Silizium (Kieselsäure, Siliciumdioxid)

Eine Substanz, die in unserer Umwelt besonders häufig vorkommt, wurde für die Erhaltung der Gesundheit bisher erstaunlich wenig beachtet und genutzt. Nach dem Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element der Erdkruste.

In der Natur kommt Silizium praktisch nicht frei vor, sondern gebunden an Sauerstoff, als Kieselsäure. So auch in der Nahrung. Pflanzen enthalten sehr unterschiedliche Konzentrationen an Kieselsäure. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in den Getreiden, vor allem in Hafer (0,6 Prozent), Hirse (0,5 Prozent) und Gerste (0,2 bis 0,3 Prozent).

Die Aufnahme der Kieselsäure aus der Nahrung oder aus Kieselerde ist wegen der relativ großen Moleküle für den Organismus recht schwierig: sie erfolgt in Kopplung an die Zellatmung. Damit schafft der Organismus eine Resorptionsquote von rund 5 Prozent der zugeführten Kieselsäure. Das ist nicht viel, aber bei optimaler Zellatmung und vegetabiler Nahrung ausreichend für die Erhaltung von Struktur und Funktionen. Wenn durch Mangelzustände oder Belastungen und mit zunehmendem Lebensalter die Zellatmung abnimmt, sinkt die Aufnahme der Kieselsäure.

Unglücklicherweise wird die Zellatmung, die zentrale Funktion unseres Körpers, durch Mangel an Kieselsäure weiter vermindert. So entsteht eine Kaskade von Alterungs- und Abbauvorgängen, die sich immer mehr beschleunigt. Lawinenartig. Anscheinend unaufhaltsam. Doch wäre mit leichterer Kieselsäureversorgung des Organismus die Verminderung von Altersproblemen sowie die bessere Erhaltung von Gesundheit möglich.

Silizium, bzw. die Kieselsäure, ist ein wissenschaftlich anerkanntes lebenswichtiges Spurenelement. Wegen ihrer weiten Verbreitung in der Außenwelt wird die Notwendigkeit für den Organismus noch zu wenig beachtet. Entscheidend ist aber die Menge, die wirklich in den Zellen ankommt. Das Problem liegt in der relativ schwierigen Aufnahme der Kieselsäure. Dagegen erfolgt die Ausscheidung leicht über die Nieren. Daher ist eine unerwünschte nachteilige Anreicherung auch aus besser resorbierbaren Präparaten nicht zu befürchten.

Kieselsäure bzw. Silizium ist wichtig: 

  • für die Zellatmung
  • für Aufbau und Spannkraft des Bindegewebes
  • für die Kollagensynthese, deshalb für die Elastizität und Festigkeit der Arterien- und Venenwände
  • für die Matrix und die Mineralisierung (Calciumeinbau) der Knochen
  • für den Aufbau und die Festigkeit des Knorpels in den Gelenken
  • für die Aktivität des Immunsystems, das vor der Ausbreitung von Infektionen und bösartigem Zellwachstum schützt
  • zur örtlichen Linderung von Entzündungen in Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen sowie auf der Haut

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