thrombozytenspiegel. (9)
  • Reishi wirkt nervenschützend und fördert die Differenzierung von Nervenzellen. (10)
  • Es kommt zu einem direkten anti-viralen Effekt auf den Herpes simplex Virus: die Bindung an die Wirtszelle und das Eindringen werden verhindert. (11)

Einsatzbereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
Eigenschaften: süß, warm wirkt auf Magen, Milz, Lunge, Leber, Niere und Herz tonisiert Qi und Xue nährt das Blut bewegt Toxine und zerstreut Akkumulation adstringierend beruhigt den Geist Tonikum Sedativum bei Entzündungen, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Krebs, Schlaflosigkeit, Husten, Schwindel, wenig Appetit. 

(1) Cheng Lele; Colorimetric detection of total triterpene content in Ganoderma lucidum fruiting body and spore; Shanghai, China 
(2) K.Tasaka,…; Anti-allergic constituents in the culture medium of Ganoderma lucidum.(I) Inhibitory effect of oleic acid on his-tamine release; Agents and Actions, vol. 23, 3 / 4 (1988) 
(3) Hiroshi Koda,…; The Biologically Active Constituents of Ganoderma lucidum (Fr.) Karst. Histamine Release – Inhibitory Triter-penes; Chem. Pharm. Bull., 33(4), 1367-1374 (1985) 
(4) K.Tasaka,…; Anti-allergic constituents in the culture medium of Ganoderma lucidum.(II) The inhibitory effect of cyclooctasul-fur on histamine release; Agents and Actions, vol. 23, 3 / 4 (1988) 
(5) Yearul Kabir,…; Dietary Effect of Ganoderma lucidum Mushroom on Blood Pressure and Lipid Levels in Spontaneously Hy-pertensive Rats (SHR); J. Nutri. Sci. Vitaminol., 34, 433-438, 1988 
(6) Guo-Liang Zhang,…; Hepatoprotective role of ganoderma lucidum polysaccharide against BCG-induced immune liver injury in mice; World J. Gastroenterol 2002 August 15; 8(4): 728-733 
(7) Ying-Hua Shich,…; Evaluation of the Hepatic and Renal-protective Effects of Ganoderma lucidum in Mice; Am. Journal of Chinese Med., Vol. 29, Nos.3-4, pp. 501-507, 2001 
(8) Yasuyo Hijikata, Seika Yamada; Effect of Ganoderma lucidum on Postherpetic Neuralgia; Am. Journal of Chin. Med., Vol. XXVI, No. 3-4, pp. 375-381, 1998 
(9) Hsue-Yin Hsu,…; Radioprotective Effect of Ganoderma Lucidum (Leyss. Ex. Fr.) Karst after X-ray Irradiation in Mice; Am. Jour-nal of Chin. Med., Vol. XVIII, Nos. 1-2, pp. 61-69, 1990 
(10) William M.W. Cheung,… ; Ganoderma extract activates MAP kinases and induces the neuronal differentiation of rat Pheo-chromocytoma PC12 Cells; FEBS Letters 486 (2000) 291-296 
(11) Seong-Kug Eo,…; Possible mode of antiviral activity of acidic protein bound polysaccharide isolated from Ganoderma lu-cidum on herpes simplex viruses; Journal of Ethnopharmacology 72 (2000) 475-481” 

Weitere durch Studien nachgewiesene Wirkungen des Reishi: 

  • Die Histaminfreisetzung wird durch die enthaltenen Triterpene verhindert. 
  • Es kommt zur Senkung des Gesamtcholesterins in Plasma und Leber über eine verminderte Cholesterinsynthese und / oder einen beschleunigten Cholesterinstoffwechsel. 
  • Reishi ist kann sowohl bei akuter wie chronischer Hepatitis angewendet werden. Bei Leberzirrhose wirkt er antientzündlich und antifibrotisch. 
  • Die oxidative Schädigung von Leber und Nieren kann verhindert werden. 
  • Reduzierung von Schmerzen und Hauterscheinungen bei Herpes zoster. 
  • Unabhängig davon, ob die Einnahme vor oder nach der Bestrahlung (Röntgenstrahlen) erfolgt, kommt es zu einer schnelleren Wiederherstellung der ursprünglichen Leuko-, Erythro- und Thrombozytenspiegel. 
  • Reishi wirkt nervenschützend und fördert die Differenzierung von Nervenzellen.

Quellen: 

  • Ying-Hua Shich et al.: “Evaluation of the Hepatic and Renal-protective Effects of Ganoderma lucidum in Mice”; Am. Journal of Chinese Med., Vol. 29, Nos.3-4, pp. 501-507, 2001. 
  • Yasuyo Hijikata, Seika Yamada: “Effect of Ganoderma lucidum on Postherpetic Neuralgia”; Am. Journal of Chin. Med., Vol. XXVI, No. 3-4, pp. 375-381, 1998. 
  • Hsue-Yin Hsu et al.: “Radioprotective Effect of Ganoderma Lucidum (Leyss. Ex. Fr.) Karst after X-ray Irradiation in Mice”; Am. Journal of Chin. Med., Vol. XVIII, Nos. 1-2, pp. 61-69, 1990.

Quelle der Zusatzinformation 1: http://www.heilenmitpilzen.de/reishi.html

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