Eichenrinde

Die Eiche gilt als Symbol der Ewigkeit. Zahlreiche Sagen und Mythen ranken sich um sie. Ebenso brachte man die Eiche mit Gottheiten in Verbindung: Bei den Kelten galt die Eiche als Baum des Wettergottes Taranis. Nordische Völker weihten den Baum dem Donner- und Kriegsgott Thor.

Neben ihrer mythischen Bedeutung spielt die Eiche schon seit der Antike als Heilpflanze eine Rolle. Heilkundige schätzten die Rinde schon vor tausenden von Jahren als blutstillendes Mittel.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Zum Einsatz kommt die Eichenrinde, da sie sehr viele Gerbstoffe enthält. In der Rinde finden sich zwischen acht und zwanzig Prozent an Gerbstoffen. Dazu gehören solche vom Catechin-Typ, wie zum Beispiel die Substanzen Catechin und Epicatechin. Des Weiteren sogenannte Ellagitannine und komplexe Tannine.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Eiche?

Die in der Rinde enthaltenen Gerbstoffe wirken auf Haut und Schleimhaut adstringierend, also zusammenziehend. Die Gerbstoffe reagieren dabei mit Eiweißen, die sich in Haut und Schleimhaut befinden, und verändern deren Struktur. Dadurch verfestigen sich die oberen Gewebsschichten. Die Folge: Kleine Blutgefäße werden abgedichtet, wodurch sich ein blutstillender Effekt ergibt. Bakterien können schlechter in Haut und Schleimhaut eindringen, was beispielsweise Durchfallerreger von der Darmschleimhaut fernhält. Außerdem schwächen Gerbstoffe Nervenreize in der Haut ab. Dies äußert sich als Juckreiz-stillender Effekt.

Äußerlich angewendet – als Fußbad, Sitzbad oder Umschlag – helfen Extrakte aus Eichenrinde daher gegen leichte entzündliche Hauterkrankungen. Durch die juckreizstillende Wirkung lindert Eiche Beschwerden im Genital- und Analbereich – zum Beispiel Hämorriden. Wer übermäßig schwitzt, kann ebenfalls auf Eichenrinde setzen.

Ein Tee aus Eichenrinde kann akuten Durchfall lindern, wenn er durch Bakterien oder Viren verursacht wurde. Allerdings ist der Geschmack eines solchen Tees aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts unangenehm.

Wichtige Hinweise:

Wer Fieber hat, an einer Herzschwäche oder an Bluthochdruck leidet, sollte auf ein Vollbad mit Eichenrindenextrakt verzichten. Ebenso sollte auf die Anwendung verzichtet werden, wenn großflächige Hautverletzungen vorliegen.

Manche Menschen reagieren auf Eichenrinde empfindlich. Bei ihnen kann sich der hohe Gerbstoffgehalt auf den Magen schlagen und Übelkeit hervorrufen.

Nehmen Sie Eichenrinden-Extrakte nicht zusammen mit anderen Medikamenten ein, da die Gerbstoffe deren Aufnahme in den Körper beeinträchtigen können.

Wirkstoffe

Die Gerbstoffe der Eichenrinde sind stärkste Antioxidantien, pflanzliche Antibiotika und sie wirken antibakteriell.

Bis etwa 20% des Gewichtes der Eichenrinde sind Gerbstoffe. Die Wirkstoffe sind die der sogenannten Catechine. Weitere Inhaltsstoffe sind Tannine, ebenfalls Gerbsäuren, die zu den sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole gehören.

Die synergetische Wirkung der Catechine: 
Allgemein: Ein Catechin ist ein extrem starkes Antioxidant; es wird als 100-mal stärker beschrieben als Vitamin C, 25-mal stärker als Vitamin E. 

Catechine:

  • tragen dazu bei das Cholesterin zu senken
  • schützen die Zellwände der Arterien und wirken dort gegen Ablagerungen
  • tragen zur Regulierung des Blutdrucks bei
  • schützen die Leber vor den toxischen Wirkungen vieler schädlicher Substanzen
  • tragen auch zum Schutz vor Strahlenbelastungen bei
  • wirken antiviral und antimikrobiell (besonders beschrieben wird die Wachstumshemmung der Bakterien Heliobacter pylori, Escherichia choli und Staphylococcus aureus)
  • zeigen in experimentellen Studien, dass das Wachstum von Tumorzellen gehemmt werden kann.
    Sie können außerdem bestimmte Enzyme blockieren, die an der Vermehrung von Krebszellen beteiligt sind
  • hemmen weiter die Bildung von Zahnablagerungen und Karies
  • können bei allergischen Reaktionen die Freisetzung von Histamin hemmen
  • können eine leichte Nachtblindheit verbessern

Es ist anzumerken, dass viele dieser Funktionen in experimentellen Studien nachgewiesen wurden, jedoch bisher nicht in diesem Umfang beim Menschen überprüft.

