Prof. T. Higa – ein Gartenbauprofessor schreibt Gesundheitsgeschichte

„Wir Modernen, wir Kurzatmigen in jedem Sinne, wir krepieren an übermäßiger Fütterung und sterben an mangelnder Verdauung.“ Friedrich Nietzsche

Professor Dr. Higa, Jahrgang 1941, war ab 1982 Professor für Gartenbau an der Universität von Ryukus/Japan. Ebenfalls Vorsitzender des Exekutivkomitees für die internationale Vereinigung des natürlichen Landbaus und Präsident des Asia-Pacific Natural Agriculture Netzwerks.

Professor Higa ist ein renommierter Schulwissenschaftler, der seine internationale Tätigkeit, hauptsächlich im asiatischen und pazifischen Raum, einer umwälzenden Entdeckung verdankt, ein Produkt seiner jahrelangen Forschung, das er „effektive Mikroorganismen“, kurz „EM“ nennt.

Bestimmte Kleinlebewesen, so wissen wir, sind verantwortlich für den regenerativen Prozess des Lebens. Es sind, Bakterien, Pilze, Hefen und Protozoen (Urtierchen).

Bestimmte Mikroorganismen scheiden große Mengen Nährstoffe aus, hauptsächlich Aminosäuren, organische Säuren und Vitamine.

Mikroorganismen lassen sich einteilen in aerobe und in anaerobe. Aerobe brauchen Sauerstoff zum Leben, der für anaerobe tödlich ist.

Bis zu den Forschungsergebnissen von Prof. Higa galt in der Wissenschaft, dass kein gemeinsames Zusammenleben dieser beiden Formen möglich ist. Bis dahin war sicher, dass sich diese Spezies bei Zusammentreffen gegenseitig vernichten.

Es gibt aber Ausnahmen: Wenn die Ausscheidung eines Mitglieds der einen Gruppe Nahrungsquelle für ein Mitglied der anderen Gruppe ist, werden beide kompatibel. Es findet ein Austausch der Nahrungsquellen statt, von dem beide profitieren.

Das Ziel der Forschung Prof. Higas war, diejenigen Stämme zusammenzubringen, die in ihrer symbiotischen Koexistenz solche Stoffe produzieren, die dann als Pflanzennahrung geeignet sind und den schädlichen Kunstdünger ersetzen können.

Diese einfachen Keime sind evolutionär an sämtlichen Lebensprozessen beteiligt, sie stabilisieren das Leben, erhalten es und schaffen ein Gleichgewicht. Es sind „physiologische Keime“, Ordner des Lebens, sie sind segensreich und beschützen die lebenden Wesen seit Millionen Jahren, indem sie zum Beispiel schädliche Fäulnisbakterien oder Pilze abtöten und Entzündungsprozesse hemmen.

Sie sind inzwischen weit bekannt als „Effektive Mikroorganismen“ – kurz „EM’s“

EM’s schließen auch die Nahrung auf allen Wegen des Verdauungskanals auf, produzieren dabei Hefen, attackieren die Fäulnisbakterien und die sich ausbreitenden Pilze und sorgen für absolute Körperhygiene.

Beim Toilettengang macht sich dies deutlich bemerkbar, denn die Geruchsausscheidungen verändern sich drastisch ins Positive.

EM’s passen sich allen Lebensvorgängen optimal an und vermehren sich dort explosionsartig, wo sich Fäulnis- oder sonstige Keime aufhalten, die das Lebensgleichgewicht bedrohen. Dies kann im Darm sein, in den Schleimhäuten, die von diesen Urkeimen durchforstet werden, dies kann in Wasserbehältern, oder in Klärbecken sein.

All die Jahrtausende standen die Urkeime im Dienste des Lebens.

Wo sind nun in unserer hygienischen westlichen Zivilisation all diese Helfer geblieben? Wer hat das Gleichgewicht unter den Kleinlebewesen so nachteilig zerstört, dass selbst die Krankenhausärzte jenen Infektionen nicht mehr Herr werden, die dortentstehen, eben weil ein Mensch dort behandelt wird? Man spricht von „Killerbakterien“, denen kein Antibiotika mehr gewachsen ist, weil der Mensch antibiotika-resistent wurde. Wie konnten diese überhand nehmen?

Mehr als 90% unserer Nahrungsmittel werden sterilisiert, pasteurisiert, durch Erhitzung entkeimt, durch chemische Beigaben verändert, vielleicht sogar bestrahlt oder elektromagnetisch manipuliert.

Dank der „Höchstmengenverordnung“ dürfen allein unseren Backwaren über 1000 verschiedene Chemikalien zugesetzt werden, die als ‚nicht zugesetzt’ gelten (und deshalb nicht deklariert werden müssen), weil die einzelne Chemikalie eine Höchstmenge pro kg Erzeugnis nicht übersteigt.

Unser Trinkwasser wird mit Fluor und Chlor versetzt, Düngemittel,  Pflanzenschutzmittel und Medikamentenspuren  befinden sich im Wasser und ganze Regionen trinken aufbereitetes „Oberflächenwasser“ aus unseren  Flüssen, in denen vor gelösten Dünge- und Pflanzenschutzmittel  kaum noch Fische leben können.

Unsere Hygiene im Haushaltsbereich macht zwar alles blitzblank, aber für Keime ist nun wirklich kein Platz mehr. Kennen Sie noch ein Kind, das außerhalb der Wohnung, gar im „Dreck“ spielt, das Löcher in die Erde gräbt, sich „Höhlen“ baut usw. usw?

Der westliche, „zivilisierte“ Mensch hat keine Gelegenheit mehr schützende Urkeime in seinen Körper aufzunehmen, denn er kommt nur noch mit manipulierter Natur in Berührung!

Auch für unsere vierbeinigen Freunde sind EM’s ein unglaublicher Segen, verbringen diese doch in der Regel die meiste Zeit im Haus oder an der Leine. Gerade Tiere in städtischen Gebieten ohne freien Auslauf können so Urkeime für ihre Gesundheit und für ein langes Leben aufnehmen: Der Darm reinigt sich, toxische Stoffe werden ausgeschieden und der PH-Wert steigt auf Idealhöhe. Infektionen aller Art verschwinden und das Tier regeneriert sich in kurzer Zeit, da sich das Aktionspotential in den Zellen wieder optimieren kann.

Für Gartenfreunde gibt es eine zusätzliche Information, denn Blumen und Nutzpflanzen lieben diese Urkeime ebenfalls über alles. Kunstdünger ist absolut nicht mehr notwendig.

Das Potential von „EM“ hängt ab von zwei Mikroorganismen-Typen, den Zymogenen, das sind Hefen welche Antioxidanzien produzieren und von bestimmten anaeroben Stämmen. „EM“ bietet nun bestimmten Anaerobiern Lebensbedingungen unter denen sie mit den Aerobiern zusammenleben können. Sie erfüllen die Voraussetzungen für  die weltweite Ablösung des Kunstdüngers und bilden dabei zellverfügbare Vitamine, Aminosäuren und Antioxidanzien. Letzteres ist, was den Menschen betrifft, eine Sensation.

(1) In seinem Buch: „Eine Revolution zur Rettung der Erde“, Verlag Organischer Landbau K.W. Lau 1998 berichtet Higa, dass bereits viele Berichte von Ärzten vorliegen, die sehr positive Ergebnisse bei Menschen auflisten.

Quellen:

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