Aus der Sufilehre

Das göttliche Licht in der Natur – eine Sufi Unterweisung

Download

Woher kommt das Licht, das uns das Sehen ermöglicht? Eine einfache Frage, die aber tief in das Mysterium der Seele und alles Seienden führt. Um das Licht zu sehen, sagt Pir Zia Inayat Khan in diesem Vortrag, müssen wir lernen, anders zu schauen.

Buchempfehlung zum Thema:

Walter Häge:
“Den Pfad der Sufis gehen”
Für das Buch, bitte hier klicken.

Klappentext

Wenn ich über Sufismus schreibe, dann darüber, was die Begegnung mit Menschen, die auf dem Sufiweg sind, in mir bewirkt hat. Es ist dies mein persönlicher Aspekt, der zu meiner Wahrheit wurde, zu meinem Wissen. Und es ist die Lehre von Hazrat Inayat Khan, dem Begründer des Sufiorden des Westens, die mir endlich den Blick dahin gelenkt hat, wo das göttliche Licht leuchtet: in mir selbst. Das, was Meister Eckhart das „Seelenfünklein“ nannte, jene in jedem Menschen vorhandene Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies, wurde für mich greifbar und erlebbar als Anbindung an das – wie die Physiker sagen – morphogenetische Feld, an den göttlichen Speicher, an Gott.

Die eigene Erfahrung ist unabdingbar mit dem Inhalt verbunden, denn Sufismus entfaltet sich allein durch Erfahren, Erleben und Teilnahme. Wissen durch Beweisführung, durch Logik und Schlussfolgerung ist sicherlich heute noch ein tragendes Element in meinem Leben – bis zu jenem Findepunkt, an welchem das Suchen aufgehört hat.

Dort, wo ein Leben lang Dunkelheit vor mir erschien begann ein Licht zu leuchten; eine, die Erkenntnis dämmerte herauf bis sie gleißend helle Sonne war und sie mir zurief: Du hast endlich gefunden, gefunden, gefunden… du hast deinen Gott gefunden!

„Gott“?, jenen unseligen Geist meiner Kindheit und Jugend? Nein! Etwas gänzlich Anderes, Unglaubliches, Unaussprechliches: jene/jenen/jenes, das die Physiker meinen, wenn sie Gott sagen. Hafis, der persische Sufidichter drückte dies so aus:

Der Gott, der nur vier Worte kennt.
Jedes Kind hat Gott gekannt.
Nicht den Gott der Namen,
nicht den Gott der Verbote,
nicht den Gott, der so viele seltsame Dinge tut.
Nein, den Gott, der nur vier Worte kennt
und diese immer und immer wiederholt:
“Komm, tanz’ mit mir!“
“Komm, tanz’ mit mir!“
“Komm, tanz’ mit mir!“
(Hafis, persischer Sufidichter, 1320-1390)

MITGLIEDSCHAFT DES "FÖRDERKREISES SELBSTHEILUNG-ONLINE"

Ich trete dem "Förderkreis Selbstheilung-Online" bei. Dadurch bin ich kostenfrei an das Netzwerk angeschlossen und erhalte den Newsletter mit allen aktuellen Informationen.

  • Durch die Mitgliedschaft entstehen mir weder finanzielle, noch sonstige Verpflichtungen.
  • Meine Mitgliedschaft ist jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar, indem ich den Newsletter abbestelle.

Folge uns auf Facebook

Folge uns auf YouTube