Die Geschichte der Energiemedizin

Walter Häge hat in seinem Buch: „Grenzenlose Energie“ die Wege der Wissenschaft, die sich mit „Energie“ zu Heilzwecken beschäftigt hat, aufgezeichnet. In über 10 Jahren Recherche wurden Dokumente und mit diesen die Namen von Ärzten und Wissenschaftlern „ans Licht“ gebracht, von denen wir in der Regel heute nichts mehr wissen. Man macht sie und ihre Arbeit vergessen, denn ihre grundlegende Forschung diente und dient nicht den Zielsetzungen der pharmakologischen Wissenschaft, die zur Auftragswissenschaft degeneriert ist.

Seit Jahrtausenden wird in allen Kulturen jene Energie beschrieben und erforscht, die uns steuert und unsere Zeit am Leben erhält, jene Energie mit den vielen Namen, von denen uns die bekanntesten Qi, Chi, Prana, Od oder Orgon vielleicht geläufig sind.

Seit Rupert Sheldrake und seiner wieder aufgegriffenen Theorie vom morphogenetischen Feld ist dieses Thema großen Bevölkerungskreisen neu zugänglich geworden und trägt dazu bei, dass das jetzige Paradigma der Wissenschaften seinem Ende zugeht.

Unser gesichertes Wissen, seit Newton und Descartes scheinbar unumstößlich, geht dahin und die Wissenschaft muss sich auf gänzlich anderer Grundlage neu formieren. Auch Einstein wird Geschichte.

Die Wirbelphysik Lord Kelvins führt uns über die sensationellen Entdeckungen Nikola Teslas zu dem Physiker Prof. Dr.-Ing. K. Meyl, der uns mit seiner Theorie der Prof. Dr.-Ing. K. Meyl, der uns mit seiner Theorie der Potenzialwirbel zu einem neuen Weltverständnis führt. Der Schlüssel dazu heißt Neutinos, wobei die Grundlage der Neutinophysik gänzlich einfach zu verstehen ist: Mehr als 60 Milliarden Neutinos pro Sekunde und Quadratzentimeter – aus dem Weltraum kommend – durchfließen uns und steuern alles was ist.

Lesen Sie nachfolgend einen Auszug aus dem Buch:

Die Suche nach der unbekannten, nach der ‚freien‘ Energie

Wenn wir die Fragen nach den Lebensvorgängen betrachten, wobei wir im Sinne der Quantenphysik auch die nicht-lebende Materie mit einbeziehen müssen, dann scheint es drei Stufen der Erkenntnis zu geben:

Die erste Stufe ist die der Schulwissenschaft, der messenden und zerlegenden Wissenschaft, die unbedingt als solche ihre Berechtigung hat.

Die zweite Stufe, mit der sich das Paradigma des 21. Jahrhundert beschäftigt, ist die Suche nach dem Steuerungssystem des Lebens. Viele engagierte Wissenschaftler haben sich darüber Gedanken gemacht und experimentiert, wurden aber in gemeinsamen Anstrengungen von Schulwissenschaft und Industrie-Interessen mundtot gemacht. Diese Form der geistigen Unterdrückung, die sehr subtile Formen entwickelt hat, geht, so ist zu hoffen, ihrem Ende entgegen!

Die dritte Stufe ist die Frage nach dem ‘Steuermann’, nach der Wesenheit der Verursachung, nach dem Sinn des ganzen lebenden Systems Universum. Hier wird noch für lange Zeit ein Nichtwissen bleiben, denn wenn wir, wie Ken Wilber meint, erst bei der Halbzeit der Evolution angekommen sind, liegt noch ein weiter, weiter Weg vor uns. (1)

Die Aura des Menschen

Wenn wir zum Ziel haben, die Abstrahlung lebender und nicht lebender Systeme zu verstehen, um diese dann zu fühlen und subjektiv zu ‘messen’, dann müssen wir mit dem Phänomen ‘Aura’ beginnen.

Die Geschichte der alten und immer wieder aktuellen Aura ist gleichsam eine Frühgeschichte des Vitalismus, jener westlichen Philosophie, die etwa von 1750 an ein Jahrhundert lang in der Biologie und in der Philosophie breiten Raum einnahm.

Der Begriff gründet sich auf dem lateinischen Wort vitalis, ‘zum Leben gehörend’ oder ‘lebenskräftig’.

Vitalismus ist die Lehre von der eigenen Gesetzlichkeit alles Lebendigen, von einer Lebenskraft, die uns unbekannt ist und die alle lebenden Erscheinungen hervorbringt.

Es ist das Suchen und vielleicht Wissen um die Gestaltungsebene, die Formgebungsebene, die Steuerung, die hinter dem, wie Goethe sagt, Urphänomen steht. Es bleibt uns unbenommen, ‘Gott’ dazu zu sagen.

Diese biologische Formgestaltung, die Formerschaffung, die von Driesch postulierte und von Sheldrake populär weitergeführte Morphogenese, erklärt die Funktionen des Lebendigen nicht aus chemisch-physikalischen Kräften heraus. Antrieb ist eine eigenständige, noch nicht erforschte ‘Lebenskraft’, eine ‘Lebensenergie’, die nicht nur unsere Formen erschafft, sie hält diese auch am Leben. Diese Energie ist sozusagen eine Gesetzlichkeit über allen anderen Gesetzen. Sie wird, außer mit den alten, schon erwähnten östlichen Begriffen, auch als ‘Lebensautonomie’, als ‘Seelische Kraft’, als ‘Entelechie’, als ‘Dominante’ oder als ‘Telelogie’ bezeichnet. Es gibt viele Deutungen und viele Namen, die diese ‘Lebensenergie’ zu erklären versuchen.

Außer dem bekannten Stoffwechsel über die Nahrung, der durch das Aufsaugen von Ordnung (Schrödinger) am Leben erhalten wird, gibt es diese zweite, lebenserhaltende Energie. Sie kommt aus dem Universum und bildet quasi einen zweiten, nichtsichtbaren ‘Körper’ um uns. Es ist die primäre Steuerungs- und Informationsebene zumindest für unseren Körper.

In vielen Kulturen tauchen die Vorstellungen auf, dass der Mensch neben oder besser um seinem stofflichen Körper einen Energiekörper habe. Selbst im Christentum ist ein Rest dieses Gedankengutes in den Heiligenscheinen noch vorhanden.

Nicht nur im Buddhismus und in der Yoga-Lehre Indiens finden sich diese Vorstellungen, auch die Ureinwohner Afrikas kennen zumindest den ‘Schatten’ als unsichtbaren zweiten Körper.

Die Hawaiianer sprechen von drei nicht sichtbaren Schattenkörpern; bei den Aborigines in Australien zerfällt der nicht physische Menschen -‘Körper’ beim Tod in drei Teile.

Auch Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, lehrt, dass es wesentlich mehr gibt als nur diesen uns bekannten physischen Körper. Er spricht vom physischen Leib, in dem die gleichen Stoffe und Kräfte wirksam sind wie im Mineral. Danach kommt der Ätherleib oder der Lebensleib „als ein zweites Glied der menschlichen Wesenheit“. (2)

Wir lesen in 1. Korinther 15, Vers 40 und 44: „Und es sind himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Es wird gesät ein natürlicher Leib und es wird auferstehen ein geistlicher Leib. Ist ein natürlicher Leib, so ist auch ein geistlicher Leib.“

Es ist dies die nicht sichtbare Energie des Äthers, jener universellen Kraft, jene anima mundi, jene Seele der Welt, die man sich als alles Durchdringende feinstoffliche Substanz vorstellte. Diese Substanz ist eben so fein, dass unser normales Auge sie nicht wahrnehmen kann.

Für etwa einhundert Jahre musste die Äther-Theorie und mit ihr der Vitalismus das Feld räumen. Erstens, weil dies das Jahrhundert der Rationalisten war, die alles Nicht-Messbare als okkult hinwegfegten und zweitens, weil ausgerechnet Albert Einstein mit seiner speziellen Relativitätstheorie alle Felder im Raum als elektromagnetische erklären konnte.

Der eine Aspekt, der die Quantenphysik ausmacht, eben die Relativitätstheorie, würgt den vitalistischen Gedanken mit ab, aber der zweite Aspekt, die Quantenmechanik, verhilft dem Vitalismus zu einem ungeahnten Comeback. Selbst Rupert Sheldrake, der sich dagegen wehrt ein Vitalist zu sein – er ist einer! Er ist einer der jungen Wegbereiter für ein neues vitalistisches Denken.

Die indische und die tibetische Version der verschiedenen Körper ist hier bei uns die bekannteste, besonders durch die indische Yoga-Lehre.

Neben dem grob-physikalischen Körper, den wir kennen, gibt es also noch den ätherischen Körper, der unserem allseits bekannten Körper am nächsten kommt. Ersetzt man, gemäß den Erkenntnissen der Quantenphysik, die ‘Substanz’ durch ‘biodynamisches Feld’ oder ‘elektrodynamisches Feld’, dann gehen Aspekte des Äthergedankens von damals in unser heutiges Denken über!

 Die Chakren des Menschen

Die Chakren oder auch die Chakras sind diese Verbindungsstellen zwischen Lebens-Energie und sichtbarem Körper. Sie sind die Energie-Eingangspforten, die sich in verschiedenen Farben und streng symmetrisch aufgeteilt wie Räder um den Körper drehen.

In Kanälen, den Meridianen, fließt nun die Energie, die in den Körper gelangt, durch unser biologisches System und löst die notwendigen chemischen Reaktionen aus. Fließt keine Energie oder wird diese am Fließen gehindert, werden wir krank.

Die chinesische Heilkunst, die auf der Akupunktur beruht, besteht darin, diese die Krankheit verursachenden Energieblockaden durch schwache, dünne Nadeleinstiche zu lösen.

Wenn die Energie wieder fließt, können die Selbstheilungskräfte des Körpers neu in Aktion treten und den Heilungsprozess in Gang setzen. Dazu bedarf es keiner chemischen Medikamente. Es sind Energieblockaden, die das Gleichgewicht (Yin/Yang) im Menschen verändern und das verursachen, was wir dann ‘Krankheit’ nennen.

