Zeolith (Klinoptilolith) Natürliche Unterstützung für Hunde

Zeolith (Klinoptilolith)
Natürliche Unterstützung für Hunde

Zeolith ist ein natürlich vorkommendes, mikroporöses Vulkangestein, das überwiegend aus dem Mineral Klinoptilolith besteht. Es gehört zur Gruppe der hydratisierten Aluminiumsilikate und verfügt über eine kristalline Gitterstruktur mit hoher innerer Oberfläche.

Diese Struktur verleiht Zeolith die Fähigkeit, bestimmte Stoffe physikalisch zu binden (Adsorption) und durch Ionenaustausch zu neutralisieren, ohne selbst in den Stoffwechsel des Körpers einzugreifen.

Zeolith wird als technologischer Futtermittelzusatzstoff verwendet und ist gemäß EU-Zulassung (ID-Nr. 1g568) der Funktionsgruppen

  • Bindemittel (g) und
  • Antiklumpmittel (i)
    zugeordnet und für alle Tierarten, einschließlich Hunde, zugelassen.

Besondere Info:

Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Hundes empfehlen wir die kostenfreie Hotline des “Biologischen Therapiezentrums für Hunde” wau@froehlicher-hund.de (Webseite: https://froehlicher-hund.de/)

Zusammensetzung / Spezifikation

  • Klinoptilolith (hydr. Na-Ca-Aluminiumsilikat) sedimentären Ursprungs
  • Klinoptilolith-Gehalt: ≥ 80 %
  • Tonminerale: ≤ 20 %
  • Frei von Fasern und Quarz
  • Korngröße: 0 – 0,05 mm (≤ 50 µm), nicht nanovermahlen
  • CAS-Nr.: 12173-10-3
  • Mineralien & Spurenelemente: Kalzium, Magnesium, Eisen, Natrium
  • Das im Zeolith enthaltene Aluminium ist chemisch fest gebunden und wird nicht resorbiert, sondern ausgeschieden.

Mögliche gesundheitliche Vorteile

Als zugelassener Futtermittelzusatz kann Zeolith zur Unterstützung physiologischer Funktionen beitragen.
In der Praxis werden folgende positive Effekte beobachtet:

Unterstützung der Verdauung

  • Förderung einer gesunden Darmflora.
  • Beitrag zu festerer Kotkonsistenz und reduzierter Gasbildung.
  • Unterstützung bei Futterumstellungen oder Verdauungsstörungen.
  • Reduktion von Schadstoffbelastungen im Darm.

Allgemeines Wohlbefinden

  • Entlastung des Stoffwechsels durch Bindung von Schadstoffen.
  • Beitrag zur Stabilisierung des Immunsystems durch Darmentlastung.
  • Förderung des Säure-Basen-Gleichgewichts durch leicht basische Wirkung.

Äußere Anwendung (kosmetische Verwendung)

Fein gemahlenes Zeolith-Pulver kann auch äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Es wirkt trocknend, beruhigend und regenerationsfördernd bei:

  • leichten Hautirritationen.
  • nässenden oder entzündeten Hautstellen.
  • feuchten Pfoten, Ekzemen oder Leckdermatitis.

Einsatzbereiche in der Tierheilkunde

In der naturheilkundlichen Tierpraxis wird Zeolith
(auch begleitend) eingesetzt bei:

1. Verdauung & Darmgesundheit

  • Chronischen oder wiederkehrenden Verdauungsstörungen.
  • Blähungen, weichem Kot oder wechselnder Kotkonsistenz.
  • Empfindlichem oder gereiztem Magen-Darm-Trakt.
  • Futterumstellungen und Verdauungsstress.
  • Dysbiosen, gestörter Darmflora.
  • Aufbau der Darmgesundheit nach Antibiotikatherapie.

2. Stoffwechsel & Entlastung der Organe

  • Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion.
  • Belastung durch Medikamente oder Umweltgifte.
  • Allgemeiner Stoffwechselentlastung („innere Reinigung“).
  • Übersäuerung des Organismus.

3. Immunsystem & Allergien

  • Stabilisierende Wirkung auf das Immunsystem über den Darm.
  • Begleitend bei allergischen Reaktionen (Haut, Verdauung, Atemwege).
  • Zur Reduktion innerer Belastungen bei Haut- und Fellproblemen.

4. Haut & Fell (äußerliche Anwendung)

  • Nässende oder entzündete Hautstellen.
  • Ekzeme, Hotspots, Leckdermatitis.
  • Feuchte Pfoten, Hautfaltenprobleme.
  • Kleine Wunden, Insektenstiche, Reizungen.
  • Förderung der Hautregeneration und des Fellglanzes.

