Studien & Fachartikel zu Mariendistel für Hunde

Autoren / Quelle: Vijayakumar G., Subramanian M., Srinivasan S.R. – The Indian Veterinary Journal, 2004
Abstract:
Ein Versuch wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit von Silymarin als Leberprotektor bei durch Oxytetracyclin induzierter Hepatopathie bei Hunden zu prüfen. Es zeigte sich, dass die Gabe von Silymarin (10 mg/kg Körpergewicht, zweimal täglich oral) zusammen mit der Oxytetracyclin-Therapie dazu beitrug, die schädigenden Effekte des Antibiotikums zu mildern. Parameter wie Leberenzyme und klinische Zeichen verbesserten sich unter der Kombination gegenüber der Behandlung ohne Silymarin.
Link: ResearchGate
Autoren / Quelle: K. Lakshmi, K. Padmaja – Indian Journal of Animal Research, 2024
Abstract:
Hintergrund: Die Behandlung von Lebererkrankungen bei Hunden erfolgt oft unterstützend. Viele nutraceuticale Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften (z. B. Silymarin und S-Adenosylmethionin, SAMe) werden vorgeschlagen, um die Therapie von Leberkrankheiten zu ergänzen.
Methoden: Hunde mit klinischen Zeichen von hepatobiliären Erkrankungen wurden ausgewählt und mittels Anamnese, klinischer Untersuchung, Blut- und Labortests sowie Ultraschall diagnostiziert. Eine Kontrollgruppe gesunder Hunde wurde ebenfalls untersucht.
Ergebnisse: Von 32 mittels Histologie bestätigten Fällen zeigten diejenigen, die zusätzlich zu spezifischen Therapien Silymarin und SAMe erhielten, eine signifikante Verbesserung der klinischen Zeichen, der hämatobiochemischen Werte und der Ultraschallresultate (p < 0,05) innerhalb von 15 und 30 Tagen.
Schlussfolgerung: Die ergänzende Gabe von Silymarin und SAMe kann in der Management von Lebererkrankungen bei Hunden hilfreich sein.
Link: ARCC Journals+1
Autoren / Quelle: Forschungsartikel (u.a. in ResearchGate) ResearchGate
Abstract:
In dieser Studie wurde die Wirkung von Silymarin und Vitamin E auf durch Gentamicin bedingte Nierenschädigungen bei Hunden untersucht. Die Autoren berichten, dass die Zugabe von Silymarin und Vitamin E zu einer signifikanten Reduktion der Serumkreatininspiegel führte und die Nierenfunktion besser erhalten blieb.
(Das vollständige Abstract ist in der Quelle verfügbar)
Link: ResearchGate
Fachartikel:
1. „Effects of silybin supplementation on nutrient digestibility, hematological parameters, liver function indices, and liver-specific mi-RNA concentration in dogs“
Autoren: Maciej Gogulski et al. (2021)
Journal: BMC Veterinary Research
Abstract:
In einem ersten Experiment (EXP1) mit gesunden Hunden wurde gezeigt, dass die Supplementierung von reinem Silybin oder einem kommerziellen Leberpräparat die Nährstoffverdaulichkeit nicht negativ beeinflusst. Im zweiten Experiment (EXP2), bei Hunden mit idiopathischen Lebererkrankungen, führte die Gabe des kommerziellen Präparats zu signifikanten Senkungen der Lebermarker (ALT, AST, GGT) sowie der Konzentration des leberspezifischen miR-122. Die Leberfunktion verbesserte sich dadurch.
Link: PubMed+
2. „Antioxidant Effect of a Dietary Supplement Containing S-Acetyl-Glutathione and Silybin in Dogs with Liver Disease“
Autoren: E. Martello et al. (2023)
Journal: Veterinary Sciences
Abstract:
In dieser Fall-Kontroll-Studie erhielten Hunde mit Lebererkrankung ein Supplement mit S-Acetyl-Glutathion, Silybin und weiteren Antioxidantien. Nach zwei Wochen zeigte die Behandlungsgruppe signifikant höhere Erythrozyten-Glutathion-Werte und verbesserte Leberparameter (z. B. Reduktion von ALT, AST). Das Ergebnis spricht für eine hepatisch unterstützende, antioxidative Wirkung des Präparats.
Link: MDPI
Autoren: G. Vijayakumar, M. Subramanian, S.R. Srinivasan (2004)
Journal: Indian Veterinary Journal
Abstract:
In dieser Studie wurde geprüft, inwieweit Silymarin (10 mg/kg zweimal täglich oral) als Leberschutzmittel bei Hunden mit durch Oxytetracyclin induzierter Leberschädigung wirkt. Es wurde festgestellt, dass die Kombination von Oxytetracyclin + Silymarin die negativen Auswirkungen des Antibiotikums mildern kann, insbesondere im Hinblick auf Leberwerte und klinische Symptome.
Link: ResearchGate+1
Quelle: ResearchGate
Abstrakt:
In dieser Pilotstudie wurden Hunde mit Leberstörungen mit Silymarin in einer Dosierung von 10 mg/kg Körpergewicht, zweimal täglich über 21 Tage, behandelt. Befunde zeigten eine Normalisierung klinischer, ultrasonographischer, hämatobiochemischer und histopathologischer Veränderungen.
Link: ResearchGate
Autoren: F. Balouei et al. (2024)
Journal: MDPI – Animals
Abstract:
Diese Studie untersuchte bei zehn übergewichtigen Hunden über 35 Tage den Einfluss eines Supplements, das Extrakte von Silybum marianum enthält, kombiniert mit Präbiotika, Probiotika, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien. Die Gabe führte zu positiven Veränderungen bei ALP, direktes Bilirubin, Glukose und CRP (entzündungsbezogene Marker).
Link: MDPI







