Spinat (Spinacia oleracea)

Spinat zählt zu den nährstoff- und chlorophyllreichsten Blattgemüsen überhaupt und wird traditionell zur Unterstützung von Blutbildung, Regeneration, Darmfunktion, Zellschutz und allgemeiner Vitalität geschätzt.

Das Wichtigste auf einem Blick:

  • Reich an Chlorophyll, Carotinoiden, Folsäure, Magnesium und Eisen.
  • Liefert antioxidative Pflanzenstoffe für Zellschutz, Gefäße und Schleimhäute.
  • Traditionell geschätzt für Aufbau, Regeneration, Blutbildung und Stoffwechsel.
  • Besonders interessant für Darmmilieu, Säure-Basen-Haushalt sowie Haut, Haare und Leistungsfähigkeit.

Inhaltsstoffe:

Chlorophyll, Carotinoide (Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin), Flavonoide, Polyphenole, natürliche Nitrate, Ballaststoffe, Oxalsäure, Saponine sowie Folsäure, Vitamin K, Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Mangan, Zink und weitere antioxidative Pflanzenstoffe.

Wirkungsweisen aus der Erfahrungsmedizin:

Spinat gilt traditionell als stärkendes Aufbaugemüse für Schwächephasen, Regeneration, Blutbildung und allgemeine Kräftigung. Besonders geschätzt wird er bei Erschöpfung, mineralstoffarmer Ernährung, Verdauungsträgheit und Rekonvaleszenz. Seine chlorophyll- und mineralstoffreiche Zusammensetzung wird erfahrungsmedizinisch mit Vitalität, Gewebeversorgung, Hautbild und innerer Reinigung in Verbindung gebracht.

Frisch gegarter Spinat wird traditionell häufig besser vertragen als Rohkost. Junge Blätter gelten meist als milder und bekömmlicher. In Kombination mit fetthaltigen Komponenten verbessert sich die Aufnahme fettlöslicher Carotinoide deutlich.

Wissenschaftliche Erkenntnisse:

Spinat zählt wissenschaftlich zu den nährstoffdichtesten Blattgemüsen überhaupt. Besonders bedeutsam sind Chlorophyll, Carotinoide, Polyphenole, natürliche Nitrate sowie sein hoher Gehalt an Folat, Magnesium und Vitamin K.

Lutein und Zeaxanthin gelten als wichtige Schutzstoffe für Netzhaut, Makula und oxidativen Zellschutz. Natürliche Nitrate stehen im Fokus hinsichtlich Gefäßfunktion, Durchblutung, Sauerstoffversorgung und körperlicher Leistungsfähigkeit. Polyphenole und Chlorophyll zeigen antioxidative, entzündungsmodulierende und stoffwechselaktive Eigenschaften.

Ballaststoffe und Pflanzenstoffe unterstützen Darmmilieu, Verdauungsregulation und Stoffwechselbalance. Gegarter Spinat wird meist besser vertragen, während große Mengen roher Blattspinat aufgrund der Oxalsäure für empfindliche Personen ungünstiger sein können.

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