Was das Meditationsgehirn weiß

Nichts ist wie es ist

Natürlich ist alles wie es ist. Wenn der Maulwurf seinen Kindern, die da blind an der Zitze ihrer Mutter hängen erzählt, wie die Welt ist, dann wissen diese, wie die Welt ist.

Der Fuchs, schon etwas weiter gekommen, wenn der von der Welt erzählt, dann gibt es da schon Bäume und Hasen und grüne Männer und Hundebestien.

Die Affenmutter, wie die Mutter des Delphins und die des kleinen Menschen, können erzählen und ihr Wissen weitergeben: „So, mein Kind, ist die Welt, in die du gekommen bist.“

Jede Art des Lebens hat eine eigene Art der Welt. Die Welt ist so, wie wir sie mit jenen Möglichkeiten sehen können, die unserer Art gegeben sind. Es gibt keine Welt, die da wäre, – unabhängig von dem der sie sieht. Es gibt keine Welt, auf die ich zugehen und von der ich wieder zurückgehen könnte. Es gibt keine Welt als eigenständiges Phänomen.

Es gibt keine Welt, die da ist. Jedes Lebewesen kann die Welt nur so sehen, wie es die Welt sehen kann. Die Welt ist das, was jenes Lebewesen sieht.

Es gibt keine Welt. Es gibt nur eine Sicht von der Welt. Das was wir ‘Welt’, ‘Realität’, ‘Umwelt’, ‘Tatsache’, ‘Wissen’ nennen, ist eine Konstruktion unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten. Es gibt keine allgemein gültige Realität. Und Objektivität gibt es schon gar nicht.

Dass alle Menschen meinen, ein Baumstamm sei fest und Wasser nicht, ist ein Problem des Menschen. Dies hat nichts mit der tatsächlichen Beschaffenheit von Holz oder Wasser zu tun.

Dass alle Menschen meinen, ein sattes Rot sei ein sattes Rot, hat nicht einmal etwas mit Farbe zu tun, denn Farbe gibt es nicht:

Es gibt die elektromagnetische Wellenlängen von 620 bis 680 Nanometern. Und genau diese Wellenlängen vermitteln dem Auge das, was jeder Mensch als Rot identifizieren kann – in jeder Sprache.

Er kann die Farbe benennen, beschreiben, malen, er kann sie tanzen oder singen. Aber es gibt sie nicht in dem Sinne, dass sie tatsächlich da wäre.
Natürlich gibt es Rot. Ich liege auf solch einem Betttuch, ich trage ein solches Hemd, das Schmuckkästchen meiner Frau ist mit wunderbarem bordeauxrotem Samt ausgeschlagen. Also gibt es die Farbe.
Natürlich gibt es die Farbe nicht, obwohl es die Farbe gibt!

Nur das, was ich sehen, hören, ertasten, riechen kann, wird zu meiner Wirklichkeit. Es gibt keine Wirklichkeit außerhalb meiner selbst. Es gibt nur meine Wirklichkeit und die Wirklichkeiten aller anderen Wesen mit Bewusstsein. Objektivität ist ein Begriff der messenden, der zählenden, der zerkleinernden Wissenschaft: Bei 100° Celsius kocht Wasser, verwandelt es sich von der flüssigen Form in die Gasform. Das ist richtig und für solche Erkenntnisse sind wir der Wissenschaft dankbar.

Auch Lebensgesetze kann die Wissenschaft beschreiben und ihr Verdienst ist hier nicht anzuzweifeln: Beim Benennen von etwas und in der Medizin beim materiellen Reparieren. Aber sonst? Die Wissenschaft kennt keine Ursachen und versteht nur wenige Zusammenhänge.

Die medizinische Wissenschaft benennt und katalogisiert körperliche Symptome und versucht diese mit chemischen Mitteln zu heilen. Die Medizin kann nicht ursächlich heilen, weil sie in der Regel die Verursachungen von Krankheiten, insbesondere von degenerativen Entzündungskrankheiten nicht kennt bzw. nicht kennen will.

Natürlich bin ich froh, dass es die Schulmedizin gibt! Wenn ich zum Beispiel einen Unfall habe, dann flickt man mich hoffentlich durch ärztliche Kunst wieder bestens zusammen. Diese Medizin hat ihren klar definierten Platz, an dem sie wichtig und nützlich ist und wir können dankbar sein, dass es sie gibt.

