Vitamin D3 – Das Super-Vitamin & unsinnige Warnungen vor der Sonne

Unter  den  Vitaminen  hat  das  Vitamin  D  eine  Sonderstellung ,  da  es  zugleich  ein  Hormon  ist.  Es wird  sowohl  mit  der  Nahrung  aufgenommen  als  auch  mit  Hilfe  des  UVB-Lichts  im  Körper  gebildet.

Eine bedarfsdeckende  Aufnahme  von D3 über  die  Nahrung  ist  nahezu  unmöglich.

Einer  seiner  wesentlichen  Leistungen  besteht  in  der  Regulation  des  Kalzium-  und  Phosphathaushalts, weswegen  es  lange  Zeit  als  Kochengesundheits-Vitamin  und  Heilmittel  gegen  Rachitis  betrachtet wurde.  Neue  Studien  haben  indes  gezeigt,  dass  Vitamin  D,  für  das  sich  in  fast  allen  Körpergeweben Rezeptoren  finden,  weit  mehr  als  ein  Knochenverstärker  ist.  Die  Leistungen unseres  “Sonnenvitamins” für den Körper gehen  weit  darüber  hinaus:

Vitamin  D  operiert  im  Körper  als  Hormon  und  hat  Teil  an  der  Enzymherstellung  und  diversen  Stoffwechselvorgängen.  

Vitamin  D3  …

  • hebt  den  Serotoninspiegel  des  Gehirns  an  und  beugt  so  Depressionen  vor.
  • produziert  den  stimmungsaufhellenden  Neurotransmitter  Dopamin.
  • regelt  den  Kalziumhaushalt  und  fördert  somit  Knochenaufbau  und  -stabilität.
  • beugt  Muskelkrämpfen  vor,  weil  ohne  Vitamin  D  zu  wenig  Kalzium  in  die  Muskeln  gelangt.
  • stärkt  das  Immunsystem,  schützt  vor  Asthma  und  stoppt  die  Grippe.
  • steigert  Fitness  und  Muskelkraft.
  • hemmt  das  Wachstum  von  Tumoren  (Dickdarm,  Brust,  Melanom  und  Osteosarkom).
  • dämpft  übermäßige  Immunreaktionen  bei  Autoimmunerkrankungen,  z.B.  bei  Rheuma  und Darmentzündungen.
  • hält  die  Ins.-Sekretion  in  Ordnung.
  • steuert  Herztätigkeit  und  Blutdruck.
  • trägt  aktiv zur  Entgiftung  des  Organismus  bei.

Das  Sonnenlicht,  das  wir  zur  körpereigenen  Produktion  des  Super-Vitamins  D3  unbedingt  brauchen,  ist ein  hocheffektiver  Krankheitsschutz, den man nicht nur nicht beachtet – wir werden über alle Medien darüber falsch informiert.  Das Sonnenlicht mit Crèmes von der Haut fernzuhalten und dies auch noch als Schutz der Haut zu bezeichnen, ist eine komplette Desinformation und absolut unverantwortlich.

Vitamin  D3  funktioniert  wie  ein  robuster  Schutzschild  gegen  eine  Reihe  von  Krankheitsbildern.  Bei  Vitamin  D3  –  Unterversorgung  sind  die  betroffenen  Menschen  konfrontiert  mit  Risiken  in  Bezug  auf

  • verschiedene  Krebsarten  (z.B.  Brustkrebs,  Leukämie,  Dickdarmkrebs  und  Nierenkrebs).
  • Fibromyalgie  (Schmerzsyndrom  der  Muskulatur  und  Gelenke).
  • Muskelkrämpfe  und  -schwäche.
  • Infektionskrankheiten  (z.B.  Atemwegsinfekte,  Grippe,  Erkältungen).
  • Rachitis  und  Osteoporose.
  • das  metabolische  Syndrom  (u.a.  Kombination  von  gestörtem  Kohlenhydratstoffwechsel  (Ins.-Resistenz)  und  Hypertonie)
  • Psoriasis  (Schuppenflechte)  und  andere  Hauterkrankungen  und  PMS  (prämenstruelle  Beschwerden).
  • Rücken-  und  Knochenschmerzen  sowie  Knochenschwund.
  • Bluthochdruck  und  Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • rheumatoide  Arthritis  (schwere  Gelenkerkrankung).
  • Depressionen
  • Hirnleistungsstörung,  neurologische  Erkrankungen  wie  Alzheimer,  Demenz,  Parkinson.
  • Weitere Störungen  des  Immunsystems, Autoimmunerkrankungen  (z.B.  Multiple  Sklerose,  Morbus Crohn,  Diabetes  mellitus  Typ  1)
  • Erschöpfung,  Schlafstörungen,  allgemeine  Schwäche,  Kopfschmerzen,  Durchblutungsprobleme  sowie  Kältegefühl  in  Händen  und  Füßen  durch  Gefäßverengung

