Kokos-Knusperlis (bio)

Zusatzfuttermittel für Hunde

Sie bestehen aus 100 % Kokos-Presskuchen.
Es werden keine Zusatzstoffe wie Zucker, Aromen oder Konservierungsstoffe hinzugefügt.
So entsteht der Presskuchen:
• Aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss wird zuerst Öl herausgepresst.
• Das Öl läuft ab.
• Zurück bleibt ein fester, faseriger Kuchen – der Kokos-Presskuchen.
• Dieser wird getrocknet und in kleine Stücke gebrochen.
• Diese knusprigen Stücke sind die Kokos-Knusperlis.
Wichtige Bestandteile:
• Ballaststoffe
o Der Presskuchen enthält viele natürliche Fasern aus der Kokosnuss.
o Diese Ballaststoffe regen die Verdauung an und sorgen für den knusprigen Biss.
• Pflanzliches Eiweiß (Protein)
o Etwa ein Fünftel des Trockengewichts besteht aus Eiweiß.
o Eiweiß ist ein wichtiger Baustein für Muskeln, Gewebe und viele Vorgänge im Körper.
• Mineralstoffe
o Vor allem Kalium und Magnesium, dazu Spuren von Mangan.
o Kalium ist wichtig für Nerven und Muskeln.
o Magnesium unterstützt Muskeln und Stoffwechselprozesse.
o Mangan ist an Enzymfunktionen und Knochenstoffwechsel beteiligt.
• Restöl aus der Kokosnuss
o Im Presskuchen ist noch ein kleiner Anteil Kokosöl enthalten.
o Dieses Restöl bringt:
▪ den typischen Kokos-Geschmack
▪ einen Teil der kokostypischen Fette, vor allem Laurinsäure
o Laurinsäure wird häufig mit antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
Diese Aussagen stammen vor allem aus Untersuchungen zu Kokosöl generell, nicht speziell zu diesem Produkt.
Der Hauptnutzen des Presskuchens liegt jedoch in den Ballaststoffen und in der knusprigen Struktur – also weniger im Fett, sondern mehr in der Faser.
Anwendung in der Erfahrungsheilkunde
Kokosprodukte werden in der Erfahrungsheilkunde bei Hunden oft so eingesetzt:
• als natürliche Ergänzung zur normalen Fütterung
• zur Unterstützung der Verdauung, weil viele Ballaststoffe enthalten sind
• als knusprige Hilfe für Zähne und Zahnfleisch
• zur Unterstützung von Haut und Fell, da Kokosfette mit einem gepflegten Hautbild in Verbindung gebracht werden
Mögliche Einsatzideen aus der Erfahrungsheilkunde:
• Verdauung & Darmaktivität
o Die Fasern des Kokos-Presskuchens können den Darm anregen.
o Einige Halter berichten von regelmäßigeren Kotabsätzen und festerem Stuhl.
o Wichtig: Immer langsam einschleichen, damit der Darm sich an die zusätzliche Faser gewöhnt.
• Zahn- und Zahnfleischpflege
o Der harte, knusprige Biss regt das Kauen an.
o Durch das Kauen wird mechanisch an den Zähnen gerieben.
o Das kann helfen, Beläge etwas zu reduzieren und das Zahnfleisch zu massieren.
o Es ersetzt aber nicht die tierärztliche Zahnreinigung oder regelmäßige Kontrollen.
• Allgemeines Wohlbefinden
o Durch das Kauen ist der Hund beschäftigt.
o Manche Hunde wirken ausgeglichener, wenn sie etwas zu knabbern haben.
o Die leichte Kokos-Note wird von vielen Hunden gut angenommen.

