MSM – organischer Schwefel

Organischer Schwefel (MSM) und seine Bedeutung für unsere Gesundheit

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Wichtiges Video zu organischem Schwefel

MSM – Vorkommen und Wirkweise

Organischer Schwefel, bekannt als Methylsulfonylmethan (MSM), macht neben Wasser und Natrium den größten Teil unseres Körpers aus. Gleichwohl gehört er zu den vergleichsweise wenig erforschten Naturstoffen.

MSM ist ein wichtiger Metabolit von Dimethysulfoxid (DMSO), ein Zwischenprodukt des Zellstoffwechsels des DMSO, dessen biochemische Eigenschaften und biologische Anwendungsbereiche in über 50.000 Studien bereits untersucht wurden.

Zahlreiche Analysen belegen, dass circa 15 Prozent des aufgenommenen DMSO durch die Verbindung mit einem einzelnen Sauerstoffmolekül im Körper in MSM umgewandelt werden. Es wird daher vermutet, dass die weitreichenden positiven Eigenschaften von DMSO zum großen Teil auf MSM zurückzuführen sind, da es in der Wirkung zuhauf Übereinstimmungen gibt.

Wir nehmen organischen Schwefel über rohe, frische und vitalstoffreiche Nahrung zu uns, überwiegend durch Milch, Fleisch, Fisch Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Tomaten, Kaffee und Tee. Bei jeder Form der Weiterverarbeitung, (z. B. beim Erhitzen, Pasteurisieren oder Kochen) wird dieser Schwefel zerstört. 

Weil die meisten Menschen der Industrienationen wenig bis keine rohen Lebensmittel verzehren und der konventionelle Ackerbau das MSM-Quantum der Naturalien zusätzlich reduziert, herrscht in den entwickelten Ländern ein merklicher Schwefelmangel.

Aus diesem Grund wird organischer Schwefel als Nahrungsergänzung zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit immer wichtiger. Wir haben es hier mit einem wasser- und fettlöslichen Mineral zu tun, das ganz und gar natürlich und nicht giftiger als Wasser ist.

Welche Funktion erfüllt organischer Schwefel im Körper?

MSM spielt eine essentielle Rolle bei der Immunabwehr und dem Stoffwechsel des Menschen. Es dient dem Organismus als Baustoff für Kollagen und Proteine, welche für den Muskelaufbau und zur Herstellung von Bindegewebsstrukturen erforderlich sind, wie z.B. Sehnen, Bänder, Kapseln, Band- und Meniskusscheiben. Kollagen, das den gesamten Körper umgibt, sorgen für dessen Stabilität und Festigkeit, so dass wir nicht zu einem Zellhaufen zusammenfallen.

Darüber hinaus kommt organischer Schwefel beim Eiweißstoffwechsel zum Zuge, wodurch er im Wege der Proteinproduktion an der Bildung von Hormonen (z. B. dem wichtigen Insulin) und Enzymen teilhat.

MSM ist Ausgangssubstanz für die Bildung schwefelhaltiger Aminosäuren, die für die Synthese von Glutathion benötigt wird, dem stärksten körpereigenen Antioxidanz und somit dem wichtigsten Schutz vor freien Radikalen, die die Zellen bis auf die Ebene der DNA schädigen können.

Gleichzeitig hält Schwefel die Zellwände porös, d.h. er verbessert die Durchlässigkeit und Flexibilität der Zellmembran, was die Nährstoffaufnahme und den Abtransport von Säuren, den Stoffwechselendprodukten des Zellstoffwechsels, optimiert.

Des Weiteren fungiert MSM als Regler für die Herstellung bestimmter Gewebshormone, den sog. Prostaglandinen, die ihrerseits allergische und entzündliche Prozesse lenken sowie Blutdruck und Blutzucker im Körper steuern.

MSM forciert die Wirkung vieler Vitamine und Mineralien und erleichtert deren Aufnahme in die Zellen. Daneben fördert es durch eine Erweiterung der Blutgefäße die Durchblutung und beschleunigt somit die Wundheilung und Regeneration geschädigten Gewebes.

Was kann MSM für unsere Gesundheit tun?

Organischer Schwefel wirkt entzündungshemmend und lindert ungeachtet dessen Schmerzen generell und speziell im Muskel- und Bewegungsapparat, jedoch auch bei Kopfschmerzen und Migräne. Er hat sich als weitaus effektiver als pharmazeutische Schmerzmittel erwiesen – und das ohne jede negative Nebenwirkung und bei sehr guter Verträglichkeit selbst bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten. Aus diesem Grund taugt MSM uneingeschränkt für die Dauereinnahme.

Zudem unterdrückt es Schwellungen bei Verletzungen, entspannt verhärtete und verkrampfte Muskulatur, regeneriert geschädigtes Gewebe und reduziert Narbenbildungen.

MSM ist klinischen Studien zufolge ein nachhaltiges Mittel gegen jegliche Art von Arthritis. Auch bei der Behandlung von Allergien, chronischen und Autoimmunerkrankungen sowie bei Magen-, Darm- und Hautproblemen hat es sich bewährt.

Da organischer Schwefel unerlässliches Element von Kollagen ist und dieses wiederum einen Grundbestandteil des Bindegewebes darstellt, ist MSM eine lebenswichtige Substanz. Das Bindegewebe übt nämlich maßgeblichen Einfluss auf den Zellstoffwechsel aus. Viele degenerative und chronische Erkrankungen sind das Resultat eines eingeschränkten Zellstoffwechsels, auch als blockierte Zellatmung bezeichnet. Gesundheit und Wohlbefinden hängen entscheidend vom reibungslosen Stoffwechsel abhängig.

