Cordyceps militaris

Cordyceps militaris – Multitalent für Körper und Psyche

Der Cordyseps militaris gehört zu den Keulenpilzen. Er ist vom Aussehen, seiner Lebensweise und der Kombination seiner Inhaltsstoffe dem Cordyseps sinensis (Chinesischer Raupenpilz) sehr ähnlich.

Der Cordyceps militaris ist einer der stärksten Heilpilze der traditionellen Chinesischen Medizin; er findet schon seit Jahrtausenden bei einer Vielzahl von Krankheiten Anwendung. Im 17. Jahrhundert wurde der Pilz sogar als Zahlungsmittel verwendet und galt in China und Tibet als Zeichen des Wohlstandes.


Wichtige Inhaltsstoffe des Cordyceps militaris

Er enthält

  • bis zu 35% Protein (er enthält alle essentiellen Aminosäuren).
  • In hohem Maße Glycoptoteine und Polysaccharide, Nukleoside sowie Cordycepin (ein vielversprechender Wirkstoff der alternativen Krebstherapie).
  • Steroide wie Ergosterol.
  • Vitamine wie B1, B2, B12 und K.
  • Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer, Zink und Selen.

Die nachgewiesenen Inhaltsstoffe des Pilzes erklären die Vielzahl seiner Wirkungen und Anwendungen.


Cordyceps in der ‚Traditionellen Chinesischen Medizin‘

Traditionell wird er zum Schutz und zur Verbesserung der Lungen und Nierenfunktion eingesetzt, die laut der TCM eng mit der Lebensenergie Qi verbunden ist. Daher gilt er auch als Verjüngungsmittel. Wissenschaftliche Untersuchungen nach unseren westlichen medizinischen Standards haben sowohl die positive Wirkung bei Nierenfunktionsstörungen, als auch den Schutz der Nieren vor bakteriellen Giften oder Medikamenten bestätigt.

Cordyceps und seine Wirkung
Nach Aussagen in Studien steigert er das Atemvolumen, wirkt antibakteriell, antioxidativ, nierenschützend, energiesteigernd, gefäßerweiternd, libido- und potenzsteigernd, stimmungsaufhellend, abwehrsteigernd, nebenwirkungsmildernd bei der Krebstherapie. (1)
Der Cordyceps nimmt auf verschiedene Arten Einfluss auf unser Immunsystem, er

  • regt zunächst die Produktion von speziellen Abwehrzellen (den T- Zellen)an.
  • steigert ferner die Aktivität der natürlichen Killer-Zellen.
  • verstärkt die Produktion der Antikörper (Immunglobuline G und M).
  • regt die Aktivität der Fresszellen (Makrophagen) an.
  • fördert die Aktivität von Gamma-Interferon (ein Körpereigener Stoff mit Immunsimulierender, antiviraler und antitumoraler Wirkung).
  • verstärkt die Wirkung der körpereigenen Antioxidantien.

Die Erfahrungsmedizin wendet den Vitalpilz an

  • bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Problemen da er die glatte Muskulatur der Gefäßwände entspannt.
  • bei einem hohen Cholesterinspiegel.
  • zum Schutz vor freien Radikalen.
  • um das Immunsystem zu stärken.
  • bei Arthrose Schmerzen. (2)
  • bei Stress, Erschöpfung und depressiven Zuständen (er verhindert, dass Serotonin und Dopamin nicht so schnell abgebaut werden).
  • zur Steigerung der Libido und der Fruchtbarkeit. (5)
  • zur Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. (1)
  • bei Konzentrationsstörungen.
  • in der Krebstherapie. (3)(4)

Er wirkt somit nicht nur auf körperlicher Ebene vitalisierend, schützend und stärkend, er wirkt auch stark auf die Psyche.

Dosierung und Einnahme
Gute therapeutische Ergebnisse werden bei vielen Gesundheitsbeschwerden mit einer täglichen Einnahme von 0,75g erzielt.

Deutlich höhere Wirksamkeit zeigt der Coryceps bei einer Dosierung ab etwa 3 g täglich. Es empfiehlt sich den Pilz morgens zum Frühstück einzunehmen, die vitalisierende und energetisierende Wirkung tritt bereits einige Stunden nach der Einnahme ein.

Für einen anhaltenden therapeutischen Effekt empfiehlt es sich, Cordyceps mindesten 4 bis 6 Wochen lang einzunehmen.

Quellen

(1) Yan F, Wang B, Zhang Y., Polysaccharides from Cordyceps sinensis mycelium ameliorate exhaustive swimming exercise-induced oxidative stress, Pharm Biol. 2013 Sep 19.
(2) University of Nottingham. “Caterpillar fungus could hold the key to relieving the pain of osteoarthritis.” ScienceDaily. ScienceDaily, 25 April 2015.
(3) Cordis Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft, “Pilzinhaltsstoff im Einsatz gegen Krebs”, Jänner 2010
(4) Xiao JH et al, “Secondary metabolites from Cordyceps species and their antitumor activity studies, Recent Pat Biotechnol, Jnner 2007, (Sekundärmetabolite von Cordyceps-Arten und ihre Antitumor-Aktivität)
(5) Hsu CC, Huang YL, Tsai SJ, Sheu CC, Huang BM, In vivo and in vitro stimulatory effects of Cordyceps sinensis on testosterone production in mouse Leydig cells, Life Sci. 2003 Sep 5;73(16):2127-36.

Titelbild: WikiCommons / Hagen Graebner / Creative Commons Attribution 3.0 Unported Lizenz

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