Johannisbrot (Ceratonia siliqua)

Johannisbrot ist die nährstoffreiche Frucht des Karobbaums und vereint ballaststoffreiche Pflanzenfasern, antioxidative Polyphenole, Mineralstoffe und traditionell geschätzte Schutzstoffe für Verdauung, Schleimhäute, Stoffwechsel und Regeneration.
- Reich an Ballaststoffen, Gerbstoffen und antioxidativen Polyphenolen.
- Traditionell geschätzt für Darm, Magen, Schleimhäute und Stoffwechsel.
- Liefert Calcium, Kalium, Magnesium und pflanzliche Energiebausteine.
- Naturheilkundlich interessant für Zahnfleisch, Regeneration und Ausscheidungsorgane.
Ballaststoffe, Pektine, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Tannine, Polyphenole, Flavonoide, natürliche Zucker, pflanzliches Eiweiß, Aminosäuren, Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Spurenelemente sowie antioxidative Pflanzenstoffe.
Johannisbrot wird traditionell zur Beruhigung von Magen und Darm, zur Stabilisierung der Schleimhäute und bei empfindlicher Verdauung eingesetzt. Die enthaltenen Gerbstoffe und Schleimstoffe gelten als schützend für Magenwand und Darmschleimhaut. In mediterranen Regionen wurde Johannisbrot zudem traditionell zur Stärkung geschwächter Menschen, bei Rekonvaleszenz, zur Unterstützung von Zahnfleisch und Zähnen sowie bei Belastungen von Leber und Ausscheidungsorganen verwendet. Durch seine Mineralstoffe und pflanzlichen Energieträger wurde es außerdem als aufbauende Nahrung geschätzt.
Johannisbrot besitzt ein bemerkenswertes Spektrum biologisch aktiver Inhaltsstoffe. Besonders Ballaststoffe, Polyphenole und Tannine werden mit antioxidativen, entzündungsmodulierenden, schleimhautschützenden und darmregulierenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Untersuchungen beschreiben positive Effekte auf Darmmilieu, Cholesterinstoffwechsel, oxidativen Stress und Schleimhautschutz.
Die hohe Dichte an Mineralstoffen — insbesondere Calcium und Magnesium — macht Johannisbrot zudem ernährungsphysiologisch interessant für Knochen, Zähne, Muskelstoffwechsel und Regenerationsprozesse. Traditionelle Anwendungen bei Gastritis und empfindlicher Magenschleimhaut erscheinen durch die enthaltenen Schleim- und Gerbstoffe pharmakologisch plausibel.
Auch leber- und stoffwechselbezogene Schutzwirkungen werden wissenschaftlich diskutiert, insbesondere im Zusammenhang mit antioxidativen Polyphenolen und der Bindungsfähigkeit bestimmter Ballaststoffe im Verdauungstrakt. Dadurch gilt Johannisbrot heute als funktionell hochinteressanter Pflanzenstoff mit deutlich mehr Potenzial als nur einer süßlichen Kakao-Alternative.