Der Vitalismus bis Hans Driesch

Der Vitalismus gründet sich auf Aristoteles, der überhaupt als dessen Vertreter im Altertum gilt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein hat seine Theorie vom Leben Gültigkeit, auf die sich die Biologie, die Lehre von dem Lebendigen, stützt.

In seinen Schriften: „Von der Zeugung und Entwicklung der Tiere“ und ‘Drei Bücher über die Seele’ sind die grundlegenden vitalistischen Gedanken zu finden, die erst Jahrhunderte später wieder aufgegriffen und weitergeführt wurden. So gesehen gibt es eine gerade Linie, die mit Sicherheit über Hans Driesch hinausführt.

Aristoteles sagt in seiner Entwicklungstheorie: „Denn notwendig muss jedes Entstehende aus Etwas entstehen und durch Etwas und als Etwas.“ (3)

Die Frage ist die, durch was nun etwas entsteht. Nehmen wir zum Beispiel eine Marmorstatue, vielleicht ein wunderschöner Frauen- oder Männerkörper. Wodurch oder durch was ist sie entstanden? Durch die Wirklichkeitswerdung im Geiste des Bildhauers, durch die Dynamis, sagt Aristoteles. Es ist dies die gestaltende Kraft, die Möglichkeit, die der Bildhauer dann zum Ausdruck bringen kann. Diese Möglichkeit ist schon im rohen Marmorblock enthalten, sie muss nur realisiert werden.

Diese potenzielle Möglichkeit nennt Aristoteles ‘Entelechie’. Es ist der Grund des Energiestromes, es ist dessen formende Kraft. Es ist die erschaffende Kraft vor der Energie, die mit ihren Absichten den Impuls an die Energie gibt, sich nach ihrem Willen zu formen.

Diese Entelechie in ihrer deutschen, wörtlichen Übersetzung heißt: „Was sein Ziel in sich selbst hat“.

Sheldrake schreibt dazu: „Zum Leben gehört also ein Energiestrom, den man als Aspekt des universalen Energiestroms auffassen kann, und ein formatives (4) Prinzip, das einem Organismus gleichsam sein Ziel vorgibt, zu dem seine Lebensprozesse hingezogen werden. Worin nun aber dieses formative Prinzip besteht, das ist die große Frage.

Schon seit mehr als dreihundert Jahren ist nun die Wissenschaft vom Leben (5) der Schauplatz eines endlosen und manchmal erbittert geführten Disputs über eben diese Frage.“ (6)

Der zu seiner Zeit weit bekannte Professor der Biologie, der Embryologe und Philosoph Dr. Hans Driesch (1867 – 1941) übernahm diesen Begriff der Entelechie und formte eine umfassende vitalistische Theorie daraus.

Voller Hochachtung schreibt Sheldrake über seinen Vorkämpfer, der, zeitweise als ‘Okkultist’ geschmäht und vergessen, nun durch die Quantenmechanik wieder zu einer ungeahnten Aktualität gelangt: „In Anlehnung an Aristoteles nannte er den nichtmateriellen zielgerichteten Vitalfaktor ‘Entelechie’. Für ihn enthielt die Entelechie eines Organismus irgendwie die Form oder den Plan seiner ausgewachsenen Gestalt und zog den sich entwickelnden Organismus zu diesem Ziel hin. Innerhalb dieses Organismus sah Driesch eine geschachtelte Hierarchie von Entelechien, etwa die Entelechie des Auges und in dieser wiederum Entelechien seiner Teile, also der Netzhaut, der Linse und so weiter. Die Gene, so sagte er, sind für die chemische Seite des Aufbaus eines Organismus verantwortlich; Aber wie diese chemischen Stoffe in Augen, Blättern, Federn und Gehirnen zu Zellen, Geweben und Organen gefügt werden, das hängt von den Entelechien ab.

Driesch glaubte, dass die Entelechie den physikalischen und chemischen Prozessen im Organismus, die, sich selbst überlassen, regellos….ablaufen würden, eine Ordnung gibt.“ (7)

Driesch war mit seiner Theorie der Zeit voraus und in der Welt der Physik Newtons war kein Platz für solch einen Denkansatz: „Dies schien eine fatale Schwäche seiner Theorie zu sein, denn dass irgend ein mysteriöser Vitalfaktor die Physik außer Kraft setzen könne, war einfach undenkbar.

Wie eine Ironie der Geschichte mutet es an, dass Drieschs Theorie erst in den zwanziger Jahren, als die mechanistische Theorie sich die Vormachtstellung in der akademischen Biologie erobert hatte und der Vitalismus als überwundene Irrlehre galt, durch die Quantenrevolution erheblich an Plausibilität gewann. …

Die mechanistische Biologie hat alle vitalistischen Argumente schon immer aus Prinzip abgelehnt. Entelechien und sonstige Vitalfaktoren sind für sie lediglich Relikte eines Aberglaubens aus animistischer Vergangenheit, die im rationalen wissenschaftlichen Diskurs einfach keinen Platz haben. Eine wissenschaftliche Erklärung muss mechanistisch sein, sonst taugt sie von vornherein nichts.“ (8)

Die Entelechie im Vitalismus ist also die Ursache eines Verhaltens auf ein Ziel zu, die Steuerungsebene, die alles Notwendige koordiniert, um zu diesem gesetzten Ziel zu gelangen. Die Entelechie lenkt die Formentstehung, „die Morphogenese des sich entwickelnden Organismus auf die charakteristische Form seiner Art hin.

Die Gene stellen die materiellen Mittel der Morphogenese, die chemischen Substanzen, die in eine bestimmte Ordnung gefasst werden, doch das Ordnen selbst ist die Aufgabe der Entelechie.

Die westliche Auraforschung im 19. Jahrhundert: Carl von Reichenbach, Jakob Narkiewicz-Jodko und andere

Der auf seinem Schloss bei Wien lebende Baron Freiherr Carl von Reichenbach (1788-1869) war eine ganz ausgefallene Persönlichkeit. Als Industrieller und Naturforscher entdeckte er das Paraffin und andere zu seiner Zeit gut verwertbare Stoffe.

Bereits mit 40 Jahren war der Großindustrielle unglaublich reich und so konnte er sich die folgenden vier Jahrzehnte seines Lebens persönlichen Forschungen und seinen Experimenten widmen. In seinen Eisenwerken, Gießereien, Blechwalzwerken und Maschinenfabriken wurden die neuesten Technologien angewandt. Zu seinem Besitz zählte auch eine Zuckerfabrik.

Reichenbach war eigentlich das absolute Gegenteil eines verschrobenen Gelehrten, aber fälschlicherweise klingt dies immer wieder durch, wenn von ihm die Rede ist. Heute ist seine Person fast völlig in Vergessenheit geraten.

Schon früh war der erfolgreiche Großunternehmer der führende Experte für Meteoriten. Ab seiner Lebensmitte widmete er sich verstärkt der Erforschung der Lebensenergie, die er Od-Kraft nannte.

Sein Hauptwerk erschien 1845 unter dem Titel: ‘Physikalisch-physiologische Untersuchungen über Dynamide des Magnetismus, der Elektrizität, der Wärme, des Lichts, der Kristallisation, des Chemismus in ihren Beziehungen zur Lebenskraft’.

War die Wissenschaft anfangs noch an seinen Arbeiten interessiert, so wurde von Reichenbach immer mehr mit Mesmer und dessen animalischen Magnetismus in Verbindung gebracht, also systematisch demontiert. In dieser jahrelangen Diffamierungskampagne machte sich besonders der Chemiker und Autor Albert Hofmann einen Namen. In einer Bewertung der Arbeit Reichenbachs, welche der Schulmedizin die publizistische Begründung ihrer negativen Bewertung lieferte, zog Hofmann nach 56 ausführlichen Seiten über die Od-Strahlen in bestechend schulwissenschaftlicher Logik das Fazit: „Die stets behauptete motorische Kraft der Odstrahlen, auch ‘Biokraft’, ‘Lebenskraft’, ‘Fluide humain’ genannt, habe ich einer längeren Untersuchung unterzogen und sie auf die Wirkung des Pulses des Experimentators zurückführen können.“ (9)

Um seine Häme schon auf der Titelseite zum Ausdruck zu bringen, zitiert Hofmann dort ausgerechnet Goethe: „Ich sehe nichts als einen schwarzen Pudel, es muss bei Euch wohl Augentäuschung sein.“

Nach seiner Demontage galt Reichenbach als Narr, als Scharlatan. Der Mann, der im Verlauf seiner Forschungen etwa 15.000 Experimente durchgeführt hat, wurde vergessen.

Worum es Reichenbach ging ist hier unser eigenes, ganz aktuelles Thema – seit de Broglie und seinem Nobelpreis weltweit anerkannt, seit Popp und seinem Photomultiplier bei lebender Materie reproduzierbar: Es geht um die Abstrahlung von Menschen, Tieren und Pflanzen, eine ‘Organische Strahlung’, wie Reichenbach sie nennt.

Schon 1865 schreibt Reichenbach: „Es ist also entschieden: Die Körper manieren oder radiieren etwas aus, was ihr Gewicht nicht vermindert.(….) Alles also leuchtet (strahlt), alles, alles! Wir sind in einer Welt voller leuchtender Materie. Wie in der Sonne eine starke, so findet auf der Erde eine schwache Lichtaussendung von allem, was vorhanden ist, statt.“ (10)

Es ist unglaublich, mit welcher Weitsicht dieser Mann die heutige, brandneue ‘Biologie des Lichts’, die Photonenabstrahlung der Zellen vorweggenommen hat!

An dieser ‘Lebensenergie’ haben zur gleichen Zeit viele heute gänzlich unbekannte Forscher gearbeitet. Friedrich von Feerhow führt in diesem Zusammenhang die Forscher Luys, Barety, Crookes, Cox, Ziegler, Durville, Valery, Barret, Blondlots und Charpentier auf.

Prof. Dr. Durville gilt als der Entdecker des Körperstroms, dessen Existenz heute eine schulmedizinische Selbstverständlichkeit darstellt.

