Ling Zhi (Reishi-Pilz) für Hunde

Ling Zhi (Reishi-Pilz) für Hunde

Reishi (lateinisch Ganoderma lucidum, auch Ling Zhi genannt) ist ein in Asien seit Jahrhunderten bekannter Pilz, der traditionell als Symbol für Gesundheit und Langlebigkeit gilt.
Er enthält zahlreiche bioaktive Verbindungen wie Polysaccharide und Triterpene, die in der modernen Forschung hinsichtlich ihrer möglichen unterstützenden Wirkungen auf Immunsystem, Stoffwechsel und Zellschutz untersucht werden.

Besondere Info:

Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Hundes empfehlen wir die kostenfreie Hotline des “Biologischen Therapiezentrums für Hunde” wau@froehlicher-hund.de (Webseite: https://froehlicher-hund.de/)

Inhaltsstoffe des Reishi

  • Polysaccharide und Beta-Glucane – komplexe Kohlenhydrate, die in der Literatur mit immunmodulierenden und zellschützenden Eigenschaften beschrieben werden.
  • Triterpene (Ganoderinsäuren, Lucidonsäuren, Ganoderole) – sekundäre Stoffe mit antioxidativen und membranstabilisierenden Effekten in Laborstudien.
  • Sterole (v. a. Ergosterol) – Bestandteil der Pilzmembran, Vorstufe von Vitamin D₂.
  • Nukleoside (z. B. Adenosin) – beeinflussen Energie- und Stoffwechselprozesse auf zellulärer Ebene.
  • Peptide und Proteine (u. a. LZ-8) – in vitro als immunaktive Eiweißstoffe beschrieben.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente – u. a. Kalium, Zink, Magnesium, Eisen, Kupfer.
  • Phenolische Verbindungen und Antioxidantien – tragen zum Schutz vor oxidativem Stress bei.

Gesundheitliche Bedeutung

Reishi enthält eine Vielzahl bioaktiver Substanzen, die für seine ernährungsphysiologische Bedeutung verantwortlich sind. Zum Beispiel Polysaccharide und Triterpene, die in Studien mit der Unterstützung natürlicher Abwehrfunktionen, antioxidativen Prozessen und einer möglichen Stressregulation in Verbindung gebracht werden.

Einsatzbereiche in der Tierheilkunde

Reishi wird in der Tierheilkunde als ergänzendes Naturprodukt eingesetzt, um die allgemeine Vitalität und physiologische Funktionen zu unterstützen.
Die Anwendung erfolgt begleitend zur Gesunderhaltung, nicht als Therapie.

1. Allgemeine Vitalitäts- und Regenerationsunterstützung

Ergänzend bei älteren, geschwächten oder belasteten Tieren zur Förderung von Energiehaushalt, Futteraufnahme und Erholung.

2. Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte

In der Literatur wird Reishi mit der Modulation immunologischer Prozesse in Verbindung gebracht.
Einsatz z. B. bei Tieren mit erhöhter Infektionsanfälligkeit oder in Erholungsphasen.

3. Stoffwechsel- und Leberfunktion

Bestandteile wie Ganoderinsäuren und Polysaccharide können den zellulären Schutz und Stoffwechselvorgänge unterstützen.
Anwendung zur allgemeinen Leber- und Stoffwechselpflege.

4. Stress- und Belastungsmanagement

Als sogenanntes Adaptogen kann Reishi dazu beitragen, Stressreaktionen auszugleichen und die Anpassungsfähigkeit des Organismus zu fördern (z. B. bei Reisen, Training, Umweltwechseln).

5. Haut, Fell und Zellschutz

Durch antioxidative Inhaltsstoffe wird Reishi gelegentlich zur Unterstützung gesunder Haut- und Fellstrukturen sowie zur Stabilisierung zellulärer Funktionen eingesetzt.


Einsatzbereiche in der Tiermedizin

Reishi wird in der Tiermedizin zunehmend als ergänzender funktioneller Bestandteil in der Fütterung oder naturheilkundlichen Begleitung betrachtet.
Die folgenden Bereiche beschreiben physiologische Unterstützungsfunktionen, keine Heil- oder Therapieanwendungen.

1. Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems

Bestandteile des Reishi werden in Studien mit einer Förderung der Mikrozirkulation und Gefäßelastizität in Verbindung gebracht.
In der Tiermedizin kann er ergänzend bei älteren Tieren mit nachlassender Leistungsfähigkeit zur allgemeinen Herz-Kreislauf-Unterstützung eingesetzt werden.

2. Gelenke und Bewegungsapparat

Durch antioxidative und zellschützende Substanzen kann Reishi zur Erhaltung normaler Gelenkfunktionen beitragen.
Er wird in Kombination mit anderen Vitalstoffen gelegentlich zur Unterstützung der Beweglichkeit älterer Tiere genutzt.

3. Darmflora und Verdauung

Polysaccharide aus Reishi gelten als präbiotisch wirksame Ballaststoffe, die das mikrobielle Gleichgewicht im Darm positiv beeinflussen können.
In der Tiermedizin wird dies im Rahmen einer stabilen Verdauungsphysiologie betrachtet.

4. Atemwege

In der Fachliteratur finden sich Hinweise, dass bestimmte Reishi-Bestandteile die Schleimhautregeneration und antioxidative Abwehr in den Atemwegen unterstützen können.
Anwendung erfolgt ergänzend zur allgemeinen Atemwegspflege, nicht therapeutisch.

5. Senioren- und Rekonvaleszenzversorgung

Bei älteren oder sich erholenden Tieren kann Reishi zur Stabilisierung des allgemeinen Energiehaushalts beitragen und die Regenerationsfähigkeit fördern.

6. Ergänzung bei intensiver Belastung

In Trainings- oder Arbeitssituationen wird Reishi teils eingesetzt, um die Anpassungsfähigkeit und Erholungsprozesse nach Belastung zu unterstützen.


Erkenntnissen der Wissenschaft

Reishi wird wissenschaftlich wegen seiner Polysaccharide, Triterpene und Antioxidantien untersucht, die aufZellschutz, Immunfunktion und Stoffwechselprozesse Einfluss haben können.

  • Immunfunktion:
    Studien an Hunden und anderen Tierarten zeigen Hinweise auf eine Aktivierung von Immunzellen und erhöhte Antikörperbildung nach Impfungen (z. B. Kayser et al., 2024, J. Anim. Sci.).
  • Antioxidativer Zellschutz:
    Labor- und Tiermodelle belegen eine Reduktion oxidativen Stresses und mögliche Stabilisierung zellulärer Funktionen.
  • Leber und Stoffwechsel:
    Einzelne Untersuchungen deuten auf eine Enzymregulation und antioxidative Unterstützung hin.
  • Verträglichkeit:
    Toxikologische Studien zeigen keine relevanten Nebenwirkungen bis 2.000 mg/kg Körpergewicht (Chrysostomou et al., 2024).

Reishi gilt bei sachgerechter Anwendung als gut verträglich und wird als funktioneller Naturstoff in der Tiermedizin diskutiert.

Anwendung und Dosierung

Anwendung

  • Als Futterergänzung in Form von Pulver.
  • Besonders bei älteren, belasteten oder rekonvaleszenten Tieren.
  • Regelmäßige Gabe über mehrere Wochen gilt als sinnvoll, idealerweise vor oder zwischen den Mahlzeiten.
  • Bei gleichzeitiger Medikamentengabe ist tierärztliche Rücksprache empfohlen.

Dosierungsempfehlung für Hunde

Gewicht des Hundes        Erhaltungsdosis                    Therapeutische Dosis


bis 10 kg                               100–200 mg                                     300–500 mg

10–25 kg                               200–400 mg                                     600–1.000 mg

über 25 kg                            400–800 mg                                     1.000–1.500 mg

Hinweis:

Bei Tieren, die Medikamente erhalten, sollte eine tierärztliche Rücksprache erfolgen, da Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen sind.

Mitgliedschaft des "Förderkreises Selbstheilung-Online"

Ich trete dem "Förderkreis Selbstheilung-Online" bei. Dadurch bin ich kostenfrei an das Netzwerk angeschlossen und erhalte den Newsletter mit allen aktuellen Informationen.

  • Durch die Mitgliedschaft entstehen mir weder finanzielle, noch sonstige Verpflichtungen.
  • Meine Mitgliedschaft ist jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar, indem ich den Newsletter abbestelle.

Folge uns auf Facebook

Folge uns auf YouTube