L(+)-Milchsäure

Lactobazillen erzeugen durch ihre Ausscheidungen Milchsäure. Die ist als Milchsäuregärung seit alters her bekannt. Es ist dies traditionell ein Vorgang, der beginnt, wenn man Gemüse durch Salzen das Wasser entzieht und damit auch den Sauerstoff verdrängt (Wird das Gemüse gestampft, wie beim Sauerkraut, beschleunigt sich der Vorgang). Dieses Gemüse ist inzwischen kam noch im Speiseplan – im Gegenteil, Bakterien werden überall bekämpft, bis hin zur sinnlosen Verschreibung von Antibiotikas bei harmlosen Infekten.

Im feuchten, sauerstoffarmen Klima beginnen die Milchsäurebakterien (Lactobazillen) sich zu vermehren. Sie wandeln dafür den Zucker der Gemüse-Kohlehydrate um in Milchsäure. Das Lebensmittel wird sauer, der PH-Wert sinkt bis PH 4,1, sodass in diesem Milieu keinerlei Krankheitskeime leben können, die sauerstoffabhängig sind. Auch negative Erreger, welche das Lebensmittel verderben lassen, sind nicht überlebensfähig.

Es gibt die für den Menschen positive rechtsdrehende L(+)-Milchsäure, welche vom Körper direkt verstoffwechselt werden kann und die linkdrehende D(-)-Milchsäure, mit welcher der Körper Probleme hat.

L(+)-Milchsäuren sind keimtötend. Sie sind antimikrobiell wirksame Bakteriozidine (1) und Fettsäuren, durch welche das Wachstum und das Überleben von krankmachenden Bakterien behindert wird; sie bauen zudem toxische Ausscheidungen pathogener Bakterien ab.

(1) Bakteriozidine sind Bakterienauscheidungen, welche toxisch auf andere Bakterienstämme wirken.

Die wichtigsten Arten sind Lactobacillus

  • Acidophilus
  • Bifermentans
  • Alimentarius
  • Brevis
  • Casei
  • fermentum
  • delbrueckii subsp. bulgaricus
  • oryzae
  • delbrueckii subsp. delbrueckii
  • panis
  • delbrueckii subsp. lactis
  • paracasei
  • helveticus
  • parabuchneri
  • plantarum
  • paralimentarius (ehemals Lactobacillus kimchii)
  • salivarius
  • rhamnosus

In der alternativen Medizin werden nun entweder die lebenden Bakterien eingesetzt, welche im Darm dann die Milchsäure produzieren, so genannte Probiotika wie „Effektive Mikroorganismen“ oder Milchsäure direkt als Nahrungszusatz bzw. als Nahrungsergänzungsmittel. Beide Varianten werden in der alternativen Krebstherapie eingesetzt.

Unsere Empfehlung bei Darmproblemen/Darmentzündungen:

Kombinierte Weihrauch/Myrrhe- und Milchsäure-Kur von ca. 4 Wochen.

Begleitend:

  • Magnesium aus natürlichem Bischofit-Vorkommen 1 bis 2x täglich auf Arme und Beine ‚transdermal‘ sprühen (alternativ über den Rücken).
  • 1TL/ täglich Vitamin C aus der 25%igen Acerolakirsche.
  • 1-3 TL/Tag natürliches Calcium (Sango-Koralle oder Lithothamnium-Alge). Die Menge legt der Körper selbst fest: PH-Wert-Urinstreifen besorgen, er muss 1x am Tag blau werden, d.h. PH-Wert 7,2-7,4.

Nach den 4 Wochen 2x 15ml Effektive Mikroorganismen täglich, ca. 4 Wochen.

Achtung: Die Milchsäure von Cellavita ist durch Bio-Apfelessig und durch Liebstöckel-Extrakt geschmacklich so abgerundet, dass sie getrunken werden kann. Auf jeden Fall kann diese anstatt Essig über alle Salate und über Rohkost gegeben werden. 10ml entsprechen der täglich empfohlenen Menge an konzentrierte Milchsäure, (die wegen ihrer harten Säure zwingend in Wasser verdünnt werden muss).

Rechtsdrehende Milchsäure – der Königsweg gegen negative Bakterien im Darm

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Die Stoffwechselprodukte von Milchsäurebakterien (Lactobazillen) sind keimtötend. Sie sind antimikrobiell, wodurch das Wachstum und das Überleben von krankmachenden Bakterien behindert wird; sie bauen zudem toxische Ausscheidungen pathogener Bakterien ab.

