Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Der Gewöhnliche Löwenzahn ist eine weltweit verbreitete, traditionsreiche Heil- und Nahrungspflanze, die seit der Antike in der Volks- und Klostermedizin sowie als mineralstoffreiches Wildgemüse genutzt wird und deren Wurzel und Blätter aufgrund ihres breiten Spektrums an bioaktiven Inhaltsstoffen zunehmend auch wissenschaftlich untersucht werden.
- Klassische Heil- und zugleich nährstoffreiche Wildgemüsepflanze.
- Verwendet werden vor allem Wurzel und Blätter.
- Reich an Bitterstoffen, Inulin und sekundären Pflanzenstoffen.
- Traditionell bewährt, zunehmend wissenschaftlich untersucht.
Sesquiterpenlactone (v. a. Taraxacin, Taraxacerin), Triterpene (Taraxasterol, β-Amyrin), Phytosterole, Bitterstoffe, Inulin (Speicherpolysaccharid der Wurzel), Fructane, lösliche Ballaststoffe, Pektine, Schleimstoffe (in geringeren Mengen), Flavonoide (z. B. Luteolin-, Apigenin-Derivate), Phenolsäuren (v. a. Chicorée-, Chlorogen-, Kaffeesäure), Cumarine, Carotinoide (v. a. β-Carotin, Lutein), geringe Mengen ätherisches Öl, organische Säuren (z. B. Apfelsäure), Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Silicium), Spurenelemente, Vitamine (v. a. Vitamin C, Provitamin A, Vitamin K, B-Vitamine), Enzyme sowie natürliche Zucker.
- Stoffwechselanregend und ausleitend, mit Schwerpunkt auf Leber- und Gallefunktion.
- Verdauungsfördernd durch Bitterstoffe, unterstützend bei Appetitmangel und Völlegefühl.
- Harntreibend und regulierend auf den Wasserhaushalt, traditionell bei „Frühjahrskuren“.
- Begleitend antimikrobiell (antibakteriell, antiviral) eingeschätzt, unterstützend für die allgemeine Regulation.
- Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) und Triterpene zeigen in Studien verdauungsfördernde und choleretische Effekte (Anregung des Galleflusses).
- Inulin aus der Wurzel wirkt präbiotisch und kann die Zusammensetzung der Darmmikrobiota positiv beeinflussen.
- Diuretische Effekte sind beschrieben, insbesondere durch den hohen Kaliumgehalt der Blätter.
- Polyphenole und Flavonoide weisen antioxidative Eigenschaften auf und tragen zum Zellschutz bei.
- Entzündungsmodulierende Effekte wurden beobachtet.
- Antimikrobielle Aktivität nachgewiesen.
- Hinweise auf leberschützende (hepatoprotektive) Effekte.
- Extrakte, insbesondere aus der Wurzel, zeigen in Zellkulturstudien potenziell antikanzerogene Effekte.
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