Das marktübliche Heiß-Extrusionsverfahren zur Herstellung von Hundefutter-Pellets („Leckerli/Snacks/Drops“)

Bei der Extrusion wird ein feuchter Teig aus gemahlenen Stoffen  wie Getreide/Stärkequellen, Proteinmehle, Fette, Fasern, Tiernebenprodukt-Mehl usw. unter Druck und Hitze durch eine Matrize gedrückt. Die Temperaturen können bis 180 Grad C. und mehr erreichen, da es hierfür in der EU keine Obergrenze gibt. Am Austritt wird der Strang geschnitten und anschließend getrocknet und dann weiter bearbeitet.
Sollten in diesem verwendeten feuchten Teig irgendwelche Nährstoffe gewesen sein, ist davon auszugehen, dass diese durch die Hitze an Bedeutung verloren haben.
Grundsätzlich hat das Endprodukt („Leckerli“) geschmacklich keinen Anreiz  gefressen zu werden. Deshalb werden jetzt Geschmacks- und Aromastoffe als sogenannte Schmackhaftmacher („Palatants“) meist aufgesprüht.

Diese sind typischerweise tierische Hydrolysate, – aus den zugelassenen tierischen Nebenprodukten hergestellte Eiweiß-Lösungen, die dem Futter Geruch und Geschmack verleiht und deshalb in der Regel als Überzug gesprüht wird.

So befindet sich der positive Geschmack in dieser Oberflächen-Beschichtung („Coating“).

Zudem können, wie man liest, mehrere hundert chemisch definierte Zusatzstoffe in den Palatants enthalten sein („flavouring compounds und “botanical flavourings“)

In der Durchführungsverordnung (EU) 2023/1417 ist dort teils sogar ausdrücklich vermerkt, dass die Stoffe „durch chemische Synthese hergestellt“ werden.

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