Eintauchen in Geist III – aus dem Schlaf erwachen

Eine Zielvorstellung:

  • Der aus dem Schlaf erwachte Mensch denkt alles, was er von sich denkt, auch vom Anderen.
  • Jeder ist etwas Besonderes, so wie ich, – nur eben anders.
  • Ich respektiere und akzeptiere mich, wie ich bin, und ich respektiere und akzeptiere genauso alle anderen wie sie sind.
  • Niemand ist dazu da, um für mich etwas zu tun, niemand hat eine Verpflichtung mir gegenüber.
  • Niemand ist schuld an irgendetwas, – ich nicht und die Anderen schon gar nicht (auch nicht „das Leben“ oder „das Schicksal“).
  • Alle Phantasien von Wertlosigkeit, die da sagen ich sei wertlos, werden gelöscht.
  • Alle Phantasien von Wertlosigkeit, die da sagen die Anderen seien wertlos, werden gelöscht.

Als aus dem Schlaf erwachter Mensch

  • kopiere ich nichts und niemanden mehr, denn ich habe meine wahre Identität gefunden.
  • verlasse ich den Dschungel, angefüllt mit Meinungen, und bin der ich bin. Alle anderen Wesen sind wie sie sind.
  • bin ich meiner selbst sicher und benötige die Bestätigung Anderer nicht mehr.
  • kann ich unglaublich entspannt leben, denn ich muss mich an nichts und niemandem mehr orientieren, – nur an mir selbst, das heißt an dem Wissen, an den Prinzipien und Qualitäten meines tatsächlichen Selbst.
  • bin ich moralischer als jede Moral, bin ich religiöser als jede Religion, bin ich gläubiger als jeder Glaube. Deshalb brauche ich diese alle nicht.
  • weiß ich was richtig ist und weiß ich was falsch ist, – für mich. Mehr Wissen über „richtig“ und „falsch“ benötige ich nicht.

Es gibt nichts zu erreichen, nur Äußerlichkeiten kann ich erreichen. Was tatsächlich ist, ist da, ist ein Geschenk, ist zugefallen, ist die zur Wirklichkeit gewordene eine Möglichkeit aus dem großen Feld (zu meiner Möglichkeit).

  • Ich verlagere mein Bewusstsein von außen nach innen.
  • Ich lebe, – wunderbar, ich bin lebendig!
  • Ich realisiere was ich alles habe und bin einfach dankbar.
  • Ich realisiere, dass meine Bedürfnisse real sind und erfüllt werden müssen. Dafür ist mir keine Sache zu schwierig und kein Weg zu weit. Das, was mein Körper, mein Geist und meine Seele tatsächlich brauchen, dafür sorge ich mit aller Kraft. Dies hat mit Egoismus oder mit Kampf oder mit Überheblichkeit nicht das Geringste zu tun.
  • Ich realisiere, dass manche Wünsche irreal sind. Ich identifiziere diese als Träume und lasse sie dort in ihren Wolken; was nicht real ist kann keine Wirklichkeit werden.
  • Ich realisiere, dass die Menschen wegen ihrer nicht erfüllbaren Wünsche so neben der Spur sind; sie taumeln, von Wunschproduzenten getrieben, ihren konstruierten Sehnsüchten nach.
  • Ich realisiere, dass mein Verstand einen Wunsch als Bedürfnis tarnt. Dann soll dieses Pseudo-Bedürfnis als notwendig befriedigt werden (der alte Trick, um mir etwas zu erlauben, was ich bei anderen grundsätzlich ablehne).
  • Ich realisiere, dass alle Konsumsklaven ihre Ketten freiwillig anlegen und dass ich nur für mich verantwortlich bin (und für die Lieben, für die ich Verantwortung trage).
  • Ich atme tief und bin entspannt.

Text: Walter Häge

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