Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)

Kraftpaket Heidelbeere

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) gehört zur Familie der Heidekrautgewächse, und ist hierzulande heimisch. Die Heidelbeere liebt nährstoffarme und saure Böden, daher fühlt sich die Pflanze in ausgedehnten Nadelwäldern wohl. Sie bevorzugt kühle gemäßigte Klimazonen auf der Nordhalbkugel und ist auch in Moor- und Heidelandschaften anzutreffen. Sie blüht grünlich bis blassrosa von April bis August, die blauschwarzen Beeren reifen von Juli bis September.

Die Heidelbeere in der Volkheilkunde

Im Mittelalter erwähnt Hildegard von Bingen zu ersten Mal die Heilwirkung der Heidelbeere in einem ihrer Kräuterbücher. Sie verarbeitete die Heidelbeeren zu Sirup, Mus oder Wein und verwendete sie als Heilmittel.

Was macht die Heidelbeere so wertvoll?

Die Beeren sind reich an Vitaminen so enthalten sie hohe Mengen an Vitamin C, sie enthalten fast alle B Vitamine, Betacarotin (wird im Körper in Vitamin A umgewandelt), Vitamin A, E und K.
An Mineralstoffen zeichnen sie sich durch den hohen Gehalt an Mangan aus, zudem enthalten sie Kalium, Schwefel, Phosphor, Calcium, Chlorid, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink und Kupfer.

Heidelbeere, der große Unterschied zu den anderen Beeren

Der wichtigste Bestandteil der Pflanze sind die Anthocyane, welche für die dunkle Farbe der Beere verantwortlich sind. Dazu kommen viele weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie Chlorogensäure, Resveratrol und Quercetin, aber auch Vitamin C und Vitamin E. Durch das Zusammenspiel all dieser Substanzen wird die antioxidative Wirkung immens verstärkt.

Die Inhaltsstoffe der Heidelbeere können

  • entzündungshemmend wirken.
  • krebsvorbeugend wirken.
  • adstringierend wirken.
  • die Insulinresistenz beeinflussen (antidiabetisch) wirken.
  • desinfizierend (antiseptisch) wirken.
  • blutstillend wirken.
  • antioxidativ wirken.

Die Heidelbeere in der Erfahrungsheilkunde

Die Erfahrungsheilkunde findet die Heidelbeere Anwendung

  • zur Unterstützung der Sehkraft (z. B. bei schneller Ermüdung der Augen, bei Nachtblindheit).
  • zur Vorbeugung und Unterstützung bei Arteriosklerose.
  • bei Darmerkrankungen und Darmentzündungen (Colitis ulcerosa).
  • zur Vorbeugung und Behandlung bei Diabetes.
  • um den Blutdruck zu senken.
  • zur Krebsvorsorge.
  • bei Zahnfleischentzündungen.

Forschungen wiesen folgende Wirkungen der Heidelbeere nach:

  • Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann gesenkt werden , wenn regelmäßig Anthocyan reiche Obstarten – insbesondere Heidelbeeren – gegessen werden (1).
  • Das Risiko an Diabetes 2 zu erkranken kann laut einer Langzeitstudie (2) mit Tausenden von Probanden, durch spezielle Lebensmittel wie die Heidlbeere ganz konkret gesenkt werden (Unabhängig vom Körpergewicht).
  • Diabetiker die öfter frisches Obst essen, leiden weniger an Folgeerkrankungen und leben länger (3).
  • Da die Inhaltsstoffe der Heidelbeere antidabetische Eigenschaften haben , verbessern sie die Insulinresistenz (4)
  • Die Wirkstoffe der Heidelbeere, z. B. die Anthocyane, wirken entzündlichen Prozessen entgegen (5).

Einnahme und Anwendung der Heidelbeere

Zur Vorbeugung und Unterstützung täglich 20 – 60 g frische Heidelbeeren essen, oder ein bis zwei Teelöffel Heidelbeerpulver in Smoothie oder übers Müsli einnehmen.

Zusammenfassung

Die Heidelbeere ist ein wahres Kraftpaket unsere Heimat, bei der Vorsorge und Erhaltung unserer Gesundheit auf vielerlei Weise unterstützt.

Quellen

(1)Crespo MC et al, A Brief Review of Blue- and Bilberries’ Potential to Curb Cardio-Metabolic Perturbations: Focus on Diabetes, Curr Pharm Des, 2017
(2)Isao Muraki et al, Fruit consumption and risk of type 2 diabetes: results from three prospective longitudinal cohort studies BMJ, 2013

(3)Du H et al, Fresh fruit consumption in relation to incident diabetes and diabetic vascular complications: A 7-y prospective study of 0.5 million Chinese adults, PLoS Med, April 2017

(4)Koupý D et al, Effectiveness of phytotherapy in supportive treatment of type 2 diabetes mellitus Billberry (Vaccinium myrtillus)], Ceska Slov Farm, 2015

5)
Yatoo MI et al, Anti-Inflammatory Drugs and Herbs with Special Emphasis on Herbal Medicines for Countering Inflammatory Diseases and Disorders – A Review, Recent Pat Inflamm Allergy Drug Discov, Dezember 2018

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