Vierkantiges Weidenröschen(Epilobium tetragonum)

Eine in Europa weit verbreitete, eher unscheinbare Art der Weidenröschen aus der Volksheilkunde, deren oberirdische Teile traditionell genutzt werden und die besonders im Kontext von Harnwegen und Prostata eine feste Rolle in der neueren Kräutertradition nach Maria Treben erhielt.
- Zentrales Prostata- und Harnwegskraut der neueren Kräuterpraxis.
- Reizlindernd und entzündungsmodulierend auf Harn- und Darmschleimhäute.
- Adstringierend und gewebestabilisierend durch Gerbstoffe.
- Antioxidativ und zellschützend durch Polyphenole.
Gerbstoffe (v. a. Ellagitannine wie Oenothein A und B), Flavonoide (Quercetin, Myricetin, Kaempferol), Phenolsäuren (Gallussäure, Ellagsäure), Schleimstoffe (gering), Phytosterole (β-Sitosterol), Triterpene, geringe Mengen ätherisches Öl, Mineralstoffe.
- Klassisch eingesetzt bei Beschwerden der Prostata (häufiges Wasserlassen, abgeschwächter Harnfluss).
- Unterstützend bei Reizungen und leichten Entzündungen der Harnwege.
- Traditionell auch bei Magen-Darm-Irritationen durch zusammenziehende und beruhigende Effekte.
- In der Volksheilkunde als „ausgleichendes Männerkraut“ beschrieben, insbesondere im Alter.
- Zentraler Einsatz bei Prostatabeschwerden mit häufigem Harndrang, Restharngefühl und abgeschwächtem Harnfluss; traditionell als regulierend auf das Gleichgewicht im urogenitalen Bereich beschrieben.
- Reizlindernd und stabilisierend auf die Schleimhäute der Harnwege; unterstützend bei wiederkehrenden Irritationen und funktionellen Beschwerden.
- Entzündungsmodulierend und abschwellend auf Gewebe, insbesondere im Bereich von Prostata und Blase.
- Adstringierend durch Gerbstoffe; festigend auf Gewebe, regulierend bei übermäßiger Sekretion und Reizzuständen.
- Begleitend bei Magen-Darm-Irritationen eingesetzt, insbesondere bei empfindlichen Schleimhäuten.
- Antioxidativ und „ausgleichend“ im Gesamtstoffwechsel, in der Volksheilkunde als stabilisierendes Kraut bei altersbedingten Veränderungen genutzt.
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