Studien und die dort genannte Wirkungen von L(+)-Milchsäuren

Lactobacillen haben durch die von ihnen ausgeschiedenen Milchsäuren folgende durch Studien gesicherte Wirkungen (1)

•         Anti-Mikrobiell (2)

•         Immunmodulierend und antientzündlich (3)

•         Antiallergisch (4)

•         Antikarzinogen (5)

•         Antiarthritisch (6)

•         Wirkung auf den Stoffwechsel (7)

•         Wirkungen bei Lebererkrankungen (8)

•         Wirkungen auf Fettleibigkeit, Herz-Kreislauferkrankungen (metabol. Syndrom) (9)

•         Wirkungen auf den Blutfettspiegel (Hyperlipidämie) (10)

•         Wirkungen auf den Gallensäurestoffwechsel (11)

(1) Johanna Handschmann: „Das Immunsystem stärken mit Milchsäure“, Südwest-Verlag. Dr. M. Oldhaver (HP) und Wolfgang Spiller (HP): „Probiotika   naturheilkundlichen Therapie“, 2015, Eubiotika Verlag
(2) Baba u. Schnewind 1998; Gotteland et al. 2006; Kirjavainen et al. 1998; Michail u. Abernathy 2002; Osset et al. 2001; Deplancke u. Gaskins 2001; Wehkamp et al. 2004; Meyer-Hoffert et al. 2008.
(3) Schulze et al. 2008
(4) Vercelli 2006; Schulze et al. 2008; Bernard et al. 1996
(5) Dickdarmtumore: Bultmann 2013; Akin u. Tözun 2014; Kindler 2009; Lidbeck 1992; Hayatsu 1985; Ishikawa 2005; Wijnands 1999; Beyer-Sehlmeyer 2003; Kindler 2004; Glei 2006; Commane 2005; Klider 2009; Rowland 1998; Silvi 1999; Rawland 1993; Buddington 1996; Zhang 1991 u.  1993; Boliognani 1997; Hughes 2001; Le Leu 2002; Bauer Marinovic 2006; Commane 2005; Seifert 2007; Sauer 2007; Linsalata et al. 2014; Nowak 2014; Helwig 2006; O’Mahony et al. 2001; Brim et al. 2001; Koo 1991; Gallaher 1999; Femia 2002; Rafter 2007; Ahmadi et al. 2014; Soltan Dalla 2015;
(5a) Andere Krebsarten: Ohashi 2002; Aso 1992 u. 1995; Lim 2002; Takahashi 2001; Aragón 2014; Lakritz 2014; Azam et al. 2014; Ki et al. 2013
(6) Pimentel et al. 2004; Kato et al. 1998; Murosaki et al. 1998
(7) Schulze et al. 2008; Pereira & Gibson 2002
(8) Cicera 2001; Seki 2007; Fukui 2005; Jirillo 2002; Lalor 2007; Wiest u. Schölmerich 2009; Dhiman et al. 2014; Yakovenko 2007; Salminen 1996; Ukena 2007; Sato 1988; Perdigon 1995; Delneste 1998; Bu 2006; Hai 2004; Lata 2006; Lui 2004; Moratalla 2015; Shi et al. 2015.
(9) Fest 2014; Ley et al. 2006; Kalliomäki et al. 2008; Lee et al. 2007; Bruce-Keller 2015; Sanchez et al. 2014; Safavi 2013; Bjerg 2014; Ogawa 2014; Isolauri 2015.Mistry 2104
(10) Mistry 2014; Kumar 2012; Aggarwal 2013; Chen 2014; Gao 2013; Wang 2013; Bordoni 2013; Guardamagna 2014; Safavi2013. (11) Kumar 2012; Anandharaj 2014; Lye 2009.

Die enorm positiven Wirkungen der rechtsdrehenden Milchsäure bei allen Darmproblemen bis zu den Entzündungserkrankungen wir Colitis Ulcerosa, und Morbus Crohn werden in folgenden Studien beschrieben:
Sartor 2008; Seksik et al. 2006; Swidinski et al. 2008; Kühlbacher et al. 2006; Komanduri et al.2007; Sartor 2008; Wehkamp et al. 2005; Böhm, St u. Kruis, W. 2009;
Speziell: Colitis Ulcerosa: Chen 2014; Zocco 2006; Venturi 1999; Ishikawa 2003; Cui 2004; Shen 20014;
Speziell: Morbus Crohn: Malchow 1997; Gupta 2000; Zocco et. Al 2006; Cui et. Al 2004; Llopis 2009.

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