Medizinische Aussagen
Kokos-Knusperlis sind ein Zusatzfuttermittel bzw. ein Snack – kein Arzneimittel.
Sie sind nicht dafür gedacht, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln.
Man kann jedoch einige sachliche Aussagen machen, die sich aus den Inhaltsstoffen ergeben:
• Ballaststoffe und Verdauung
o Ballaststoffe können die Darmtätigkeit anregen.
o Sie können helfen, den Kot etwas zu regulieren (z. B. festerer Stuhl bei manchen Hunden).
o Zu viele Ballaststoffe auf einmal können aber auch zu weicherem Kot oder Blähungen führen.
o Deshalb: langsam anfangen und die Menge vorsichtig steigern.
• Fette und Laurinsäure
o Das enthaltene Restöl liefert Laurinsäure und andere Kokosfette.
o Laurinsäure wird in der Fachliteratur häufig als Fett mit antibakteriellem und entzündungshemmendem Potenzial beschrieben.
o Für Hunde gilt: Es gibt Hinweise, aber die Datenlage ist begrenzt.
o Deshalb sollten solche Aussagen immer vorsichtig formuliert werden.
o Kokos-Knusperlis dürfen nicht als „Heilmittel“ beworben oder verstanden werden.
• Zähne und Kauen
o Durch das harte Kauen kann mechanisch etwas Zahnbelag abgerieben werden.
o Das kann ein kleiner Baustein zur Zahnpflege sein.
o Es ersetzt aber keine professionelle Zahnreinigung, keine Zahnpflegeprodukte und keine tierärztliche Kontrolle.
• Sicherheit und Grenzen
o Kokos-Knusperlis sind grundsätzlich ein naturnahes Produkt, da nur Kokos-Presskuchen verwendet wird.
o Dennoch können Hunde individuell reagieren – manche vertragen Kokos besser, andere schlechter.
o Hunde mit bestimmten Erkrankungen (z. B. Magen-Darm-Problemen, Pankreas-Erkrankungen, speziellen Diäten) sollten das Produkt nur nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt bekommen.
Zusammengefasst:
Kokos-Knusperlis können die Ernährung ergänzen und bestimmte Körperfunktionen unterstützen, sind aber keine Medizin im engeren Sinne und dürfen vor allem keine richtige Therapie ersetzen.
Positives als Zusatzfuttermittel bei Hunden
Als Zusatzfuttermittel bringen Kokos-Knusperlis mehrere Vorteile mit:
Knuspriger Snack mit Beschäftigungseffekt
• Der Hund hat etwas zu kauen und zu knuspern.
• Kauen kann Hunde beruhigen und beschäftigen.
• Der Snack eignet sich:
o als Belohnung im Alltag
o als Trainingssnack, je nach Größe der Stücke
o als kleiner Zwischensnack für zwischendurch
Unterstützung von Zähnen und Zahnfleisch
• Durch das Kauen wird das Zahnfleisch massiert.
• Feste Strukturen können helfen, Beläge auf den Zähnen etwas zu reduzieren.
• Das kann ein kleiner Beitrag zu einer besseren Mundhygiene sein.
Wichtig: Es ist nur eine Unterstützung, keine alleinige Zahnpflege.
Sättigung durch Ballaststoffe
• Die vielen Ballaststoffe machen gut satt.
• Das kann hilfreich sein bei Hunden, die:
o sehr verfressen sind
o zwischen den Mahlzeiten ständig nach Futter verlangen
• Der Hund bekommt Kau-Spaß, ohne dass der Snack nur aus Fett oder Zucker besteht.
Pflanzliches Eiweiß und Mineralstoffe
• Das pflanzliche Eiweiß liefert zusätzliche Bausteine für den Körper.
• Die enthaltenen Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Mangan in Spuren) ergänzen den Nährstoffhaushalt.
• Als reines Zusatzfuttermittel soll der Snack jedoch nicht das Alleinfutter ersetzen.

Hinweise zur Fütterung
• Langsam starten
o Zuerst nur wenige Stücke geben.
o Beobachten, wie der Hund es verträgt (Verdauung, Kotbeschaffenheit, Allgemeinbefinden).
o Wenn alles gut ist, Menge langsam steigern.
• Menge an Hund anpassen
o Größe, Gewicht, Alter und Aktivität des Hundes berücksichtigen.
o Kokos-Knusperlis sind ein Snack – sie sollten nur einen kleinen Teil der täglichen Gesamtfuttermenge ausmachen.
• Frisches Wasser bereitstellen
o Immer eine Schüssel mit frischem Wasser zur freien Verfügung hinstellen.

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