Studien und Fachartikel zu D-Mannose

Studien

1. Zhang D. et al. (2017):
D-mannose induces regulatory T cells and suppresses immunopathology (Nature Medicine)

In Tierversuchen zeigte D-Mannose eine entzündungshemmende Wirkung. Sie förderte die Bildung regulierender Immunzellen (T-Zellen), verringerte überaktive Abwehrreaktionen und half, Entzündungen abzumildern – ohne schädliche Nebenwirkungen.
Die Ergebnisse deuten auf ein natürliches Potenzial von D-Mannose zur Unterstützung des Immungleichgewichts hin.
Link: https://www.nature.com/articles/nm.4295

2. Dong L. et al. (2022)

Titel: Mannose ameliorates experimental colitis by protecting the intestinal mucosal barrier

Quelle: Nature Communications
In Mäusen mit experimenteller Colitis schützte D-Mannose die Darmschleimhaut, stellte die Barrierefunktion wieder her und senkte Entzündungsmarker.
Belegt die schleimhautschützende und entzündungshemmende Wirkung im Darmtrak.
Link: https://www.nature.com/articles/s41467-022-32505-8

3. Pilotstudie, 2023 – PMC (PMCID: PMC10062036)
Kernaussage:

Untersucht die Haftung uropathogener E. coli im Hundeurin. D-Mannose wird als möglicher Adhäsionshemmer erwähnt, jedoch nicht direkt getestet. Theoretische Relevanz für Hunde bestätigt, aber keine Wirksamkeitsdaten.
Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10062036/

Fachartikel

1. Adherence of Uropathogenic E. coli in Dog Urine (2023)

Pilotstudie mit Hundeurin und kaninen Epithelzellen. Bestätigt, dass E. coli beim Hund über mannosebindende Typ-1-Fimbrien anhaftet. Damit wird der molekulare Angriffspunkt für D-Mannose im Hund belegt. Klinische Gabe wurde nicht getestet, das Adhäsionsprinzip aber eindeutig nachgewiesen.
Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10062036/

2. Canine Uropathogenic E. coli Form Intracellular Bacterial Communities via fimH (PLOS ONE 2025)

Experimentelle Arbeit zu Harnblasen-Epithelzellen des Hundes. Zeigt, dass das Gen fimH – jenes Protein, an das D-Mannose bindet – entscheidend für bakterielle Persistenz ist. Damit wird der Mechanismus der Mannose-abhängigen Hemmung von UPEC-Anhaftung beim Hund auf zellulärer Ebene bestätigt.
Link: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0316834

3. Clinical Significance of Plasma Mannose in Diabetic Dogs (2009)

Erstmals Beschreibung der Rolle von Mannose im Glukosestoffwechsel des Hundes. Zeigt erhöhte Plasmamannose-Spiegel bei diabetischen Hunden, korreliert mit Glukose- und Insulinwerten. Liefert Grundlagenwissen zur Stoffwechselbeteiligung von Mannose in der Tiermedizin.
Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19083115/

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Verantwortlich: Darya Shepeleva

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