5. Entgiftung & Schadstoffbindung

  • Bindung von Schwermetallen, Ammoniak, Mykotoxinen, Stoffwechselrückständen.
  • Unterstützung bei innerer Reinigungskur oder Fastenprogramm.
  • Reduktion von Fäulnisprozessen im Darm.

6. Geruchsmanagement

  • Verminderung von Kot- und Fellgeruch.
  • Reduktion von Ammoniakgeruch (v. a. bei Hunden, Katzen, Pferden).
  • Verbesserung des Stall- oder Wohnraumklimas.

7. Stress & Rekonvaleszenz

  • Verdauungsstabilisierung in Stressphasen (Reisen, Umzug, Training, Tierpension).
  • Unterstützung der Regeneration nach Erkrankungen oder Operationen.

8. Ergänzend in anderen Therapiekonzepten

  • Begleitend zu Leber-, Nieren- oder Darmsanierungen.
  • In Kombination mit Pro- und Präbiotika zur Mikroflora-Regulierung.
  • Mit Kräutern (z. B. Mariendistel, Löwenzahn) für Stoffwechselkuren.
  • Als Basisstoff in ganzheitlichen Entgiftungsprogrammen.

Erkenntnisse der Wissenschaft

1. Zulassung, Sicherheit und toxikologische Bewertung

  • Klinoptilolith gilt bei einer Reinheit von mindestens 80 % und einer Futterzugabe von bis zu 1% als sicher für alle Tierarten.
  • Es wird im Körper nicht resorbiert, sondern unverändert über den Kot ausgeschieden.
  • Keine toxischen oder kumulativen Effekte nachgewiesen.
  • Zeolith ist chemisch stabil, biologisch inert und verursacht keine negativen Wechselwirkungen mit Körpergewebe.
  • Bei unsachgemäßer Handhabung (Einatmen von Staub) kann es Augen, Haut oder Atemwege reizen.
  • Wird von europäischen Behörden als unbedenklich für Tier, Mensch und Umwelt eingestuft, sofern Qualitätsstandards eingehalten werden.

2. Mechanismen und Wirkprinzipien

  • Zeolith besitzt eine mikroporöse, negativ geladene Kristallstruktur, die positiv geladene Teilchen (Kationen) binden und austauschen kann.
  • Es kann Schwermetalle, Ammonium, Mykotoxine und andere Schadstoffe im Verdauungstrakt physikalisch adsorbieren.
  • Wirkt als Ionentauscher, Filter und Molekularsieb auf physikalisch-chemischer Basis.
  • Zeolith kann freie Radikale binden und so oxidative Prozesse reduzieren.
  • Es zeigt in Zell- und Tiermodellen antioxidative und leicht entzündungshemmende Effekte.
  • Es stabilisiert das Darmmilieu, indem es belastende Stoffe im Verdauungstrakt bindet, bevor sie aufgenommen werden.

3. Tierexperimentelle und veterinärmedizinische Erkenntnisse

  • In der Tierfütterung führt Zeolith zu stabilerer Verdauung, trockenerem Kot und geringerer Ammoniakbildung.
  • Es kann die Futterverwertung verbessern und die Darmflora positiv beeinflussen.
  • In der Milchviehhaltung zeigte sich eine stabilere Milchqualität und geringere Belastung des Stoffwechsels.
  • Ergänzungen mit Mineralstoffen oder Spurenelementen (z. B. Selen) können die antioxidativen und immunologischen Effekte verstärken.
  • Langzeituntersuchungen deuten auf eine gute Verträglichkeit und keine metabolische Veränderung des Minerals im Körper hin.
  • Klinoptilolith gilt als inert, stabil und biologisch sicher bei langfristiger Anwendung.

Anwendung und Dosierung für Hunde

1. Allgemeine Anwendung

  • Zeolith wird dem täglichen Futter beigemischt oder mit etwas Wasser angerührt.
  • Es kann kurweise (z. B. 4–6 Wochen) oder langfristig in geringer Dosierung gegeben werden.
  • Immer ausreichend Trinkwasser bereitstellen (Zeolith bindet Feuchtigkeit).
  • Zwischen Zeolith und Medikamentengabe 1 Stunde Abstand einhalten (mögliche Adsorption von Wirkstoffen).

 

Körpergewicht des HundesEmpfohlene Menge Zeolith pro TagHinweise
bis 10 kgca. 0,5 – 1 g täglichentspricht etwa ¼ Teelöffel
10 – 25 kgca. 1 – 2 g täglichetwa ½ Teelöffel
25 – 40 kgca. 2 – 4 g täglichetwa 1 Teelöffel
über 40 kgca. 4 – 6 g täglich1–1½ Teelöffel

Richtwert: bis zu 1 g Zeolith je 100 g Futter (entspricht 10 g/kg Futter)
→ gesetzlich zulässige Obergrenze: 10 000 mg/kg (= 1 %) im Alleinfuttermittel.

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