Vitalstoffe

Zu den Vitalstoffen kann man

  • die Fermente, auch Enzyme genannt,
  • die Vitamine und Spurenelemente,
  • die ungesättigten Fettsäuren und
  • die Aromastoffe

zählen.

Bei den Enzymen handelt es sich um die wichtigste Gruppe der Vitalstoffe. Sie leiten, steuern oder ermöglichen alle chemischen Reaktionen im Organismus. Jedes Ferment ist imstande, hierbei eine ganz bestimmte chemische Umwandlung zu ermöglichen. Für jede Reaktion ist also ein spezifisches Ferment notwendig. Viele Fermente wirken zudem wie Katalysatoren. Das heißt, sie geben einer chemischen Reaktion Geschwindigkeit, ohne sich selbst zu beteiligen.

Die Vitamine sind wiederum in drei große Gruppen einzuteilen: die wasserlöslichen, fettlöslichen und der Vitamin-B-Komplex. Eine Sonderstellung nimmt hierbei der Vitamin-B-Komplex ein, da er eine zentrale Bedeutung für die Stoffwechselvorgänge hat.

Beim Kochen werden Vitamine in einem nicht zu verachtenden Ausmaß vernichtet, weshalb es sich empfiehlt, sein Gemüse zum Großteil einfach roh zu verzehren. Erhitzt man es trotzdem, dann möglichst kurz mit hoher Temperatur, denn eine kürzere Kochzeit bei hoher Temperatur schädigt die Vitamine weniger als langdauernde Erhitzung auf weniger hohen Graden.

Die Vitamineinbuße beim Einfrieren hingegen ist umso geringer, je niedriger die Temperaturen sind.

Vitamine können ihre Wirkung interessanterweise nur entfalten, wenn gleichzeitig die sogenannten Auxine (*) vorhanden sind. Als solche werden essentielle Inhaltsstoffe bezeichnet, die nur in möglichst naturbelassenen Pflanzen zu finden sind. Fehlen sie in der Nahrung, treten auf Dauer Mangelerscheinungen im Körper auf.

  • Auxone (*) sind alle Vitamine, die eine besondere Wirkung auf das Zellwachstum haben. Somit sind sie eine wichtige Vorbedingung für Zellteilung- / und Wachstum, im Gegensatz zu allen anderen Nahrungsbestandteilen, die nur förderlich für die Zellteilung sein können.
  • Nach momentanem Wissensstand könnte man die Auxone als eine Kombination von B-Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen beschrieben werden. Die Wachstumswirkung können Auxone nur in Verbindung mit dem Vitamin B1 entfalten.

Auch das Verhältnis der einzelnen Vitamine untereinander hat eine wesentliche Bedeutung.

Es muss wirklich verstanden werden, dass das Aufnehmen einzelner, isolierter, hochdosierter Stoffe nicht das im Körper bewirkt, was man erhofft (oder was das Marketing verkündet), weil die Synergie zu den notwendigen Begleitstoffen fehlt: Liegt ein Stoff verhältnismäßig im Übermaß vor oder fehlt er ganz, können die anderen Stoffe ihre volle Wirkung nicht voll entfalten.

Als Spurenelemente werden Mineralstoffe bezeichnet, die nur in winzigen Mengen benötigt werden.

(*) Der deutsche Bakteriologe und Hygieniker Werner Kollath, der auch als Pionier der Vollwerternährung galt, schlug den Begriff „Auxone“ in Anlehnung an den Begriff „Auxine“ vor, der für Wachstumshormone in Pflanzen verwendet wird. Als Auxone werden also die Wuchsstoffe im tierischen Organismus bezeichnet.

Text: Charlotte Frank

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