Besonders die Forscher Blondlot und Charpentier erfuhren erhebliche Anfeindungen und sind aus diesem Grund auch heute nur einem kleinen Kreis bekannt: René-Prosper Blondlot war Physiker an der Universität Nancy und erhielt 1903 den damals in Frankreich bedeutenden ‘Lecompre’-Preis.

Der Physiologe und Neurologe Pièrre-Marie-Augustin Charpentier nannte die Körper-Abstrahlung, die er an so genannten Fluoresenzschirmen sichtbar machen konnte, ‘Körper-Radioaktivität’. Verstärktes Aufleuchten war in der direkten Nähe von Muskeln und Nerven zu sehen.

Wie zuerst bei Reichenbach schien die Wissenschaft an den Arbeiten dieser beiden Forscher über die ‘Lebensenergie’ sehr interessiert. Die Arbeiten waren sowohl sorgfältig durchgeführt als auch schlüssig belegt, so dass diese in der Fachzeitschrift der französischen Akademie der Wissenschaften, in den ‘Comptes Rendus’ veröffentlicht wurden.

Aber sogleich kam der Gegenschlag der Schulwissenschaft, die immer, wenn die festgestellten Phänomene in Richtung ‘Lebensenergie’ sozusagen ‘abdriften’, die jeweiligen Forscher zu Scharlatanen stempelt. Es lässt sich verfolgen, wie dies ihnen gelang – bis Fritz-Albert Popp kam und seine unwiderlegbaren Ergebnisse vorlegte.

Blondlot und Charpentier wurden also zu wissenschaftlichen Scharlatanen erklärt, und so ging auch noch das Werk W.J. Kilners unter, der nicht nur statische, sondern auch dynamische Lichterscheinungen am Menschen feststellte.

Jakob Narkiewicz-Jodko, polnischer Physiker und Arzt, konnte zusammen mit dem französischen Arzt Hippolyte Baraduc 1895 und 1896 in St. Petersburg und Berlin Fotografien zeigen und unter gleichen Bedingungen beliebig reproduzieren (!), welche die Energie-Abstrahlung an den Händen des Menschen bewies. Dies war der Ursprung der Kirlian-Fotografie! (11)

Der armenische Elektrotechniker Semjon Kirlian, der 1978 verstarb, bekam 1949 vom sowjetischen Staat sein Patent für die ‘Entwicklung einer Methode zur Herstellung von Fotografien mittels Hochfrequenz-Strömen.’

Kirlian hatte ein Verfahren verbessert, das von dem besagten Weißrussen Jakob von Narkiewicz-Jodko entwickelt wurde, jenem reichen Landedelmann.

Dieser studierte in jungen Jahren an den Universitäten Moskau und Paris Elektrotechnik, Medizin und Kunst und war in Minsk zu Hause.

Auf seinem großen Gut beschäftigte er sich mit Meteorologie und betrieb ein chemisches und ein elektrobiologisches Labor.

Er entwickelte ein System der Elektrotherapie, eine Elektromassage zur Behandlung von Nervenkranken, die im ‘Physiologischen Institut von Riga’ getestet wurde und über die nichts mehr bekannt ist. Ebenso arbeitete er an der ‘drahtlosen Telefonie’, dem heutigen Rundfunk.

Narkiewicz-Jodko, der über 1000 ‘Elektrographien’ anfertigte, stellte fest, dass Körperstellen mit psychisch bedingten Schweißausbrüchen besonders gut leuchten. Er unterschied an Hand der Abstrahlungsintensität kranke und gesunde Körperstellen. Er erkannte daran, wer aufgeregt oder gelassen, wer schlief oder wach war. Seine Behauptung war die, dass das Strahlenbild, das der Mensch abgibt, je nach Gesundheitszustand, nach Temperament oder Persönlichkeit verschieden sei.

Narkiewicz-Jodko „ging davon aus, dass Elektrizität und Magnetismus als eine objektive Wirklichkeit einen wesentlichen und untrennbaren Teil von Organismus und Umgebung bilden und einen überall spürbaren unmittelbaren Einfluss auf die belebte Natur ausüben. Die elektrischen Ströme im menschlichen und jedem anderen Organismus seien mit dem Zustand der atmosphärischen Elektrizität und der Sonnenaktivität eng verbunden. Der menschliche Organismus erzeuge im Muskel- und Nervengewebe ständig Elektrizität und stelle so eine elektrische ‘Batterie’ dar, die mit dem umgebenden Raum Ladungen austausche.

Nach Jodkos Auffassung befindet sich der Organismus in einem elektrischen Spannungszustand, der demjenigen der umgebenden Luft entgegengesetzt ist. Jede Störung des Gleichgewichts zwischen körpereigener und atmosphärischer Elektrizität veranlasse den Organismus, jene Strahlung abzugeben, die die elektrographischen Fotoplatten schwärzte. (…..)

Nach Jodkos Interpretation handelt es sich bei der elektrographisch sichtbar gemachten Strahlung um eine ‘extériorisation de la force nerveuse’ (Ausscheidung der Nervenkraf)t….. Sie wurde von Jodko im Sinne eines ‘Fluidums’, einer speziellen Lebensenergie nach der Tradition des Vitalismus verstanden.“ (12)

Mit Jodko stimmten auch die Franzosen Baraduc und Decrespe und der Russe Pogorelski überein, dass, durch das Medium ‘Strom’ sichtbar gemacht, eine körpereigene Ausstrahlung, eine ‘Lebenskraft’, ein ‘Magnetismus’ oder eine noch unbekannte Kraft am Werk sei.

Jakob Narkiewicz-Jodko erging es jedoch wie all den anderen, die sich mit dieser unbekannten Energie beschäftigten. Trotz seiner unglaublichen Leistungen geriet er nach seinem Tode (1904) in Vergessenheit. Die Schulwissenschaft war nicht daran interessiert, die Untersuchungen und das zugrunde liegende Phänomen weiter zu verfolgen. Aber nicht nur das!

So wie sämtliche Aufzeichnungen des genialen Tesla nach seinem Tode scheinbar verschwunden waren (er hatte keine, so sagt man), so ist dies auch bei Narkiewicz-Jodko geschehen – und noch viel weitreichender: Nicht nur in Nachschlagewerken sucht man vergeblich seinen Namen, auch seine gedruckten Werke sind nicht mehr aufzuspüren. Ebenso sind seine über 1000 Elektrographien verschollen.

Was überhaupt noch an einigen wenigen Fotos zu finden ist, das sind lediglich welche aus Buch-Reproduktionen anderer Autoren. Man fragt sich unwillkürlich, welchen Interessen er im Wege stand. Wer hat da, und aus welchem Grund, solch ganze Arbeit geleistet?

Die westliche Auraforschung zu Beginn
des 20. Jahrhunderts

Mit einer ständig verbesserten Messtechnik wird auch die Forschung auf dem Aura-Gebiet immer genauer. Wie schon einmal der Physiker Schrödinger in den dreißiger Jahren, so nimmt seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts der Physiker Popp den Biologen – und nicht nur denen – das Heft aus der Hand! Jedenfalls ist der Weg des Paradigmas dieses neuen Jahrtausends vorgezeichnet. Reproduzierbare computergestützte Messungen sprechen ihre unwiderlegbare Sprache.

Es ist aber immer noch ein sehr mühsamer Weg, denn der lange Arm der heutigen Multimilliardenkonzerne im Bereich Chemie, Technologie und Energie reicht über den verlängerten Arm der Politik bis hin zum untergeordneten schulwissenschaftlichen Instituts-Mitarbeiter.

 

Die Suche nach der Strahlung geht weiter

Dr. Kilner war Arzt in London, Psychologe und Experimentator. Es war sein Bestreben (was ihm nicht gelungen ist), das Sehen der Aura auf eine experimentelle Stufe zu stellen, um das Phänomen vom Nimbus der Autosuggestion zu befreien.

In seinem 1913 erschienen Werk ‘Die menschliche Atmosphäre oder ‘Aura’ und ihre Sichtbarmachung mittels chemischer Schirme’ erläutert er, wie die Aura aussieht. Leider fehlt ganz und gar die technische Beschreibung der Schirme bzw. der farbigen Flüssigkeitsfilter, was diese Schirme wohl waren. Es ist für uns heute bedauerlich, dass Kilner hierum ein Geheimnis machte, (Es gibt einen ‘methylblauhaltigen’ Schirm und einen ‘karminroten Sensibilisator’), denn die in Feerhows Büchlein (13) zum Kauf angebotenen Kilnerschirme einschließlich einem diagnostischen Tabellenheft sind ja heute, bald 100 Jahre später, nicht mehr zu erhalten.

Da das Aura-Sehen durch die Kilner-Schirme eine subjektive Erscheinung war, war das Phänomen ‘Aurasehen durch Kilnerschirme’ für die Schulwissenschaft von Anfang an ‘Schwindel’ oder ‘Täuschung’.

Feerhow, der auch seine eigenen Experimente mit diesen Schirmen beschreibt, gibt an, dass etwa 50% der Versuchspersonen, die durch diese Schirme das erste Mal schauen, nichts sehen. Die Quote steigt dann aber bis 95% an. Dazu erklärt er: „Die chemischen Schirme Kilners stellen gewissermaßen nur ein künstliches Reizmittel dar, um die Netzhaut des Auges zur Wahrnehmung bisher unsichtbarer Strahlen zu befähigen.“ (14)

Wie in allen alten Überlieferungen findet auch Kilner Zusammenhänge zwischen dem Gesundheitszustand oder dem Bewusstseinsstand und dem Leuchten der Aura. Beim Gesunden gehen feine, gerade Strahlen vom Körper ab, bei Kranken gehen die Strahlen in gebogenen Bahnen.

Auch Becquerel hat, wie Kilner, Versuche mit Fluoreszenzschirmen gemacht. Er verwendete unter anderem Calciumsulfid dafür und berichtet von verstärktem Aufleuchten in der Nähe arbeitender Muskeln oder erregter Nerven.

