Vitamin B12

Das essentielle Vitamin für die Nerven!

Vitamin B12 ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Vitamine für die Gesundheit der Nerven.

Das für den Menschen essentielle B12

  • trägt zum Erhalt eines normalen Homocystein-Spiegels bei,
  • wird für ein gesundes Nervensystem benötigt,
  • ist für die normale mentale Funktion sowie den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten und der Gedächtnisleistung erforderlich,
  • kann im Alter Nervenschäden vorbeugen, die Entwicklung von Demenz und sogar neurologischer Erkrankungen vorbeugen oder verzögern.

Vitamin B12 ist der Sammelbegriff für verschiedene Cobalamine, einer Untergruppe aus dem Vitamin-B-Komplex. Im Körper fungiert Vitamin B12 als Coenzym für verschiedene Enzymreaktionen.

Die Wirkung von Vitamin B12 hat 5 große Bereiche:

  • Die Synthese von DNA,
  • den Energiestoffwechsel,
  • den Lipidstoffwechsel,
  • die Synthese von Hormonen und Neurotransmittern,
  • Entgiftung.

Vitamin B12 und seine Wirkung auf die Nerven

Die vielleicht wichtigste langfristige Wirkung von Vitamin B12 ist seine Wirkung im Zentralnervensystem, also auch dem Rückenmark und Gehirn. Dort ist Vitamin B12 am Aufbau der sogenannten Myelinscheiden beteiligt, einer Schutzhülle um die Nerven, die man mit der Isolation elektrischer Kabel vergleichen kann. Bei Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose wird diese Schutzhülle der Nervenzellen zerstört, wodurch die Nerven ihre Signale nicht mehr korrekt übertragen können. Solche Krankheiten werden deshalb auch als demyelinisierende Erkrankungen bezeichnet und stehen im Verdacht, eng mit einem Vitamin-B12-Mangel zusammenzuhängen.

Insgesamt soll Vitamin B12 eine große Rolle in der Regeneration von Nerven spielen und stellt eine mögliche Therapieoption bei einer ganzen Reihe von Krankheiten dar.

Vitamin B12 und seine Wirkung auf das Gehirn

Heute ist bekannt, dass das Vitamin-B12 für die Entwicklung und Funktion des Gehirns von zentraler Bedeutung ist. Ohne Vitamin B12 entwickelt sich das Gehirn nur schlecht und es treten Störungen und Unterentwicklungen der kognitiven Fähigkeiten auf. Hier ist es vor allem die Myelinisierung der Nerven, die für einen Großteil der durch einen Vitamin-B12-Mangel verursachten Hirnschäden verantwortlich gemacht wird. Aber auch verschiedene Methylierungsvorgänge durch einen B12-bedingten Mangel an S-Adenosylmethionin scheinen ursächlich an neuropsychatrischen Problemen beteiligt zu sein.

B12-Mangel ist weit verbreitet:

  • Dies besonders bei älteren Menschen, deren Enzym- und Verdauungsleistung altersbedingt nachlässt. Allerdings können auch Darmschlacken (z.B. durch Gluten und Zucker) oder Säureblocker für den Magen (Protonenpumpen-Hemmer) die Resorption stark beeinträchtigen.
  • Besonders Vegetarier oder Veganer sollten auf eine Vitamin-B12 Supplementierung achten, da es fast ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist.
  • Steht der Körper unter physischem oder psychischem Stress (z.B. durch einen Infekt oder Leistungsdruck), steigt der Verbrauch und somit der Bedarf an B12, was auch eine Ursache einer Mangelversorgung darstellen kann.

Besonders wichtig ist Vitamin B12 in der Schwangerschaft: Säuglinge, deren Mütter unter Vitamin B12 Mangel während der Schwangerschaft leiden, haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 und Übergewicht als Erwachsene.

Mangelerscheinungen

Eine schlechte Versorgung mit Vitamin B12 geht mit einer Reihe von Symptomen einher, die dem Körper auf lange Sicht erhebliche Schäden zufügen.

  • Dies betrifft Stimmungsschwankungen bis hin zu psychischen und kognitiven Störungen (Depression), die durch eine eingeschränkte Bildung von Neurotransmittern und Hormonen auftreten.
  • Ist die Blutbildung und der Aufbau der DNA fehlerhaft, können Blutarmut und ein spürbar beeinträchtigter Stoffwechsel folgen (Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Leistungsabfall – auch muskulär).
  • Ein Mangel an Vitamin B12 lässt den Homocystein-Spiegel ansteigen, was zu Herz- und Kreislauferkrankungen, Netzhautschäden und vaskulärer Demenz führen kann. Auf Schäden an den Nervenzellen gehen Koordinationsprobleme, Lähmungen und unerklärliche Schmerzen zurück. Symptome ähnlich einer Multiplen Sklerose kommen auf, wenn das Rückenmark beschädigt wird.
  • Neben diesen teils schweren körperlichen und geistigen Symptomen weisen auch Leichtere auf einen Mangel hin. Dazu gehören andauernde Erschöpfungs- und Schwächegefühle, Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Anfälligkeit für Infekte, Kribbeln und Taubheit in Gliedmaßen, Verdauungsstörungen oder Appetitlosigkeit.

B12 in der Nahrung

Vitamin B12 kommt relativ selten in der Nahrung vor, ist hitzeempfindlich und dazu noch an viele Faktoren gebunden, die relevant für eine Aufnahme im Körper sind.

Quellen aus der Nahrung sind: Leber, Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier. Pflanzliche Lebensmittel enthalten nur dann Vitamin B12 – in Spuren – wenn sie einen bakteriellen Gärungsprozess durchgemacht haben wie zum Beispiel Sauerkraut.

Nahrungsergänzungsmittel, – aber welches ist das richtige?

Es sollte darauf geachtet werden, B12 Präparate mit mindestens der natürlichen und bioaktiven Form “Methylcobalamin” zu wählen, weil dies direkt vom Körper verwertbar ist. Die synthetische Form “Cyanocobalamin” muss erst umgewandelt werden. Die beste Versorgung ist jedoch, wenn zudem noch eine oder beide Speicherformen Hydroxocobalamin oder Adenosylcobalamin enthalten sind.

Der Vitamin-B12-Bedarf beträgt offiziell pro Tag:

Säugling (bis 12 Monate): 0,5 – 1,4 ng
Kleinkind (1 – 4 Jahre): 1,5 ng
Kind (5 – 10 Jahre): 2 – 2,5 ng
Teenager (11 – 15 Jahre): 3,5 – 4 ng
Erwachsener: 4 ng
Schwangere Frau: 4,5 ng
Stillende Frau: 5,5 ng

Da Vitamin B12 wasserlöslich ist, besteht keine besondere Gefahr einer Überdosierung. Überschüsse werden ausgeschieden.

Quellen:
www.naturepower.de
www.vitaminb12.de
www.anona.de/naehrstoff-lexikon
www.vitaminb12.de            
Thomas Klein – „Volkskrankheit Vitamin-B12-Mangel” 10. Auflage 2015

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