Zurück zur Realität um uns. Wir meinen, etwas sei da, ob wir hinsehen oder nicht – das ist falsch. Was da ist und in welcher Form es da ist, hängt allein von den Fähigkeiten des Betrachters ab, etwas zu sehen. Wenn alle Welt ein Ding als rot betrachtet, eben weil es rot ist, dann fragen wir uns, wer ist ‘alle Welt’. Die Antwort wird lauten: „Alle Menschen.“ Also sehen alle Menschen dieses Ding als rot. Ist es deshalb tatsächlich rot? Weil alle Menschen es so sehen, müssen dies, sagen wir mal, alle Heuschrecken noch lange nicht so sehen und alle Giraffen nicht und alle Regenwürmer schon gar nicht.

Wir sehen einen Wald und gehen mit Freude darin spazieren. Wie lautet ein Spruch eines deutschen Dichters mit seinen verqueren Versen? „ Bäume – Bäume – nichts als Bäume und dazwischen Zwischenräume “. Richtig, müssen wir sagen, denn auf die Bäume können wir klopfen, wir können uns eine Beule holen, wenn wir dagegen stoßen, wir können zwischen ihnen hindurch schlüpfen.

Hier steht ein Baum und da steht ein Baum und dort steht ein Baum und dazwischen kann ich meinen Kinderwagen schieben, weil dazwischen nichts ist. Richtig? Falsch! Der tatsächliche Körper des Baumes geht weit über seine feste Form hinaus. Jeder Wünschelrutengänger, jeder Pendler kann die Aura des Baumes sozusagen messen: Sie hat in ihrer innersten Schale (und es gibt, so sagt die Radiästhesie, etwa zehn davon), etwa noch einmal den gleichen Durchmesser wie der sichtbare Körper Baum. Seine für uns Menschen nicht sichtbare Information geht also weit über die sichtbare hinaus. Warum uns ein Waldspaziergang so gut tut, dort, wo die Bäume so nahe beieinander stehen? Weil wir in positiven Informationen sozusagen baden.

„Unsinn!“ könnte hier der wissenschaftlich gebildete Herr Wichtig rufen. Richtig! Unsinn ist unsäglich wichtig, denn er gehört zu jenen Dingen des Lebens, die ich dringend suchen muss. Unsinn ist nichts anderes als dasjenige, wovon ich den Sinn noch nicht gefunden habe. Echte, wirkliche Wissenschaftler sind uns Suchenden aus diesem Grunde so sehr verbunden, weil auch sie in den Unsinn vordringen. ‘Unsinn’ ist das Feld, das es zu beobachten gilt, denn sich mit Unsinn beschäftigen, heißt den bis jetzt noch nicht gefundenen Sinn zu suchen. Zudem heißt ‘sich mit Unsinnigem beschäftigen’: ‘Frei werden’.

Da ich kein objektiver Beobachter eines wie auch immer gearteten Vorgangs sein kann, stoße ich vor in eine viel höher angesiedelte Form des Dabei-Seins, ich werde zum Beobachter. Ich werde zum schöpferischen Beobachter, denn etwas entsteht nur deshalb, weil ich es beobachte, zum Beispiel die Farbe Rot. Wie ich meine Augen schließe, hört die Farbe Rot auf zu existieren. Ein Bild von ihr ist noch in meinem Gehirn vorhanden, ein Abdruck in der Erinnerung. Aber sie selbst gibt es nicht mehr.

Vom passiven Beschreiber eines Geschehens werde ich zum Schöpfer eines Geschehens – meines Geschehens! Dies hat ungeahnte Folgen, wie wir sehen werden.
 

Wir sind Wesen des Lichts

 

Alle Wesen aus Fleisch und Blut auf diesem Planeten sind eine einzige große Familie, die Familie der Informationsfresser. Alles was da ist, strahlt Information ab. Das Eichhörnchen wie der Haselstrauch, der Stein wie der Kohlkopf, das Ei wie das Wiener Würstchen, der Bach wie der Fels, der Fußball wie das Menschenkind.

Alles, was wir Lebewesen nennen, nimmt die ankommende Information auf und bewertet sie. Diese ist gut oder schlecht, sie ist aufbauend oder abbauend, sie ist positiv oder negativ. Wie das ganze Universum für uns aus zwei Polen besteht, aus ‘plus’ oder ‘minus’, aus ‘ja’ oder ‘nein’, aus ‘hier’ oder ‘da’, aus ‚hoch‘ oder ‚tief“, aus ‘ist’ oder ‘nicht-ist’, so nehmen wir Informationen auf. Diese Informationen formen uns und unser Leben, geben ihm eine Richtung.

