Thiamin (Vitamin B1)

Vitamin B1 ist ist wichtig für zahlreiche Stoffwechselprozesse, insbesondere in Zusammenhang mit dem Abbau von Kohlenhydraten. Vitamin B1 muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper nur sehr geringe Mengen davon speichern kann.

Thiamin ist für den Energiestoffwechsel von Bedeutung – und damit besonders für den Herzmuskel und das Gehirn, weil diese viel Energie benötigen: Es hilft als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten und Aminosäuren (= Bausteine der Eiweiße). Die Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskulatur geschieht ebenfalls mit Hilfe von B1. Das Vitamin beeinflusst zudem die Regeneration des Nervensystems nach Erkrankungen.

Darüber hinaus bescheinigen Studien Thiamin eine lindernde Wirkung bei PMS-Symptomen. Außerdem soll es zusammen mit anderen B-Vitaminen bei Frauen höheren Alters (60 bis 70 Jahre) das Immunsystem stärken und die kognitiven Funktionen unterstützen. Gegen (Gefäß-)Komplikationen bei Diabetes kann Thiamin möglicherweise auch helfen.

Lebensmittel, die besonders viel von diesem Vitamin enthalten, sind:

  • Vollkornprodukte
  • Haferflocken
  • Weizenkeime
  • Sonnenblumen- und Pinienkerne
  • Muskelfleisch (besonders vom Schwein)
  • Hülsenfrüchte
  • Erdnüsse
  • Erbsen

Normalerweise liefert eine vollwertige Ernährung ausreichend Vitamin B1. Generell wird für eine optimale Versorgung von der DGE empfohlen:

  • häufig Hülsenfrüchte und Kartoffeln zu essen
  • 2 bis 3 Mal pro Woche Fleisch auf den Teller zu bringen (nicht mehr als 300 bis 600 Gramm/Woche)
  • täglich Vollkornprodukte zu verzehren
  • Lebensmittel schonend zuzubereiten, zum Beispiel durch Dämpfen statt Kochen

Mögliche Beschwerden/Erkrankungen bei Vitamin- B1-Mangel:

  • Appetitlosigkeit
  • Beriberi-Erkrankung (B1-Avitaminose)
  • Herzbeschwerden wie Herzrasen, Angina Pectoris
  • Hirnleistungsstörungen (extrem möglich bei hohem Alkoholkonsum)
  • Krämpfe, Lähmungen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Magen-Darmerkrankungen
  • Müdigkeit
  • Nervenentzündungen und –schmerzen
  • Ödeme
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Syndrom
  • Verdauungsstörungen
  • zentralnervale Störungen (Wernicke-Enzephalopathie, Korsakow-Syndrom)

Wichtige Anwendungsgebiete;

Lebererkrankungen, Alkoholismus, Darmerkrankungen, Schwangerschaft, Leistungssport, im Alter generell.

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