Eine Reihe von Therapeuten setzen MSM mit Erfolg als Entgiftungsmittel ein, weil es die Durchlässigkeit der Zellmembran steigert und einen etwa durch Säureschlacken und Toxine gestörten Zellstoffwechsel wiederherstellt.

Organischer Schwefel baut bei regelmäßiger Einnahme oxidativen Stress ab, unterstützt eine rege Darmtätigkeit, wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus, besitzt einen Anti-Aging-Effekt und hilft bei der Herstellung von Antikörpern mit, wovon das Immunsystem insgesamt profitiert. Um optimal wirken zu können, muss MSM täglich und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Die Gefahr der Überdosierung existiert nicht, weil es sich um eine natürliche körpereigene Substanz handelt, bei der jeglicher Überschuss über den Urin oder Stuhl ausgeschieden wird. Selbst bei hohen Dosierungen haben sich keine allergischen oder toxischen Reaktionen gezeigt. MSM ist sicher und nebenwirkungsfrei und verträgt sich bedenkenlos bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten.

Viele positive Eigenschaften von MSM sind bereits klinisch gesichert. Bei Tierversuchen hat es die Sterberate um 75 – 100 Prozent gesenkt. Auf ähnliche Erfolge beim Menschen lässt die organische Schwefelverbindung lässt der organische Schwefel mit seiner exzellenten Wirkung also hoffen.

Warum wir organischen Schwefel brauchen

Methylsulfonylmethan, kurz MSM, ist eine der häufigsten biologisch aktiven Schwefelverbindungen in der Natur. Sie kommt in fast jeder Pflanze, in allen Wirbeltieren, und im Menschen vor. Obwohl MSM bereits vor 130 Jahren von russischen Wissenschaftlern entdeckt wurde, gehört es zu den vergleichsweise wenig erforschten Natursubstanzen. … weiterlesen

Kurzinfo: Organischer Schwefel (MSM)

Organischer Schwefel gilt als das effektivste natürliche Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen! … weiterlesen

MSM: natürlich oder synthetisch?

Wir bekommen regelmäßig Fragen über die Herkunft von MSM: ist es natürlich oder synthetisch? Die Menschen sind beunruhigt, weil einige Hersteller behaupten, dass ihr MSM “direkt aus Kiefernholz“ destilliert wird. Eine andere Behauptung ist, MSM wäre aus “natürlicher Quelle”. Vor kurzem hörten wir von einem Lieferanten, der behauptet, dass sein MSM vegetarisch sei, hergestellt aus Pflanzenölen wie Leinsamenöl.

MSM ist eine natürlich vorkommende Substanz, die im menschlichen Körper und in vielen Lebensmitteln vorkommt. Die höchste Konzentration von MSM in der Natur findet sich in Säugetiermilch, aber diese Quellen enthalten MSM in der Größenordnung milligramm pro kg ( „Millionstel“).

Es ist praktisch unmöglich MSM direkt aus Kiefernholz zu destillieren; denn dafür müssten wir den größten Teil des Kiefernwaldes abholzen, um eine entsprechend große Menge an MSM zu bekommen. Diese Geschichte ist also völlig an den Haaren herbeigezogen. Im Handel erhältliches MSM kommt nicht aus Holz, Pflanzen oder fossilen Brennstoffen. Sie können MSM weder extrahieren, noch isolieren oder züchten. Um MSM herzustellen, ist eine chemische Reaktion erforderlich.

Bergstrom Nutrition waren die Ersten, die Abwasser der Papierindustrie nutzten, um MSM herzustellen. Aus dem Abwasser (starke Schwarzlauge) werden Methylgruppen (wie Lignin) isoliert und durch Zugabe von Schwefel in DMS (Dimethylsulfid) metabolisiert. Danach wird DMS zu DMSO und MSM weiterverarbeitet. Zusammengefasst sieht der Produktionsprozess wie folgt aus:

  • Natürlicher Inhaltsstoff (Lignin) im Abwasser der Papierindustrie (Schwarzlauge) → CH3 (Methylgruppen)
  • CH3 (Methylgruppen) → chemischer Prozess → DMS
  • DMS → chemischer Prozess → DMSO
  • DMSO → chemischer Prozess → MSM.

Frage: Wie “natürlich” kann man MSM, das auf diese Weise hergestellt wird, bezeichnen? Man kann es nicht einmal „halb-synthetisch“ nennen. Es ist eigentlich vollständig synthetisch durch eine Reihe von Produktionsschritten hergestellt worden, beginnend mit einer “natürlichen” Verbindung aus dem Abwasser der Papierindustrie.

Alles handelsübliche MSM ist synthetisch und durch eine chemische Reaktion von DMSO und Wasserstoffperoxid erzeugt. Da alle hergestellten kommerziellen MSM aus DMSO gemacht werden und alle kommerziellen DMSO synthetisch hergestellt werden, ist der Ursprung des DMSO unbedeutend. Es ist ein Irrglaube, dass ein MSM natürlicher ist als ein anderes. Für alle MSM, die für den kommerziellen Gebrauch hergestellt werden, werden die gleichen Rohstoffe verwendet.#

Quelle: www.kalahealth.eu


Interessante Links zum Thema
MSM: Wie Schwefel Gelenkbeschwerden lindern kann – t-online.de
MSM – Schwefel für die Gesundheit – naturstoff-medizin.de

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