Löwenzahn, magische Heilkraft unserer Heimat

Löwenzahn
Löwenzahn (Taraxacum) gehört zu der Familie der Korbblütler innerhalb der Familie der Asteraceae. Ursprünglich war der Löwenzahn in Westasien und Europa beheimatet, heute ist er auf der ganzen nördlichen Erdhalbkugel zuhause.
Bei uns gehört er zu den bekanntesten Pflanzen, er ist auf fast allen Wiesen zu sehen.

Im 11. Jahrhundert wird die Pflanze zum ersten Mal von dem großen persischen Mediziner und Universalgelehrten Avicienna erwähnt.

Erst seit dem 16. Jahrhundert findet der Löwenzahn in der europäisch- medizinischen Literatur vertreten, durch Abhandlungen von Hieronymus Bock und dem Medizin- und Botanik-Professor Tabernaemontanus.

Löwenzahn und Magie
Schon immer spielt der Löwenzahn in der Magie eine bedeutende Rolle, denn diese mystische Pflanze ist ein wunderschönes Symbol für Widerstandskraft, Kampfgeist und Transformation zum Positiven. In seiner Form als Pusteblume steht er für Kreativität, die Verbreitung von Ideen und die Wunscherfüllung.
Die Menschen nutzten die Pflanze auch als Brücke zum Jenseits, besonders in der Nacht vor Samhain (Allerheiligen).

Ist Löwenzahn giftig?
Noch heute sind viele davon überzeugt, dass die milchige Flüssigkeit, die in den Blättern und Stielen enthalten ist ungenießbar oder gar giftig sei. Diese Annahme ist falsch, – das Gegenteil ist der Fall. Die Pflanze ist eine durch und durch gesundheitsbringende Pflanze, von der alle Planzenteile, bis hin zur Wurzel, genutzt werden können.

Löwenzahn was macht Ihn so wertvoll?
Die Inhaltsstoffe, die ihn zum wirkungsvollen Heilkraut machen, sind

  • seine Bitterstoffe ,
  • das TriterpenTaraxasterol,
  • Sterole (Cumarin und Flavonoide und Sitosterol),
  • Vitamine (Vitamin A,B1, B2, B6, C und D),
  • Mineralstoffe (besonders Kalium),
  • Schleimstoffe,
  • Cholin,
  • Inulin (vor allem in der Wurzel, im Herbst bis zu 40%).

Die Mehrzahl dieser Stoffe kommen in allen Pflanzenteilen vor, jedoch ist die Konzentration in der fleischigen Wurzel, dank ihrer Speicherfunktion, am höchsten.
Besonders interessant sind die Bitterstoffe des Löwenzahns, die bei anderen Pflanzen kaum zu finden sind. Diese sekundären Pflanzenstoffe dienen der Abwehr von Pilzen, Bakterien, gegen Parasiten, wie Würmer.

Schleimstoffe und Inulin sind hautsächlich in der Wurzel zu finden. Inulin ist ein Mehrfachzucker, der für uns Menschen unverdaulich ist, von dem sich aber sehr gerne bestimmte Darmbakterien (z. B. Bifidobakterium breve) ernähren.

Löwenzahn und seine Wirkung
Der Löwenzahn wirkt

  • blutbildend,
  • blutreinigen,
  • harntreibend,
  • tonisierend,
  • und entgiftend.

Löwenzahn in der Erfahrungsmedizin und in der Homöopathie

Hier wird er angewendet

  • bei Bronchitis, Husten und Fieber.
  • bei Verdauungsproblemen wie Magenschwäche und Verstopfung.
  • bei Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit.
  • bei chronische Gelenkserkrankungen wie Rheuma und Gicht.
  • bei Problemen unserer Entgiftungsorgane wie z. B. Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteine und Nierensteine.
  • bei Allergien.
  • bei Arteriosklerose.
  • bei Wassersucht.
  • bei Kopfschmerzen.
  • bei Hämorrhoiden und unreiner Haut.
  • auch gerne als reinigender Tee beim Fasten.

Löwenzahn in der Krebstherapie
Seit 2010 etwa wird in Studien vermehrt festgestellt, dass Löwenzahnwurzel-Extrakte die Apoptose (Selbstmord der Krebszellen) verschiedener Krebszellen insbesondere bei Melanomen (1), Prostata-Tumoren (2) und Dickdarmkrebs (3) fördern kann.


Löwenzahn findet äußerlich Anwendung
Bei Problemen der Haut, kann der weiße Saft der Pflanze oder Extrakte aus der Wurzel gegen unreine Haut, Warzen, Flechten und ähnliches angewandt werden.

Zusammenfassung
Der Löwenzahn ist eine heimische Pflanze, deren weitreichende Heilwirkung sich nicht nur die Volksmedizin, sondern auch die moderne Medizin zu nutzen macht.In der Heilkunde werden Extrakte und Tees zur Unterstützung der Verdauung, bei Diabetes und zur Stärkung innerer Organe um nur einige zu nennen eingesetzt.

Quellen

  1. Chatterjee, S. J., et al., The Efficacy of Dandelion Root Extract in Inducing Apoptosis in Drug-Resistant Human Melanoma Cells, Evid Based Complement Alternat Med., veröffentlicht online 2010.
  2. Ovadje, P., et al., Dandelion root extract affects colorectal cancer proliferation and survival through the activation of multiple death signalling pathways, Oncotarget. 2016 Nov 8; 7(45), S. 73080 – 73100.
  3. Schmidt, D., University of Windsor lab launches prostate cancer research, Windsor Star, veröffentlicht online 13.07.2017.

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