Weitere Wirkstoffe

Zur Übersicht

Ling Zhi (Ganoderma lucidum / Reishi)

Lithium

Lithothamnium – Rotalge mit hohem natürlichen Calciumanteil

Löwenzahn, magische Heilkraft unserer Heimat

Lucuma, das „süße Gold der Inkas“ für unsere Gesundheit

Lutein (Xanthophyll)

Lysin (Aminosäure)

Magnesium

Magnesiumoxid

Mangan

Mannose (D-)

Mariendistel

Meisterwurz (Peucedanum ostruthium)

Melatonin

Methionin

Milchsäure

Molybdän (Natriummolybdat)

MSM – organischer Schwefel

Mumijo

N-Acetyl-L-Cystein, ein wichtiger Baustein unseres Immunsystems

NAC

Natrium

Natriummolybdat (Molybdän)

Natriumselinit (Selen)

Nattokinase – für geistige Fitness und ein gesundes Herz-Kreislauf-System

Niacin (Vitamin B3)

Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Öle

Olivenblätter

Olivenblattextrakt, ein natürliches Antibiotikum!

Omega-3

OPC (Traubenkernextrakt, Oligomere Polyantocyanidine)

Oregano (Oreganum vulgare)

Orotsäure (Vitamin B13)

Pangamsäure (Vitamin B15, N-Dimethylglycin)

Pantothensäure (Vitamin B5)

Papain

Pektin

Pfefferminze (Mentha piperita L.)

Phenylalanin und das von ihm abhängige Tyrosin

Phosphor (als Phosphat)

Piperin schwarzer Pfeffer “König der Gewürze“

Polyphenole: Sekundäre Pflanzenstoffe

Pomeranze (Citrus x aurantium)

Prolin

Propolis wahres Wundermittel der Bienen

Proteine / Aminosäuren

Pyridoxin (Vitamin B6)

Q10 (Coenzym, Ubiquinon, Ubichinol)

Quercetin

Reishi (Ganoderma lucidum / Ling Zhi)

Reiskleie

Resveratrolextrakt aus Knöterich (Polygonum cuspidatum)

Riboflavin (Vitamin B2)

Ribose (D-) – gesunde Zucker-Energiequelle für unsere Zellen

Ringelblume (Calendula officinalis)

Rooibos / Rotbusch

Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Rosmarin (Rosmarinus officinalis L.)

Rotklee (Trifolium pratense)

Salbei (Salvia officinalis)

Sangokoralle

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Schwarzkümmel (Nigella Sativa)

Schwefel (MSM)

Selen (Natriumselinit)

Serin, Glycin, Threonin (Aminosäuren)

Shiitake (Lentinan)

Siliciumdioxid (Silizium, Kieselsäure)

Silizium (Kieselsäure, Siliciumdioxid)

Sirtuine

Spirulina (Spirulina platensis)

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Superfood 365 Multi-Synergie

Süßholzwurzel (Liquiritiae radix)

Süßlupine (die Gelbe: Lupinus luteus, die Weiße: L. albus)

Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraca)

Thiamin (Vitamin B1)

Threonin, Serin, Glycin (Aminosäuren)

Thryptophan (Aminosäure)

Thymian (Thymus vulgaris)

Tinkturen

Tocopherol (Tocopherolacetat, Vitamin E)

Tocopherolacetat (Vitamin E, Tocopherol)

Triglyceride

Triphala, drei Königsfrüchte des Ayurveda 

Tyrosin (Aminosäure)

Ubichinol (Coenzym Q10, Ubiquinon)

Ubiquinon (Coenzym Q10, Ubichinol)

Urtinkturen

Valin (Aminosäure)

Vanadium

Vitamin A – das Multitalent

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B12

Vitamin B12 (Cyanocobalamin)

Vitamin B13 (Orotsäure)

Vitamin B15 (Pangamsäure, Dimethylglycyl, DMG)

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B7 (auch Biotin oder Vitamin H)

Vitamin B9 (Folsäure)

Vitamin C

Vitamin C – Acerola

Vitamin D (Calciferol)

Vitamin D3 mit K2

Vitamin E (Tocopherolacetat, Tocopherol)

Vitamin H (auch Biotin oder Vitamin B7)

Vitamin-B-Komplex

Weihrauch – Myrrhe

Weißer Hougari Weihrauch

Weizengras

Wilde Malve, auch Käsepappel (Malva sylvestris)

Xanthophyll (Lutein)

Yamswurzel – ein echtes Multitalent

Zeolith

Zink

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