Unsinnige Warnungen vor Sonnenlicht

Trotz  diesen  erheblichen,  mit  Vitamin  D3  –  Mangel  verknüpften  Risiken,  warnen  die  Medien  immer  wieder  vor  dem  “gefährlichen”  Sonnenlicht.  Den  Referenzwert  für  die  Vitamin  D3  –  Zufuhr  hat  die  Deutsche Gesellschaft  für  Ernährung  mit  800  I.E.  (Internationale  Einheiten),  täglich  viel zu  gering  bemessen, was  einem  Sonnenbaden  von  gerade  fünf  Minuten  entspricht. Ja, dem Hersteller ist es verboten, auf dem Etikett eine höhere Verzehrmenge als 1000 I.E/Tag anzugeben. Es muss die Warnung auf dem Etikett stehen: „Die angegebene Menge darf nicht überschritten werden.“

Man  rät  weiter dazu,  an  sonnenreichen  Sommertagen  die  Sonne  von  Vormittag  bis  Nachmittag  –  die  Zeit, während  der  die  UV-Strahlen  am  stärksten  sind  –  zu  meiden  und  bei  Aufenthalt  im  Freien  die  Haut  mit Sonnenmilch  einzucremen.  Aus  tiefer  Sorge,  gar  Angst  nehmen  Menschen  daher  selbst  im  Sommer nur  knapp  bedarfsdeckend  Vitamin  D  auf  und  verfügen  im  Winter  über  keine  Reserven.  Aber  ausschließlich  im  Sommer  haben  wir  bei  viel  freier  Hautfläche  und  ohne  Sonnenblocker  die  Chance,  genügend  Vitamin  D  zu  bilden.

Mehrere  Studien  belegen  einen  chronischen  Vitamin  D3  –  Mangel  der  Weltbevölkerung  –  besonders  der westlichen  Industriegesellschaften.  Vitamin  D3  –  Unterversorgung  ist  der  häufigste  pathologische  Laborwert  in  Deutschland;  weltweit  sind  schätzungsweise  über  eine  Milliarde  Menschen  davon  betroffen.

Das  Vitamin  D3 – Defizit  wird  größer,  wenn  man  sich

  • regelmäßig  längere  Zeit  in  geschlossenen  Räumen  (etwa  Büros  und  Autos)  aufhält,  was  in den  entwickelten  Industriestaaten  gemeinhin  der  Fall  ist.
  • meist  durch  Bekleidung  vor  der  Sonne  schützt,  wie  es  Ältere  gern  zu  tun  pflegen.
  • beim  Sonnenbaden  eincremt.
  • sich  vegetarisch  ernährt,  schwanger  oder  älter  als  50  Jahre  ist.
  • mit  Übergewicht  oder  Alkoholproblemen  abmüht.
  • bestimmte  Medikamente  zumutet.

Tatsache  ist,  dass  unser  Super-Vitamin  an  zahlreichen  Körperprozessen  teilhat  und  für  die  Gesundheit  unabdingbar  ist.  Etliche  Krankheitsleiden,  insbesondere  Krebs,  entwickeln  sich  umso  rascher  und heftiger,  je  weniger  Vitamin  D3  im Körper vorhanden ist.

Wegen  des  weit  verbreiteten  Vitamin  D3 – Mangels  lassen  viele  biologische  Funktionen  im Körper  nach.  Es  kommt  zu  zuerst zu unspezifischen Beschwerden, dann zu Fehlfunktionen  und  schließlich  zur  Entstehung  von  Krankheiten. 

Hochdosierte  Vitamin  D3 – Gaben  können  das  Krebsrisiko,  ebenfalls  das  von  Hautkrebs,  um  70  Prozent  senken.  Untersuchungen  haben  ergeben,  dass  hohe  Konzentrationen  von  Vitamin  D3  im  Blut  sehr  taugliche  Mittel  gegen  Tumorbildung  und  Metastasierung  sind. Eine  Überdosierung  ist  so  gut  wie  ausgeschlossen.  Tägliche  Einnahmen  von  50.000  I.E.  sind  bedenkenlos,  und  selbst  Mengen  von  300.000  I.E.  –  sofern  nicht  täglich  verzehrt  –  führen  haben  keineswegs negative  Auswirkungen.  Hohe  Dosierungen  dieser  Art  haben  sogar  gegenteilig  in  der  alternativen Krebstherapie  erfolgreiche  Anwendung  gefunden.


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