Weihrauch für Hunde

Weihrauch für Hunde

Vorneweg, weil extrem wichtig:

Die bahnbrechende Weihrauchstudie der Universität Münster wurde leider vom Netz genommen.
Hier haben wir die Original-Studie:
https://www.selbstheilung-online.com/korperentgiftung/7-schritt/zusammenfassung-abstract-der-studie-der-universitaet-muenster-ueber-weihrauch-und-boswelliasaeuren/

Besondere Info:

Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Hundes empfehlen wir die kostenfreie Hotline des “Biologischen Therapiezentrums für Hunde” wau@froehlicher-hund.de (Webseite: https://froehlicher-hund.de/)

Weihrauch bei Hunden (Boswellia sacra)

1. Gesundheitliche Bedeutung und mögliche Vorteile

Weihrauch (Boswellia sacra) ist das luftgetrocknete Harz des indischen Weihrauchbaums und enthält eine Vielzahl bioaktiver Substanzen, insbesondere Boswelliasäuren, die für ihre regulierenden Effekte auf Entzündungsprozesse und das Immunsystem bekannt sind.

Mögliche unterstützende Wirkungen:

  • Entzündungshemmend: Die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren können die Aktivität bestimmter Entzündungsbotenstoffe im Körper beeinflussen und so zur Aufrechterhaltung normaler Entzündungsprozesse beitragen.
  • Unterstützung der Gelenkfunktion: Weihrauch kann den Stoffwechsel in Gelenken und Bindegewebe unterstützen und so zu Beweglichkeit und Vitalität beitragen.
  • Immunsystemausgleichend: Er kann helfen, das natürliche Gleichgewicht des Immunsystems zu fördern und eine gesunde Abwehrreaktion zu unterstützen.
  • Antioxidativ: Boswelliasäuren wirken als natürliche Antioxidantien und können Zellen vor oxidativem Stress schützen.
  • Verdauungsunterstützend: Weihrauch kann beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken und zur Erhaltung einer gesunden Verdauungsfunktion beitragen.

Diese Eigenschaften machen Weihrauch zu einem interessanten Bestandteil in der ganzheitlichen Begleitung von Hunden mit erhöhter körperlicher Belastung oder Neigung zu Entzündungsreaktionen.

2. Einsatzbereiche in der Tierheilkunde

In der naturheilkundlichen Tierpraxis wird Weihrauch insbesondere begleitend eingesetzt bei:

  • Belastungen des Bewegungsapparates (z. B. Gelenke, Sehnen, Wirbelsäule).
  • Stoffwechselbedingten Einschränkungen der Beweglichkeit.
  • Verdauungsempfindlichkeit und wiederkehrenden Darmreizungen.
  • Überreaktionen des Immunsystems (Allergieneigung, Hautprobleme).
  • Zur allgemeinen Unterstützung bei erhöhter körperlicher oder immunologischer Beanspruchung.

Bei einigen Tierheilpraktikern findet Weihrauch auch als ergänzende Maßnahme Anwendung bei Hunden mit Epilepsie, um das allgemeine Wohlbefinden zu fördern – stets in Absprache mit einem Tierarzt und nicht als Ersatz einer schulmedizinischen Therapie.

3. Inhaltsstoffe des Weihrauchs

Die wichtigsten bioaktiven Substanzen sind:

  • Boswelliasäuren: Hauptträger der physiologischen Wirkung
  • Triterpene: Pflanzliche Wirkstoffe mit regulierender Aktivität
  • Ätherische Öle: In geringen Mengen enthalten, sekundäre Relevanz beim Hund
  • Polysaccharide: Pflanzliche Mehrfachzucker, die zur allgemeinen Vitalität beitragen können

4. Erkenntnisse der Wissenschaft

Die biologisch aktiven Inhaltsstoffe des Weihrauchs – insbesondere die Boswelliasäuren – hemmen spezifische Enzyme (z. B. 5-Lipoxygenase), die an der Bildung entzündungsfördernder Leukotriene beteiligt sind.
Dadurch kann eine regulierende Wirkung auf entzündliche Prozesse erzielt werden, ohne das gesamte Immunsystem zu unterdrücken, wie es bei synthetischen Kortikoiden der Fall sein kann.

Weitere interessante Effekte, die in der Literatur beschrieben werden:

  • Stabilisierung von Mastzellen, was insbesondere bei allergischen Reaktionen relevant sein kann.
  • Unterstützung der Schleimhautregeneration im Darmbereich (Hinweise aus Erfahrungsmedizin).
  • Positive Einflüsse auf Knorpelstoffwechsel und Gelenkstruktur (diskutiert, aber noch nicht abschließend belegt).

Fütterungsmenge täglich

Da die Zusammensetzung von Weihrauchpräparaten unterschiedlich sein kann, beziehen sich die folgenden Werte auf reine Boswellia-sacra-Extrakte.

Gewicht des HundesErhaltungsmengeUnterstützende Menge bei erhöhter Belastung
< 10 kg100–150 mg täglich                    200–300 mg täglich
10–25 kg200–300 mg täglich                  400–500 mg täglich
> 25 kg400–600 mg täglich                   600–900 mg täglich

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