Ein Übermaß von negativer Information schwächt den Körper und zieht Krankheiten nach sich. Positive Information stärkt den Körper und seine Gesundheit. Wir Menschen und unsere Brüder, die Tiere, sind Informationsfresser: Wir schaffen am meisten und am liebsten das in uns hinein, was den stärksten Informationsgehalt hat: das Licht.
Wir Menschen und unsere Brüder, die Tiere, sind Lichtsäuger. Wir essen Licht, wir trinken Licht, wir sind Licht. Wir sind riesige, dreidimensionale Lichtspeicher.

Hätten wir Menschen nur die Augen der Eule, dann wüssten wir die Qualität dessen, was da umherläuft, gut zu bewerten. Die Eule sieht die Photonenabstrahlung des Mäusleins und je schwärzer die Nacht, desto heller leuchtet (für die Eule!) die Maus. Nichts ist, wie es ist, da haben wir es wieder.

Sähen wir die Welt mit diesen Eulenaugen, dann könnten wir die Fleischqualität unserer Mitlebewesen an der Art der Photonenabstrahlung bewerten: Wir sähen, wer gesund ist und wer schwer krank und wo sich am oder im Körper eine schwere Krankheit befände. Licht ist in unseren Zellen und lässt uns erstrahlen für den, der die Augen hat zu sehen!

Die Körperzellen sind Sendeanlagen von Licht. Fehlendes Licht in den Zellen bedeutet Krankheit. Zugeführtes Licht, in der richtigen Frequenz, bedeutet Gesundheit. Es heilt die kranken Zellen und stabilisiert die gesunden Zellen.

Eine Körperzelle ist 633 Nanometer lang und hat ein Volumen von 10 hoch -9 cm3. Darin eingewickelt (eingeknäult) ist ein Riesen-Molekül, ein DNS-Riesenpolimer zwei Metern Länge mit 10 Milliarden miteinander verbundenen Molekülen. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der menschlichen Körperzellen wäre dies eine Fadenlänge von 10 hoch 13 Metern, dies ist der Durchmesser unseres Planetensystems.

Diese menschliche DNS-Kette erschien (bis Prof. Dr. Fritz-Albert Popp mit seiner Forschung Furore machte) der Wissenschaft nur zu 2 bis 3% effektiv. Was ist nun mir den restlichen etwa 98%? Popp gibt die Antwort:

Diese DNS ist eine „Lichtpumpe“, ein Lichtspeicher, der

  • den genetischen Bauplan enthält (das sind jene 2-3%),
  • unser Lebens- und unser Informationssystem aufrecht erhält (das sind die restlichen 97-98%). Letztere sind die Organisationseinheiten des Lebens – Lichteinheiten.

Über Lichtkoppelung wird den einzelnen Körper-Molekülen im Zellverband mitgeteilt, an welcher Stelle zu welchem Zeitpunkt sie aktiv werden müssen. Es entsteht ein Biophotonenfeld, das gemessen werden kann.

In dieser Informationsdichte werden Photonen kondensiert, sozusagen „eingefroren“, jedenfalls in einen bis jetzt nicht bekannten Aggregatszustand versetzt. In diesem Zustand saugt die DNS das Licht wie in eine Kühlfalle hinein und sorgt so für unsere Stabilität. Eine Lichtzufuhr in die unterversorgten Zellen – besonders in die energieleeren Krebszellen – kann „Wunder“ bewirken.

Man kann das Ganze auch mit einem Kochtopf vergleichen, in dem Wasser kocht. Wird der Topf gut mit Energie versorgt, dann kocht es gut und es entweicht Dampf nach außen (der Mensch ist gesund). Herrscht Energiemangel, dann regt sich kein Deckel, nichts entweicht nach außen (der Mensch ist krank).

Fritz-Albert Popp weist nach, dass der Mensch ein Lichtwesen ist, das Licht aufnimmt und Licht aussendet, und zwar mit einem breiten Frequenzspektrum, sodass man bestimmte Frequenzen lokalisieren kann. Die wohl wichtigste Frequenz ist die Wellenlänge 632 nm, die durch die Haut in der Zielregion die Zellkerne erreicht. Auch werden die körpereigenen elektrischen und magnetischen Felder stimuliert, ein Synergieeffekt, ein Zusammenspiel ohnegleichen.