Dass Lebewesen leuchten, leuchten können oder manchmal leuchten, das ist im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts geklärt worden. Viele ernstzunehmende Menschen haben an dieser Sache gearbeitet. In der eben zitierten Zeitschrift ‘Die Wünschelrute’ ist ein Original-Zeitungsausschnitt ohne Autorenangabe eingeklebt, der das Leuchten von Waldpilzen beschreibt:

„Ein solcher Kenner von all dem verschiedenen Leuchten, das von Pflanzen und Tieren ausgeht, ist der Wiener Botaniker Prof. Dr. Hans Molisch. Er zeigte auch, dass man (die) Pilzfäden auf faulendem Holz und Brot weiterzüchten kann und dass sie es tatsächlich sind, die das Licht aussenden, nicht die Holzmassen, die nur als Untergrund und Nahrung dienen. Länger als ein Jahr konnte er seine Pilzkultur am Leben und am Leuchten erhalten. …

Die leuchtenden Blätter und Nadeln, die man zu Hause auspackt, sind gleichfalls von solchen Pilzfäden befallen und durchwuchert; auch hier ist die Blattmasse schon recht weit vermodert und seine braune Farbe einer helleren gewichen.

Die Lichtentwicklung faulender Blätter sah ich vor Jahren einmal sehr schön an einem Faulhaufen…, den sich ein Forstarbeiter aus Eichenblättern aufgeschichtet hatte, ein andermal an einer Mistkuhle eines Eifler Bauernhauses, die eine nähere Untersuchung von selbst verbot; immer ist dieses Licht aber recht schwach, geht scheinbar nur von der nach unten liegenden Blattseite aus und ist nur in recht dunklen, feuchtwarmen Nächten sichtbar. Das ist aber auch schon ziemlich alles, was die Wissenschaft vom Leuchten im Walde auszusagen imstande ist.

Wie es aber zustande kommt, was für chemische Umwandlungen sich in der modernden Holz- und Blattmasse vollziehen müssen, um die Erscheinung zu erzeugen und die Ätherschwingungen hervorzubringen, die unser Auge als Licht reizen, das ist noch ein tiefes Geheimnis.“ (15)

Dr. Joseph Wüst denkt an Millimeter- oder Zentimeterwellen, „die bei manchen chemischen Stoffen als Eigenschwingungen erkannt wurden …

Solche Schwingungen können zum Beispiel beim Ausspritzen des Schweißes aus den Enden der Ausführungsgänge der Schweißdrüsen entstehen, weil dabei zwei Materialien, Schweiß und Epidermis  mit sehr verschiedenen Dielektrizitätskonstanten sich rasch aneinander vorbei bewegen, so dass merkliche elektrokinetische Potentiale zwischen dem Schweiß und der Epidermis auftreten, die entsprechende Strömungspotentiale im Schweiß zur Folge haben müssen.

Im Moment, wo das Sekret plötzlich ausgespritzt wird, brechen diese Potentiale momentan zusammen, so dass steile Spannungsspitzen mit einem großen Reichtum an Oberschwingungen bis zu sehr kurzen Wellenlängen zustande kommen. Auch die Abmessungen der dabei in Frage kommenden schwingungsfähigen Gebilde ließen Wellenlängen unter 1mm erwarten.“ (6)

Wüst berichtet von Eigenexperimenten zur Früherkennung einer sich nähernden menschlichen Aura mit einem kleinen UKW-Sender von 3.2 Meter Wellenlänge. Schon etwa auf 30 Meter Entfernung konnte er das Nähern eines Menschen über den Sender festmachen. Er kann sich vorstellen, dass sich die näher kommende Person in das schwingende UKW-System einkoppelt (‘kapazitiv ankoppelt’). Ein Urteil wollte er darüber nicht fällen, „ob hierbei wirklich Beziehungen zur Ausdehnung der menschlichen Aura bestehen und (ob) mit den Rutengängern übereinstimmende oder wenigstens vergleichbare Ergebnisse erzielt werden können.“ (16)

Zum Schluss seiner Ausführungen fasst Wüst zusammen: „Rund um den lebenden Menschen ist ein Bereich, in welchem das chemische, das elektrische und das mechanisch-akustische Feld (17) gegenüber der weiteren Umgebung verändert ist. Diese drei Felder sind aufs innigste miteinander verwoben und nur durch die verschiedenen Nachweismethoden voneinander zu trennen. Sogar das chemische Feld hat eine elektrische Komponente, weil es sich zum größten Teil aus elektrisch geladenen Ionen zusammensetzt. Und gleichzeitig unterliegen alle im chemischen Feld vorhandenen Gasteilchen, die geladenen wie die ungeladenen, dem menschlichen Einfluss, der vom Herz- und Pulsschlag ausgehenden Luftdruckwelle.

Die Wende zum 21. Jahrhundert – Die Abtrennung der Elektrizität von der Lebensenergie, eine globale Gehirnwäsche?

Selbst der amerikanische Physiker Nikola Tesla, der Erfinder der Technologie des Wechselstromes, der auch als ‘Genie’ gehandelt wird und von dem man weiß, dass er mit seinen ‘Tesla-Wellen’ oder auch ‘Skalar-Wellen’ (18) bereits die ‘Freie Energie’ des Weltraumes anzapfen konnte, vertrat zeitlebens die Ansicht, dass der Elektromagnetismus nur ein Aspekt eines gigantischen Energiefeldes, eines Äther-Energiefeldes sei, in das unsere Erde getaucht ist. (Auch so bedeutende Leute wie Maxwell oder Lord Kelvin waren der gleichen Meinung.)

Tesla meinte, dieses Feld sei nicht elektromagnetischer Natur und experimentierte mit solchem Erfolg, dass er 1931 etwa eine Woche lang mit einem Auto fuhr, das ohne Benzin, – mit einer nicht bekannten Antriebskraft –, auskam.

Sollte dies die Energie sein, die kostenfrei aus dem Weltall kommt? Viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt bemühen sich um diese Frage, oft ohne jegliche Fördermittel. Bekannt sind unter anderem die Begriffe ‘Nullpunkt-Energie’, ‘Tachyonen-Energie’, ‘Energie des Vakuums’, ‘Freie Energie’. Das ‘Zauberwort’ heißt heute ‘Neutrino-Strahlung’ und weltweit gehen heute die Industrienationen in ihren Multi-Millionen Dollar teuren Beschleunigern auf Neutrino-‘Fang’.

Dieser Tesla’sche Äther soll aus so genannten longitudinalen Wellen bestehen, die keine elektromagnetischen Wellen sind und die mit unseren heutigen Instrumenten nicht festzustellen sind. Diese Wellen sollen den menschlichen Geist und die Psyche beeinflussen können. 1983 bereits sollen die Sowjets durch Erzeugung so genannter ‘stehender’ Wellen massiv in das Wettergeschehen eingegriffen haben

Ist dies die Kraft die heilen kann und vor der nicht nur die Pharmaindustrie eine panische Angst hat?

Wie wir weiter sehen werden, musste ein allgemeines Ätherfeld, (elektromagnetisch oder nicht), das direkt auf den menschlichen Organismus einwirken konnte, mit allen Mitteln bekämpft werden, tangierte doch dieses Ätherfeld vor allem die rasch wachsende Elektrizitätswirtschaft.

Mit Edison nahm eine Multi-Billiarden-Industrie ihren Anfang, die, von New York aus, den gesamten Globus elektrifizierte. Dieser riesigen Geldlawine durfte sich keinerlei Zweifel entgegenstellen!

Erstes Ziel der einsetzenden globalen Gehirnwäsche: Zwischen der Lebensenergie, dieser lebenswichtigen Energie aus dem Universum und der Elektrizität durfte kein Zusammenhang bestehen!

 Zweites Ziel: Die Elektrizität ist als völlig ungefährlich darzustellen. Sie hat, der Propaganda nach, keinerlei Ein- oder Auswirkungen auf den Menschen. In einem Lebewesen spielt Elektrizität absolut keine Rolle.

 Drittes Ziel: Es musste die Bereitschaft für den Glauben geschaffen werden, dass mit der Elektrizität die Probleme hier auf Erden gelöst werden können.

Die Suche nach dem Körperstrom

Ein großer Pionier auf dem Gebiet des Körperstromes war der Direktor des elektromagnetischen Instituts ‘Salus’ in Zürich, Eugen Konrad Müller. Er gilt (nach der Wende ins 20. Jahrhundert) als einer der Väter der modernen Elektrobiologie.

Sein Untersuchungsgebiet: die Empfindlichkeit des menschlichen Körpers gegenüber der Elektrizität. Sein Bemühen war, diese Elektrizität zu Heilzwecken heranzuziehen. Die ‘Elektrotherapie’ trägt der Tatsache Rechnung, dass das Innere des menschlichen Körpers so etwas wie ein Stromleiter ist.

Die Erkenntnisse, die Müller, quasi so nebenbei als ‘Abfallprodukt’, über die eventuelle Gefährlichkeit von Magnetfeldern wiedergibt, sind heute aktueller denn je und zeigen mit trauriger Deutlichkeit, dass das Problem, dass die Gefahr schon im 19. Jahrhundert klar erkannt wurde!

E.K. Müller beklagt 1922 in seinem Buch ‘Über die Empfindlichkeit des menschlichen Körpers elektrischen und verwandten Kräften gegenüber’ (19), dass die Mehrzahl der Ärzte dieser neuen ‘Elektromedizin’ so ablehnend gegenüberstehen und die Erfolge als Suggestivwirkung abtun.

