Amla-Beere (Emblica officinalis)

Die Amla-Beere (Sanskrit: Amalaki) ist bei uns auch als indische Stachelbeere bekannt. Sie gehört zu der Familie der Wolfsmilchgewächse. Beheimatet ist der Amalaki-Baum in tropischen und subtropischen Gebieten Indiens.

Diese indische grüne bis gelblich braune Stachelbeere ist seit 5000 Jahren ein fester Bestandteil traditioneller ayurvedischer Gesundheitsrezepturen. Sie ist eine der erstklassigsten und reichsten Vitamin-C-Quellen. Eine frisch gepflückte Frucht besitzt bis zu 1000 mg Vitamin-C. Die zahlreichen Bioflavonide, Bitterstoffe (Polyphenole) und Mineralien in der Frucht verstärken zudem die Aufnahmefähigkeit der Ascorbinsäure im menschlichen Körper. Der hohe Gerbsäurenanteil (ca.20%) schützt das empfindliche Vitamin C vor Oxidation.

Der Baum gilt als heilig, es wurde ihm gar ein Feiertag gewidmet, der „Amala Ekadashi“. Laut den ayurvedischen Schriften wuchs der Amalaki-Baum aus den Tränen des Schöpfergottes Braham und ist der Legende nach der erste Baum der Schöpfung.
Seit Jahrhunderten ist die Frucht eine der wichtigsten Heilpflanzen der traditionellen indischen Ayurveda-Heilkunde.

Was macht die Amla-Beere so interessant?
An Inhaltsstoffen bietet die Frucht einen hohen Anteil an Vitamin C (eine Frucht soll bis zu ein Gramm Vitamin C enthalten). Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind:

  • Flavonoide
  • Mineralien
  • Bitterstoffe,
  • Gerbsäuren und
  • Superoxid-Dismutase (SOD).

Seit tausenden von Jahren wird dieser Fruchtextrakt von den ayurvedischen Ärzten als natürliches Mittel zur Stärkung und Regeneration verwendet. (Im Ayurveda Rasayana genannt, da die Beere alle drei Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha, – im Ayurveda als Dosha bezeichnet -, ausgleicht.
In den Ayurveda Lehrbüchern ist die Amla mit zahlreichen therapeutischen Verwendungen, auch gegen Krebs, Diabetes, kardiovaskuläre Störungen, Lebererkrankungen und Magengeschwüre aufgeführt. (1*)

Der Frucht werden folgende Heilwirkungen nachgesagt, sie soll

  • abführend,
  • adstringierend,
  • antibakteriell,
  • antimykotisch,
  • antioxidativ,
  • antiviral,
  • appetitanregend,
  • aphrodisierend,
  • blähungstreibend,
  • blutbildend,
  • blutstillend,
  • Blutzucker senkend,
  • Cholesterin senkend,
  • entgiftend,
  • entzündungshemmend,
  • fungizid,
  • immunstimulierend,
  • Mund reinigend,
  • Sehkraft stärkend,
  • und verjüngend

wirken.

Hier die Einsatzgebiete der Frucht im Ayurveda:

  • Anämie,
  • Arteriosklerose, (4*)
  • Asthma,
  • Blasenentzündung,
  • Bluthochdruck, (3*)
  • Darmentzündung,
  • Diabetes,
  • Entzündungen,
  • Erhöhtem Cholesterin,
  • Erkältung,
  • Gicht,
  • Graue Haare,
  • Haarausfall,
  • Hepatitis,
  • Herzklopfen,
  • Herzschwäche,
  • Hämorrhoiden,
  • Immunschwäche,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Krebs,
  • Leberschwäche,
  • Milzschwäche,
  • Osteoporose,
  • Reizblase,
  • Schwermetallvergiftung
  • Schwindel,
  • Sehschwäche,
  • Unerfüllter Kinderwunsch,
  • Verdauungsstörungen, Übersäuerung.

Zusammenfassung
Die Beere aus Indien wirkt sich positiv auf den Allgemeinzustand des Körpers aus. Sie hilft dem Organismus neue Kraft zu schöpfen und fördert die Regeneration von Körper und Geist.
Nach der Ayurveda Heilkunde bewirkt sie damit im Körper ein harmonisches Gleichgewicht .Sie unterstützt den Stoffwechsel und hilft sowohl bei Hautkrankheiten als auch bei Atemwegsproblemen. Der hohe Anteil an Vitamin C unterstützt das Immunsystem. Positiv wirkt sich Amla auch auf den Stoffwechsel, auf Herzprobleme (2*), Hauterkrankungen und Atemwegsprobleme aus.

Quellen:
(1*) Kumar V, et al., Amalaki rasayana, a traditional Indian drug enhances cardiac mitochondrial and contractile functions and improves cardiac function in rats with hypertrophy, Scientific Reports, 2017; 7:8588.
(2*)Rajak S, et al., Emblica officinalis causes myocardial adaptation and protects against oxidative stress in ischemic-reperfusion injury in rats, Phytotherapy Results, Janvier 2004; 18(1):54-60.
(3*) Bhatia J, et al., Emblica officinalis exerts antihypertensive effect in a rat model of DOCA-salt-induced hypertension: role of (p) eNOS, NO and oxidative stress, Cardiovascular Toxicology, Septembre 2011; 11(3):272-9.
(4*)Hashem-Dabaghian F, Ziaee M, Ghaffari S, et al.: A systematic review on the 2018:10:118 cardiovascular pharmacology of Emblica officinalis Gaertn. J Cardiovasc Thorac Res -28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6203864/, Zugriff am 06.01.2020.
Gaire B & Subedi L: Phytochemistry, pharmacology and medicinal properties of Phyllanthus emblica Linn. Chin J Integra Med 2014:1-8. https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11655-014-1984-2, Zugriff am 05.01.2020.

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Serin, Glycin, Threonin (Aminosäuren)

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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

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Tyrosin (Aminosäure)

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