Popp fragt nun nach der Wechselwirkung jenes lokalen Feldes, das ein einzelner Mensch darstellt, mit den morphogenetischen Feldern, wie sie heute Sheldrake beschreibt, und sagt lapidar: „Heute müssen wir von einem universalen, globalen intelligenten Netzwerk von Wechselwirkungen ausgehen, das alle Teilchen mit allen zu jedem Zeitpunkt verbindet.“

Das bedeutet, jeder von uns ist mit seinem Biophotonenfeld mit allem anderen, zumindest hier in Raum und Zeit, miteinander verbunden.

Und hier schlägt sich nun die Brücke zur Nahrung, der wir bedürfen, von ganz alleine: Der Physiker Dr. Ulrich Warnke, in seinem Buch: „Gehirn-Magie“ (Scorpio-Verlag) hat nun ausgerechnet, dass unsere Nahrungszufuhr sich berechnet aus der Differenz zwischen zugesandten Energiequanten (Universum) und abgestrahlten Energiequanten (Wärme).

Joule, genannt nach seinem Entdecker, ist ein Maß an elektrischer Energie. Die tägliche Zustrahlung je Mensch beträgt etwa 21.000 bis 29.000 Kilojoule, die Abstrahlung 27.000 bis 36.000 Kilojoule. Der tägliche Bedarf an Energie beträgt im Durchschnitt 6.000 bis 7.000 Kilojoule. Dieser muss zwingend durch Nahrung gedeckt werden.

Diese Berechnung zeigt uns, dass nur der vierte Teil der zum Leben benötigten Energie durch die Nahrung aufgenommen wird: Wir ernähren uns hauptsächlich von der Energie des Universums – wir ernähren uns von Licht. Wir Menschen sind Antennen hin zum Universum. Wir sind Wellen und Wellenfresser zugleich. Wir saugen das lebensnotwendige Licht mit seinen Informationen auf und verarbeiten es. Dies ist unser erster und eigentlicher Stoffwechsel.

Diese Lebens-Energie, die durch unseren Körper fließt, ist seit Urzeiten bekannt und hat viele Namen. Es ist der Äther, das ‘Chí‘ des alten China, das ‘Prana‘ Indiens, das ‘Qi‘ Japans, das ‘Cheim‘ der Antike, der ‘Azoth‘ der Alchemisten, es ist das morphogenetische Feld des Hans Driesch und des Alexander Gurwitsch, heute von Ruppert Sheldrake übernommen, das ‘Tachyonen-Feld‘, das ‘Skalarwellen-Feld‘, das ‘Teslarwellen-Feld‘, es ist der ‘Quantenäther als Nullpunktenergie des Vakuums‘, es ist ‘Orgon‘, ‘Od‘, und Fritz-Albert Popps Biophotonenfeld ist zumindest ein Aspekt davon.

Diese Lebensenergie verursacht und steuert die Chemie. Die Körperchemie ist nur ein Bote, der auf den Weg geschickt wird, wenn dies für das Zusammenspiel notwendig ist. Natürlich folgt die Chemie klar definierten Gesetzen, die im ganzen Raum-Zeit-System gültig sind. Weiß man etwas Ursächliches, wenn man diese (bis jetzt uns bekannten) Gesetze auswendig gelernt hat? Ist man dann ein echter Wissenschaftler?

Die Körperchemie gehorcht den universellen Gesetzen der Energie. Diese Energie mit ihren lebenserhaltenden Informationen durchströmt gut strukturiert und in genau definierten Bahnen unseren Körper. Von den Chakren gespeist, den Übergangsstellen der nicht-stofflichen Welt in die stoffliche Welt, ziehen die Bahnen, die Meridiane, von den Finger- und Zehenspitzen aus wohlgeordnet durch den gesamten Körper.

Der Anatomieprofessor Dr. Hartmut Heine hat in den achtziger Jahren die Akupunkturpunkte als signifikante Punkte schulwissenschaftlich entdeckt. Dies ist Jahrzehnte her und sollte eigentlich jedem Mediziner bekannt sein – sollte eben.

Als wir noch auf allen Vieren gingen, kamen uns die Meridian-Endpunkte sehr zugute: Mit zwanzig kleinen Erdantennen waren wir auf Schritt und Tritt an die Informationen der Erde angekoppelt. Die Energien des Universums und diejenigen dieser Erde, dies ist unser Lebensraum, in welchem wir schwimmen wie die Fische im Wasser.

Text: Walter Häge, aus „Selbstheilung durch mentale Steuerung“, Sudden Inspiration Verlag

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