Schon 1891 schreibt ein Sanitätsrat Dr. C. W. Müller aus Wiesbaden: „Die Wertschätzung der Elektrizität als Heilmittel wird von den berufenen Vertretern der medizinischen Wissenschaft noch lange nicht in dem Maße geübt und bekundet, als dieselbe es verdient. Ja, fast will es mir scheinen, als wenn die Elektrotherapie, wenigstens von den Ärzten, heute geringer taxiert und weniger zu Rate gezogen wird als vor zehn Jahren. Wo mag wohl der Grund dieser Erscheinung zu suchen sein?“ (20)

Dr. A. Sperling entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts schon eine ‘Schwachstrommethode’ bei Nervenkranken. Sein Werk ‘Elektrotherapie’ erschien 1893 bereits in der 6. Auflage! Es ist das erste Buch über Energiemedizin! C.W. Müller versucht, (im Jahr 1922!) die Schwierigkeit einer elektrischen Therapie aufzuzeigen. Er schreibt: Es „besteht zweifellos die Tatsache, dass durch die Wirkung der Elektrizität auf den menschlichen Körper Heilungen erzielt werden konnten, und ferner, dass diese Kraft, therapeutisch verwendet, auch versagen kann. Wo liegen aber nun die Gründe eines therapeutisch günstigen Erfolges in einem und des Versagens im anderen Falle, wenn doch dort, wie hier, dieselbe Methode der Behandlung in Anwendung kam… . Unsere eigenen Erfahrungen – nach Mitteilungen von Patienten – lassen auch erkennen, dass neben guten Erfolgen und Versagern auch negative Behandlungsergebnisse, Verschlimmerungen sich einstellten, als Folge elektrischer Anwendungen.

Von ca. 7000 Patienten unseres Instituts in Zürich (in den Jahren 1900 bis 1920) erklärten etwa 2300 (ca. 33%) erfolglose, elektrische Behandlung hinter sich zu haben“. (21)

Ein Hauptproblem, so Müller, sind die Widerstandsverhältnisse im menschlichen Körper bei einem schwachen elektrischen Strom von 0.1 bis 1.0 Milliampère. Das elektrische Leitvermögen des Menschen ist aber auch von der Wetterlage bestimmt.

Als gesichert kann schon zu dieser Zeit gelten, dass sich der Körper auch schon gegen ganz schwache Ströme wehrt und, soweit er dazu fähig ist, einen Widerstand dagegen setzt!

Allen denen, die sich mit dem befassen, was man ‘Elektrosmog’ nennt, muss das ungläubige Staunen kommen, wenn man liest, was man in den zehner und zwanziger Jahren dieses letzten, zwanzigsten Jahrhunderts schon über die Zusammenhänge wusste:

„Es ist diese Widerstandvergrößerung ohne Zweifel als Reaktion des Körpers gegenüber dem den Körper passierenden Fremdstrom aufzufassen, den der Organismus nur unwillig zu ertragen scheint und sich deshalb, sofern ihm dies möglich (was im gesunden Zustande der Fall ist), so einrichtet, dass er dem Durchgange des Fremdstromes Hindernisse entgegenzustellen versucht.

Der gesunde Körper schwächt den Messstrom von geringer Intensität.

Jener (der gesunde Körper) ist aber doch nicht imstande, einer, seiner Organisation stark überlegenen, im Körper zirkulierenden Stromstärke (des Fremdstromes) ausreichenden Widerstand entgegenzustellen und deshalb verursacht dieser Strom Veränderung der Innenverhältnisse durch seine in den Körperbetrieb hineingebrachte Störung.“ (22)

In wenigen Worten: Der Körper wehrt sich, soweit er dies kann, gegen eindringenden Fremdstrom! Dieser Fremdstrom ist eine Störung an sich und hat eine negative Veränderung im Körperinnern zur Folge.

„Es führt diese Beobachtungstatsache zwingend zu der Einsicht, dass das Körperinnere Fremdströme nur mit Widerstreben und Unbehagen aufnimmt! Und die logische Folgerung wird die sein müssen, dass jene … Stromintensitäten … betriebsstörende Einwirkungen auf den Körper mit sich führen müssen.“ (23)

Und hier zeigt E. K. Müller 1922, ohne jede Absicht, mit dem berühmten Finger auf die Wunde, mit der wir, über ein halbes Jahrhundert später, oft dramatisch zu kämpfen haben: Der Mensch, so ist die offizielle Version, darf nicht beeinflussbar sein von dieser Technologie, von diesem weltumspannenden Energieübertragungssystem.

Und nun, da wir uns in den Industrienationen einem totalen technischen Informationswahn nähern, da darf nun wirklich nichts schief gehen, was die Gewinne dezimieren könnte oder die gut genährte Illusion des Einzelnen, dies alles was wir da treiben und betreiben wäre Kommunikation.

Die lapidare Feststellung des E.K. Müller möchte ich wiederholen: „Es führt diese Beobachtungstatsache zwingend zur Einsicht, dass das Körperinnere Fremdströme nur mit Widerstreben und Unbehagen aufnimmt“.

Was passiert da? Der Körper nimmt elektromagnetische Fremdinformation, die von außen kommt, zwangsweise auf und gibt diese Falschinformation, die eine körperliche Fehlsteuerung verursachen kann, weiter.

Besonders schwache Ströme verschaffen sich Zutritt zu unserem Körpersystem, da der Körper diese mit eigenem Körperstrom, mit eigenen elektromagnetischen Impulsen verwechselt.

So wie bei einer Allergie der Körper irrtümlich zum Beispiel die ganz und gar harmlosen Blütenpollen als Feind identifizieren kann, so kann er einen von einem Verursacher ausgehenden Strom als ‘Freund’ identifizieren. Bei der Allergie kämpft der Körper einen eigentlich unsinnigen Kampf gegen das Allergen, beim elektromagnetischen Fremdimpuls öffnet der Körper seinem Feind die Tür.

Man spricht hier vom ‘Biologischen Fenster’. Dieses öffnet sich dem Eindringling, wenn, wie gesagt, der Körper diesen mit dem eigenen Körperstrom verwechselt. Und schon kann diese Fremdinformation ihre vielleicht verheerende Wirkung beginnen, besonders wenn das Eindringen während einer langen Periode wie der des Schlafes geschieht. Es ist möglich, dass das gesamte betroffene Zellsystem gegenarbeitet, aber es hat dem Eindringling kein eigenes Abwehrsystem entgegenzusetzen. Es kann eigentlich nicht wirksam gegensteuern, weil das, was da passiert, in der Evolution nicht vorgesehen war!

Müller spricht von einer äußeren Dosierung und von einer nicht übersehbaren inneren Stromverteilung. Ja, man wird „mit ungleichen Wirkungen physikalischer, physiologischer, chemischer und biologischer Art rechnen müssen, insbesondere wird eine … der Leitfähigkeit des Körperinnern entsprechende … Ausbreitung des Fremdstroms erfolgen. Und damit konsequenterweise eine demgemäß variable Beeinflussung der bio-elektrischen Vorgänge im Körperinnern.

Rechnet man beispielsweise mit dem Vorhandensein selbsttätig(er)… Strombahnen in den Organen und Geweben des Körpers, so ergibt sich die physikalische Notwendigkeit, dass … im fremdstromdurchzogenen Körperbezirk …. Gebiete getroffen werden und dass diese, je nach der Art der Stromwirkung, günstig oder … nachteilig beeinflusst werden ….

Man kann sich das Empfinden nicht versagen, dass auch bei Anwendung schwächster elektrischer Ströme in die inneren Betriebsverhältnisse des lebenden Körpers störende Kräfte gebracht werden… Eigenströme des Körpers (werden) durch einen …. überlagerten Fremdstrom ‘überholt’, das heißt aufgehoben oder umgekehrt, unverhältnismäßig verstärkt.“ (24)

„Schon der Einfluss der elektrisch mehr oder weniger geladenen Erdatmosphäre hat einen Einfluss auf die Befindlichkeit des Menschen (‘Wetterfühligkeit’).

Schon 1918 wird in einer umfangreichen „Untersuchung von Dr. P. B. Huber-Altdorf der Nachweis erbracht, dass die elektrische Leitfähigkeit des menschlichen Körpers in Beziehung stehe mit der elektrischen Leitfähigkeit der Atmosphäre. Das Resultat dieser Untersuchung muss zu der Überzeugung führen, dass die Sensibilität des Menschen, der Elektrizität, feinsten elektrischen Durchströmungen gegenüber, eine eminent große sei. Und die Untersuchung ist um so wertvoller, als sie den Vorzug hat, sich nicht auf nervöse, empfindliche, sondern auf junge, gesundheitlich normale und kräftige Individuen zu beziehen, also auf natürlich beschaffene Personen, …. deren Lebens- und Tätigkeitsverhältnisse …. vollkommen gleichmäßige sind.“ (25)

Müller hat in seinem Institut festgestellt, dass bei negativen Witterungseinflüssen etwa 20% seiner Patienten als Folge davon mit negativen Messdiagrammen reagierten. Er schreibt zum Beispiel, dass „zu Zeiten großer Sonnenflecken oder großer Zahl derselben, dieser prozentuale Betrag, der einen Mittelwert aus 17000 Messungen bedeuten soll, steigt“. (26)

Zu einer Zeit, da kein Mensch an Elektrosmog auch nur denken konnte, schreibt Müller von ‘merkwürdigen Einwirkungen’ magnetischer Wechselfelder ‘auf den lebenden Körper’: „Physikalisch-chemische Veränderungen des Blutes zeigen sich in Form größerer Serumabscheidungen in frischen Blutsorten, die dem Felde (27) 8 bis 18 Minuten exponiert waren …

Unsere diesbezüglichen Feststellungen wurden z.Z. durch Generalarzt Dr. Kutznitzky, Freiburg i.Br. nachgeprüft und bestätigt.(28) Ebenso durch Dr. med. Lilienfeld, Berlin. (29) Dass der Mensch ein schwingendes System ist, das da irgendwie auch elektromagnetisch funktioniert, wird immer klarer, besonders weil die Messgerätetechnik in der Lage ist, reproduzierbare Nachweise zu bringen. Was die erste Photographen-Forscher-Generation auf ihren Platten sichtbar machen konnte, was ist es und wo kommt es her? Es kommt sicherlich aus dem Körper. Und es ist elektromagnetisch oder hat einen elektromagnetischen Aspekt.

In den 30er Jahren hat der Meteorologe und Klimatologe Prof. Dr. Dorno schon die Möglichkeit angesprochen, dass der Mensch ein Antennensystem haben könnte, das elektrische Schwingungen aufnehmen und abgeben könne, zum Beispiel die Haare.

