Erbsen (Pisum sativum)

Erbsen sind eiweißreiche Hülsenfrüchte mit Ballaststoffen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen; sie verbinden Sättigung, Darmunterstützung und pflanzliche Nährstoffdichte in sehr ausgewogener Form.

Das Wichtigste auf einem Blick:

  • Reich an pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten.
  • Unterstützen Sättigung, Darmmilieu, Verdauungsregulation und Stoffwechselbalance.
  • Liefern Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine und wertvolle Polyphenole.
  • Besonders interessant für Muskeln, Energiehaushalt, Darmflora und stabile Blutzuckerreaktionen.

Inhaltsstoffe:

Pflanzliches Eiweiß, essentielle Aminosäuren, Ballaststoffe, resistente Stärke, komplexe Kohlenhydrate, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Phosphor, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin C, Vitamin K, Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide, Saponine, Phytosterole und natürliche Enzyminhibitoren in ernährungsphysiologisch relevanter Menge.

Wirkungsweisen aus der Erfahrungsmedizin:

Erbsen gelten traditionell als kräftigend, nährend und aufbauend. Sie werden besonders mit Muskelkraft, Regeneration, Darmstabilität und allgemeiner Substanzbildung verbunden. Aufgrund ihres Eiweiß-, Mineralstoff- und Ballaststoffgehalts gelten sie seit langem als wertvolle Nahrung für Heranwachsende, körperlich aktive Menschen und ältere Personen, insbesondere im Zusammenhang mit Muskel- und Knochenerhalt.

Gekochte Erbsen werden zudem traditionell bei Erschöpfung, Rekonvaleszenz und nährstoffarmer Ernährung geschätzt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse:

Erbsen liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Magnesium, Kalium und Phosphor mit Bedeutung für Muskeln, Knochenstoffwechsel, Gewebeaufbau und körperliche Stabilität. Dadurch gelten sie besonders interessant für Wachstum, Altersernährung, Muskelversorgung und langanhaltende Sättigung.

Ballaststoffe, resistente Stärke und die vergleichsweise langsame Kohlenhydratfreisetzung unterstützen Darmflora, Verdauungsregulation und stabilere Blutzuckerreaktionen. Gut gegarte Erbsen gelten dabei deutlich bekömmlicher als rohe oder unzureichend gegarte Formen.

Polyphenole, Flavonoide und Saponine werden zudem mit antioxidativen, entzündungsmodulierenden und zellschützenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.

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