Wie Wüst (30) meint, sind selbst bei „Leistungsbeträgen von 1 bis 100 Millionstel Watt“ biologische Wirkungen im Körper möglich.

Er macht sich Gedanken darüber, ob nicht der Körper an sich eine Antenne zur Schwingungsaufnahme und -abgabe sein könnte. Strecken wir beide Arme aus, so haben wir ein Antennensystem, das horizontal ist, nämlich von der linken Mittelfingerkuppe bis zur rechten Mittelfingerkuppe und eines, das vertikal ist, nämlich vom Scheitel bis zu den Fußsohlen.

Zehn Jahre nach Müller gab es empfindlichere Messgeräte, mit denen dann der Anatom und Embryologe Harold Saxton Burr, Professor an der Yale-Universität arbeitete. Sein Gebiet: Untersuchungen über bioelektrische Potentiale bei Lebewesen. Mit dem Philosophen F.S. Nortrop schrieb er die ‘Elektrodynamische Theorie des Lebens’. Burrs Behauptung schon 1936: Das elektrische Feld bestimmt das Verhalten der Materie. Somit ist die Natur grundsätzlich elektrodynamisch. Erst dann kommt das Stoffliche und mit ihm die Chemie.

Burr untersuchte, wie vor ihm (1925) Müller, den Ahornbaum. Burr machte seine Ahornbaum-Studie von 1943 bis 1966 (!) und bewies, dass Bäume ein bioelektrisches Feld besitzen. Von 0 bis 500 Millivolt war diese Baumelektrizität messbar, wobei die Intensität mit Morgen und Abend, mit Tag und Nacht, mit der Luftelektrizität und dem Erdmagnetfeld zu tun hatte.

Bei Frauen konnte Burr den Eisprung durch die Körperelektrizität an den Fingern feststellen, die ja keine Nervenverbindung zu den Eierstöcken besitzen. Eine Revolution schien sich mit seinen Anfangs-Erkenntnissen anzubahnen, aber, wie man schon vermuten kann, Burr wurde einfach ignoriert: Keinerlei Forschungsbedarf auf diesem Gebiet.

Auch mit weiterentwickelter Messtechnik, die hauptsächlich von dem Burr-Schüler Leonard Ravitz verwendet wurde, konnte sich die Schulwissenschaft nicht anfreunden. Ravitz hatte über Jahre Messungen durchgeführt, zum Teil an täglich 100 Personen und mehr und konnte an den Veränderungen des bioelektrischen Feldes Aussagen über Gefühle der Patienten Aussagen machen. Er konnte bestimmte Emotionen anhand bestimmter Energieflüsse identifizieren und stellte fest, dass diese Emotionen direkte Einflüsse auf unsere Körperlichkeit haben. Und auch damit war die Schulmedizin schnell fertig: Kein Interesse.

Dr. med. Wilhelm Reich und die Orgon-Energie

Nach den Forschungen des Mediziners und Psychoanalytikers Wilhelm Reich (1897 – 1957) besitzt jeder lebendige Organismus ein eigenes, starkes Energiefeld, das stärker ist als der Raum um den Organismus herum. Diese köperbezogene Lebensenergie, das Orgon-Energiefeld, gibt es nicht nur im lebenden Organismus, es ist auch in der Atmosphäre vorhanden. Er nennt es die kosmische Orgon-Energie.

Die tiefe Einsicht heißt: „Die Energie, die das Lebendige steuert, ist notwendigerweise identisch mit der atmosphärischen Energie.“ (31) Zumindest ist sie ein innewohnender Aspekt jener atmosphärischen Energie.

Der Organismus braucht, um zu leben, einen ständigen energetischen Zufluss. Der Organismus lädt sich auf, um sich dann nach Erreichen der Sättigungsgrenze zu entladen: das Grundprinzip, das die Lebensformel ausdrückt: laden – entladen, laden – entladen in immer währendem Wechsel. Dieses Prinzip ist gleich, ob Einzeller, Regenwurm oder Mensch. Und womit laden wir uns? Mit Lebensenergie, mit atmosphärischer Energie, mit ‘Freier Energie’, mit ‘Orgon’ (wie Reich ‘Qi’, oder ‘Prana’, die seit Jahrtausenden bekannte Lebensenergie nennt).

Grundsätzlich ist der Reich’sche Krankheitsansatz ein gänzlich anderer wie derjenige der Schulmedizin. Seine praktische Frage ist nun die: „Wie kann ich diese Lebensenergie für meine Patienten nutzbar machen?“ Er beließ es nicht beim Theoretisieren, sondern baute einen Orgon-Akkumulator, ein Behältnis wie eine kleine Duschkabine, vorne mit einer Tür und innen mit einer Sitzbank. Auf diese setzt sich der bioenergetisch aufzuladende Mensch.

Man stelle sich vor: Reich zapfte den ‘Äther’ an, das ‘Tachyonen-Feld’, die ‘Nullpunkt-Energie des Vakuums’, die ‘Tesla-Wellen’ des universellen Kraftfeldes, die ‘Skalarenergie’, das was die Alten ‘Prana’ und Reichenbach ‘Od’ nannte! Reich zapfte sein ‘Orgon’-Feld an, so dass es sich in seiner Kiste aus Holz, Stahlblech und Stahlwolle anreicherte und dem darin sitzenden Menschen die fehlende Energie zuführte.

Wenn diese Kiste wenigstens einen elektrischen Anschluss hätte, wenn wenigstens Lichter blinken, Zeiger sich drehen oder ein Ventilator summen würde! Nichts dergleichen.

Und was macht diese Orgon-Energie? Sie macht nichts anderes als das: „Sie lädt lebendes Gewebe auf und bedingt Expansion des plasmatischen Systems“. (32) Und so heilte Reich nachweisbar einen Krebskranken nach dem anderen.

Mit Grippeerkrankungen, Schnupfen, Erkältungen usw. räumt Reich genau so auf wie mit zu niedrigem Blutdruck. „Die Orgonbestrahlung hat sich bisher (auch) in solchen Fällen bewährt, wo Schwächezustände undefinierbarer Art … das Leben des Betreffenden behinderten.“ (33)

Reichs Ergebnisse waren anhand der Bluttests seiner Kranken nachvollziehbar. Aber selbst die vorliegenden Mikrofotografien hat niemand aus dem Wissenschaftsbetrieb interessiert.

Reich war der amerikanischen Gesundheitsbehörde ein großer Dorn im Auge, ging er doch mit seinem (preiswerten) Konzept gegen die Pfründe der Pharmaindustrie an.  Er wurde verhaftet, sein Labor wurde zerschlagen, er selbst starb in der Haft.

Professor Dr. Robert O. Becker

Was die aufrichtige, ohne vorgegebene Bedingungen arbeitende Wissenschaft nun endlich brauchte, wäre ein höchst angesehener Forscher, ein Mann oder eine Frau mit höchster Reputation, das heißt mit den notwendigen gesellschaftlichen Weihen, sozusagen einer der ‘Führer’ aus dem schulwissenschaftlichen System, der die Kraft hatte, aus Überzeugung heraus, die Fahne zu wechseln.

Diesen Mann gibt es, einer, der schon für den Nobelpreis im Gespräch war, einer, der im medizinischen System bereits eine kometenhafte Karriere gemacht hatte:

Prof. Dr. Robert O. Becker, geb. 1923 und in seiner letzten aktiven Lebensphase orthopädischer Forscher am ‚Veterans Administration Hospital’ in Syracuse, Staat New York, Professor für Orthopädische Chirurgie am ‚Upstate Medical Cente’ der State University of New York und gleichzeitig am ‚Medical Center der Louisiana State University’ in Shreveport.

Durch seine überaus erfolgreichen Forschungen, die er auch für das Militär und den Geheimdienst ausführte, galt er als eine der ganz großen medizinischen Kapazitäten und wurde 1980 für den Medizin-Nobelpreis vorgeschlagen.

Becker gibt tiefe Einblicke in die elektrischen Lebens-Zusammenhänge und lässt erahnen, welche Internationale Verschwörung gegen die Gesundheit der Menschen am Werk ist.

Die größte wissenschaftliche Leistung Beckers ist die, den elektrischen Gleichstrom-Steuerungsmechanismus in den perineuralen Zellen des Menschen entdeckt zu haben, jenen Zellen, die um die Nervenzellen herum liegen und die bis dahin als bedeutungslos galten.

Becker findet in seinen Publikationen sehr deutliche Worte: „Das chemisch-mechanistische Paradigma ist gescheitert, und in der Medizin hat eine Revolution eingesetzt. Heute bringt die wachsende Unzufriedenheit mit der mechanistischen Anschauung und den von ihr diktierten Behandlungsmethoden viele Ärzte dazu, sich wieder auf jene therapeutischen Techniken zu besinnen und sie auch anzuwenden, die von der Schulmedizin bisher als ‘unwissenschaftlich’ abgelehnt wurden. Als Beispiel seien nur Ernährung, Heilkräuter, Meditation und Akupunktur genannt. Dieser radikale Wechsel … bringt es mit sich, dass die immanente Selbstheilungskraft des Lebendigen wieder positiv eingeschätzt wird.

Gleichzeitig hat die Integration von Physik und Biologie zu einer neuen wissenschaftlichen Revolution geführt … .

Es zeigt sich nun, dass die Chemie des Lebens auf den grundlegenden Kräften der Elektrizität und des Magnetismus beruht.

Unser Körper und unser Gehirn erzeugen in und um uns elektromagnetische Felder. Ich habe darüber zum ersten Mal in meinem Buch The Body Electric (1985) berichtet. Seitdem schreitet die Forschung auf der ganzen Welt immer schneller voran, und wir hören von noch bedeutenderen Entdeckungen.

Diese neue Sichtweise erweitert nicht nur unser Verständnis vom Umfang unserer biologischen Fähigkeiten, sie setzt das Lebendige auch mit den elektrischen und magnetischen Kräften in Beziehung, die in unserer globalen Umwelt wirken. Wir leben schließlich im natürlichen Magnetfeld der Erde und haben ein riesiges weltweites Netz von künstlichen Magnetfeldern geschaffen, ja, man kann das Leben heute definieren als Felder in Feldern in Feldern.

Diese revolutionären Veränderungen in der Wissenschaft und der Medizin haben sich parallel, aber unabhängig voneinander entwickelt. Wenn sie verknüpft werden, ergibt sich aus ihrer Synthese ein völlig neues Paradigma.

Uralte Vorstellungen vom Leben und seinen Beziehungen zu den Kräften des Universums erweisen sich in vielfacher Hinsicht als richtig.

Der Geist kann den Körper beeinflussen, und der Körper verfügt über ein angeborenes Selbstheilungssystem. Endlich entdecken wir, dass die Ergebnisse alternativer Heilmethoden – Akupunktur, Hypnose, Geistheilung und Elektromedizin – auf einem gemeinsamen, unserer Erkenntnis zugänglichen Wirkungsmechanismus beruhen.

Das sich abzeichnende neue Paradigma wird die medizinische Praxis der Zukunft entscheidend verändern und wirkungsvollere und sicherere Behandlungsmethoden hervorbringen. Es wird aber auch erschreckende Verschiebungen in den Krankheitsmustern aufdecken, wobei neue Krankheiten auftauchen werden, die dadurch entstehen, dass wir die elektromagnetische Energie uneingeschränkt für die Kommunikation und als Kraftquelle verwenden ….

Das Phänomen des Lebens wird von denselben Kräften gesteuert, die auch das Universum gestaltet haben. Von Anbeginn hängt das Leben vom natürlichen elektromagnetischen Umfeld der Erde ab.

Heute versinkt dieses natürliche Umfeld unter einem Schwall von elektromagnetischen Feldern, die es früher nie gegeben hat.“ (34)

Was Becker auf über 400 Buchseiten mit großer Präzision aufzeigt, ist das Doppelgesicht der uns allumfassend umgebenden elektromagnetischen Energie. Während auf der einen Seite die hausgemachte elektromagnetische (Kommunikations-) Katastrophe auf uns zurollt, ist es genau diese Energie, mit der wir ein völlig neues Konzept von Krankheit und von Heilen entwickeln können.

‘Lebensenergie’ nennt auch Becker die geheime Triebkraft in der Medizin und er zeigt anhand der so genannten ‘Primitiven’, wie durch eigene Vorstellungen, durch ‘Glauben’ und andere Techniken, diese Lebenskraft, die in jedem innewohnende Energie, aktiviert werden kann.

Die körpereigenen Selbstheilungskräfte sind in der Lage, jede Krankheit, die ja ein Herausfallen aus dem Gleichgewicht ist, zu heilen.

Er gibt drei wunderbare Zitate von Paracelsus wieder, auf die ich nicht verzichten möchte:

„Denken heißt, auf der Ebene der Gedanken zu handeln, und wenn der Gedanke intensiv genug ist, kann er eine Wirkung auf der physischen Ebene ausüben.“

„Die Fähigkeit zu sehen kommt nicht vom Auge, die Fähigkeit zu hören nicht vom Ohr und die Fähigkeit zu fühlen nicht von den Nerven, sondern es ist der Geist des Menschen, der durch das Auge sieht, mit dem Ohr hört und vermittels der Nerven fühlt. Weisheit, Verstand und Denken sind nicht ins Gehirn eingeschlossen, sondern gehören zu dem unsichtbaren, allgegenwärtigen Geist, der durch das Herz fühlt und mit dem Gehirn denkt.“

„Der menschliche Körper ist durch das Sonnenlicht verstofflichter Dunst, gemischt mit dem Leben der Sterne.“ (35)

Der elektrische Aspekt beim Menschen und aller anderen Lebewesen wird deutlich am Zellwachstum. Wir betrachten das Heilen einer Wunde oder das Wachstum eines Embryos als Selbstverständlichkeit. Wie aber wird dieses Wachstum gesteuert?

Wir nennen dieses embryonale Wachstum Differenzierung. Die einen Zellen organisieren sich zu Geweben, die anderen zu Organen usw.

Um das Leben langsam entwickeln (differenzieren) zu können, braucht es auf jeder Stufe die Fähigkeit zur Selbstheilung, falls eine Störung eintritt. Das heißt, es muss ein Wachstums-Steuerungs-System mit Rückkoppelung vorhanden sein.

Diese Rückkoppelung meldet eine eventuelle Störung, eine Verletzung usw. (Verletzungssignal) und in der ‘Zentrale’ wird dafür gesorgt, dass die Heilung vorgenommen werden kann.

Dies ist die Regeneration. Das Verletzungssignal ist ein technisch einwandfrei messbarer Strom.

Da unser Verletzungsstrom fließt, muss ein funktionierender Stromkreis vorausgesetzt werden.

Da dieser Strom sich im Körper bewegt, muss eine Spannung vorliegen.

Beckers Versuche und Messungen mit diesem Verletzungsstrom machte er am Salamander, der als Urwirbeltier der Vorfahre aller anderen höheren Tiere, einschließlich des Menschen, ist.

Unsere gesamte Anatomie entspricht der Anatomie des Salamanders.

Dieses Tier hat nun die Fähigkeit, viele Körperteile bei Abtrennung nachwachsen zu lassen:

Beine, Augen, Ohren, fast den gesamten Verdauungstrakt und immerhin 50% des Herzens. Das neue Glied oder das neue Organ ist die genaue Kopie des alten. Wenn dieses neue zu wachsen beginnt, macht es ein zweites, genauestens gesteuertes Embryonalwachstum durch. Der Strom, der dieses steuert, lässt sich in milliardestel Ampère messen.

Die Aktivitäten lebender Zellen werden also im Nano-Ampère-Bereich in Gang gesetzt.

Auf die Akupunktur-Punkte und die Meridiane lenkte Becker sein Augenmerk, nachdem ihn ein Oberst vom medizinischen Generalstab der Armee darüber befragte. Seine Überlegung war die: Wenn sich die Armeeführung darüber Gedanken macht, dann müsste etwas an der Sache dran sein!

Und tatsächlich, er konnte in reproduzierbaren Untersuchungen nachweisen, dass zumindest 25% der in der Literatur angegebenen Akupunkturpunkte am menschlichen Unterarm (welcher Gegenstand der Untersuchung war), tatsächlich existierten! Sie wurden bei allen Versuchspersonen gefunden und gaben messbare elektrische Signale ab.

Von da war der Weg nicht mehr weit, herauszufinden, dass es tatsächlich ‘Übertragungsleitungen’ im Körper gibt, die Meridiane, die diese Akupunkturpunkte verbinden.

Das Gleichstrom-System zu dieser Datenübertragung und -steuerung befindet sich im Zentral-Nervensystem. Die Masse der Gehirnzellen, die um die Nervenzellen herum liegen und denen man bis jetzt keine Beachtung entgegenbrachte, die so genannten perineuralen Zellen, diese erzeugen nachweislich die elektrischen Potentiale und leiten den Strom von Zelle zu Zelle, durch den ganzen Körper.

Das bis jetzt verborgene Zell-Kommunikations-System wurde somit entdeckt! Es ist wohl das ursprüngliche Datenübertragungs- und Steuerungssystem der frühest lebenden Organismen gewesen, das bei uns das Kommando über die Nervenimpulse übernommen hat. Hier werden die eigentlichen Befehlsentscheidungen getroffen.

In aller Kürze: Das neue Paradigma des Lebens

Nach der Quantenfeldtheorie sind alle Kräfte zwischen den Teilen Eigenschaften, die zu den Teilen gehören. Somit wird die alte Unterscheidung zwischen fester Materie, die sich im leeren Raum bewegt oder befindet, aufgegeben. „Die Feldtheorien der modernen Physik zwingen uns, die klassische Unterscheidung zwischen Masseteilchen und der Leere fallen zu lassen. Die Einstein’sche Gravitationstheorie und Quanten-Feldtheorie zeigen beide, dass Teilchen nicht vom sie umgebenden Raum getrennt werden können. Einerseits bestimmen sie die Struktur dieses Raumes, andererseits können sie nicht als isolierte Einheiten betrachtet werden, sondern als Verdichtungen eines kontinuierlichen Feldes, das überall im Raum vorhanden ist.“ (36)

Zu alledem kann man jetzt nachweisen, dass es ein leeres Vakuum nicht gibt – es enthält unendlich viele ‘Teilchen’, die ständig entstehen und verschwinden. Sie schaffen bisher nicht bekannte Bewegungsformen im Vakuum. „Das Vakuum ist in der Tat eine ‘lebende Leere’, die in endlosen Rhythmen von Erzeugung und Vernichtung pulsiert. Viele Physiker halten die Entdeckung der dynamischen Eigenschaft des Vakuums für eine der bedeutendsten in der modernen Physik. Aus seiner Rolle als leerer Behälter wuchs das Vakuum zu einer dynamischen Größe von höchster Bedeutung hervor.“ (37)

Alle Materie, die wir in diesem (realen) Licht betrachten, ist also kein Ding mehr, sondern ein Vorgang innerhalb unendlicher umgebender Vorgänge. Ein unendlicher Fluss von Energie pulsiert in und um uns und Energiestrukturen werden ohne Ende erzeugt (bzw. erzeugen sich selbst) und vernichtet (bzw. vernichten sich selbst).

Bestimmte Wechselwirkungen lassen Teilchen entstehen, welche die uns bekannte materielle Welt aufbauen und wieder abbauen. Es gibt für uns keine Umwelt, wir sind eingebunden in den großen, allumfassenden kosmischen Energie-Tanz.

Bis zu diesem Stand der Erkenntnis ist die neue Physik unbestritten. Bis hierhin sind die Erkenntnisse durch Experimente abgesichert und nur tatsächlich Unwissende oder Ignoranten können am materialistischen Denken festhalten.

Zu der Frage, warum dies sehr viele gebildete Menschen im Wissenschaftsbetrieb tun, versucht Capra eine Antwort: „Ich glaube, dass die Weltanschauung, die aus der modernen Physik hervorgeht, mit unserer gegenwärtigen Gesellschaft unvereinbar ist, weil sie (die Gesellschaft) den harmonischen Zusammenhängen, die wir in der Natur beobachten, nicht Rechnung trägt.

Um einen solchen Zustand des dynamischen Gleichgewichts zu erreichen, bedarf es einer völlig anderen sozialen und ökonomischen Struktur: einer kulturellen Revolution im wahren Sinne des Wortes. Das Überleben unserer ganzen Zivilisation kann davon abhängen, ob wir zu einer solchen Wandlung fähig sind.“ (38)

Der Inhalt dieser Revolution verliert jedoch schnell seine Dramatik, wenn man diesen Inhalt einmal zugelassen hat. Er heißt dann ganz einfach:

Das Universum, das Ganze ist es, welches das Verhalten der einzelnen Teile und Teilchen bestimmt.

Alle unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Vorstellungen sind keine originären Leistungen eines persönlichen Ichs oder gar rein neurologisch begründet. Es sind die Manifestationen des Ganzen in diesem bestimmten Teil, sei es ein Regenwurm oder ein Mensch. Bestimmte kreative Menschen haben einen größeren Zugang zu diesem Potential. Anderen fehlt ein solcher Zugang, über die täglichen Grundbedürfnisse hinaus, völlig.

Wie nun könnte dieses ‘Ganze’ strukturiert sein? Jahrtausende lang haben Religionsstifter und Philosophen versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Heute sind mutige Physiker und verwandte Wissenschaftler dabei, die vier uns bekannten Dimensionen hinter sich zu lassen, um in die 5. Dimension, in die Steuerungsebene, in die formschaffende Ebene unseres Seins vorzudringen.

Wenn auch wir in unserer Erkenntnis bis hierhin gelangt sind, dann können wir uns mit Burkhard Heim eventuell in die 6. Dimension vortasten – in jene Steuerungsebene der 5. Dimension. Sie könnte tatsächlich (die erste für uns zugängliche) göttliche Ebene sein. Und da wir ja selbst ‘Teil’ dieses sechsdimensionalen ‘Konstruktes’ sind, könnte uns unsere Erkenntnis dahin führen, dass Gott in uns ist – beziehungsweise wir in ihm.

Alexander Gawrilowitsch Gurwitsch oder: Das Lebenslicht ist entdeckt!

Alexander G. Gurwitsch (1874 – 1954) promovierte 1897 in München, ging dann zur Universität Straßburg und erhielt 1901 eine Assistentenstelle an der Universität in Bern. 1905 kehrte er nach Russland zurück und lehrte bis 1917 als Professor in Petersburg. Nach dem ersten Weltkrieg wurde er zum Dekan der Histologischen Fakultät Simferopol/Krim berufen. Ab 1924 war er Lehrstuhlinhaber in Moskau, ab 1930 arbeitete er in Leningrad am neuen „Forschungsinstitut für Experimentelle Medizin“. Dann war er Direktor an der neuen ‘Akademie für Medizinische Wissenschaften’ in Moskau.

Wir sehen, ohne Zweifel war Gurwitsch ein führender Kopf des russischen Medizin-Establishments. Vielleicht hat Hans Driesch den Begriff ‘morphogenetisches Feld’ von Gurwitsch übernommen. Gurwitsch meint aber damit keine ‘Entelechie’, wie Driesch dieses Feld ursprünglich nennt, sondern das biologische Feld derjenigen Strahlung, die von lebenden Systemen ausgeht und die er anhand eines ‘Lichtzählers’ schulwissenschaftlich entdeckt hat.

Die sensationelle Entdeckung lautet: Jeder biologische Organismus strahlt Licht ab.

Ist damit das Geheimnis der Aura, des biodynamischen Feldes gelüftet? Hat Gurwitsch den Schlüssel zu diesem Phänomen gefunden? Zumindest jener Schlüssel ist nun vorhanden.

Vielleicht ist es der Schlüssel, den man dann für alle weiteren Türen braucht.

Endlich ist klar, was das ist, was da messbar abstrahlt: Die lebendigen Organismen strahlen zählbare Photonen ab, Licht-Partikel-Wellen, Lichtquanten, Lichtpäckchen, Lichtkörnchen.

Gurwitsch nannte diese Strahlung mitogenetisch, zusammengesetzt aus Mitose, Zellteilung und Genese, Entstehung, Geburt.

Im Jahr 1923 gelang wohl eines der wichtigsten Experimente dieses Jahrhunderts, das einst so berühmte ‘Zwiebel-Experiment’. Was sich hinter diesen Worten fast bedeutungslos anhört, war eine wahre Sensation: Eine Zwiebelwurzel-Zelle konnte an einer vom Experimentator zu bestimmenden Stelle zur vermehrten Zellteilung angeregt werden, wenn man die Spitze einer zweiten Wurzel eine bestimmte Zeit auf diese Stelle richtete.

Das Prinzip dieses reproduzierbaren Versuches hatte Gurwitsch dann bei anderen Pflanzen und auch bei tierischem Gewebe und bei Seeigeleiern demonstrieren können.

Die Möglichkeit einer chemischen Auslösung wurde durch bestimmte Versuchsanordnungen von vornherein ausgeschlossen. Bei jeder Teilung einer Zelle wurde nun eine schwache Lichterscheinung wahrgenommen, das heißt, das Aufleuchten bei jeder ‘Geburt’ einer Zelle, bei jeder Zellteilung war eine Begleiterscheinung dieser Zellteilung und man wusste jetzt: Zellen leuchten bei Ihrer Geburt. Und bald wusste man auch: Zellen leuchten bei Ihrem Tod!

Prof. Dr. Fritz-Albert Popp entdeckt die Bophotonen

Mit der Erfindung des Photomultipliers, des Photonenzählers (bei Gurwitsch, dem ‘Vater’ dieses Gerätes gab es noch messtechnische Probleme, welche Fritz-Albert  Popp dann beseitigen konnte), beginnt nun endlich die langersehnte Zeit, in der die Verleugnung und die Verhöhnung auf diesem Gebiet ein für allemal ein Ende hat.

Was ist nun die überragende Bedeutung dieses Photomultipliers? Es ist ein Strahlungsmessgerät, das auch äußerst kleine Lichtmengen messen kann. Die Photonengröße, um eine Vorstellung zu bekommen, bewegt sich im Nanometerbereich, genauer in der Größenordnung von 300 bis 700 Nanometer, also 3 bis 7 zehntauseldstel Millimeter. Das ist für uns und unsere Messtechnik natürlich sehr klein, aber für unsere rasenden Elementarteilchen ein Weltenraum.

Dieser Photomultiplier oder auch Emissionsphotometer ist so empfindlich, dass er ebenfalls das Licht eines Glühwürmchens in zehn Kilometer Entfernung messen könnte (10 -17 Watt).

Quellenangaben und Erläuterungen:
1. Siehe: Wilber, K., ‘Halbzeit der Evolution’, Goldmann 1993;
2. Steiner, R., ‘Die Geheimwissenschaft im Umriss’, Verlag Max Altmann, Leipzig 1910;
3. Siehe: Driesch, H., ‘Der Vitalismus als Geschichte und als Lehre’, Verlag J.A.Barth, Leipzig 1905;
4. Formende Grundidee, die Form bildend.
5. Die Biologie.
6. Sheldrake, R., ‘Die Wiedergeburt der Natur’, Rowohlt 1994, S. 117;
7. S. 124;
8. S. 124f:
9. Hofmann, A., ‘Die odische Lohe’, J. Baum-Verlag, Pfullingen, 1920;
10. Feerhow, F. v., ‘Eine neue Naturkraft oder eine Kette von Täuschungen? Reichenbachs Od und seine Nachentdeckungen. Historisch-kritische Studie über die Strahlung des Menschen.’ Verlag v. Max Altmann, Leipzig 1914, Seite 9;
11. Siehe dazu: Bischof, M., ‘Der Ahnherr der Kirlians’, Esotera Nr.3/1993; 12.S. 93f;
13. Feerhow, F., ‘Die menschliche Aura und ihre experimentelle Erforschung’, Verlag Altmann, Leipzig 1913;
14. S. 34;
15./16 Wüst, J., ‘Physikalische Grundlagen der menschlichen Aura’ in ‘Neue Wissenschaft’, Zürich, Jahrg. 4, Heft 8 und 9;
17. Gemeint ist Pulsschlag und Atmung;
18. Skalarwellen sind massefreie Wellen im elektrostatischen Potential des Vakuums. Die Skalarwelle kann sich schneller, aber auch langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, da sie keine Vektorwelle, sondern eine Longitudinalwelle ist.
19. Müller E.K.,  Über die Empfindlichkeit des menschlichen Körpers elektrischen und verwandten Kräften gegenüber’, Buchdruckerei Ragaz A.-G., 1922;
20. S. 5;
21. S. 6;
22. S. 8;
23. S. 11;
24. S.13;
25. Huber-Altdorf P.B., ‘Einfluss der elektrischen Leitfähigkeit der Atmosphäre auf die Leitfähigkeit des menschlichen Körpers’, in ‘Schweizer Elektrotechnische Zeitschrift’, 1918, Heft 2 S. 15;
26. S. 16;
27. Gemeint ist ein Magnetfeld;
28. Kutztnitzky, Dr. med, Generalarzt, ‘Untersuchungen über die Wirkungen Permealelektrizität. Spektralanalytischer Nachweis der Oxyhämoglobinvermehrung’ Aerztl. Rundschau München, 1901, No. 50;
29. Lilienfeld C., ‘Elektromagnetische Therapie’, Klinische Wochenschau 1904 No 31;
30. Wüst, J., ‘Der Mensch als schwingendes System’, in ‘Deutsche Zeitschrift für Akupunktur’, 1955, Heft 7/8; (13) S. 75f;
31. Reich, W., ‘Die Entdeckung des Orgons – Der Krebs’, KiWi 349, 1994, S. 114;
32. S. 184;
33. S. 339
34. Becker, R. O., ‘Der Funke des Lebens…’ S. 11-15;
35. S. 38;
36. Capra, Frithjof, ‘Das Tao der Physik: Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie’

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